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Nächste Pleite in Wolfsburg
0:2! Hertha-Schock – Pleite, Eigentor, mehrere Verletzte
BZ vom 27. Februar 2021 17:47 von Paul Gorgas

Neuntes Spiel ohne Sieg. Ein Eigentor von Klünter bringt Hertha auf die Verliererstraße. Und jetzt sind auch noch Khedira und Cunha angeschlagen.

Kein guter Tag für Hertha! Mal wieder…

0:2 in Wolfsburg. Das 0:1 fällt ausgerechnet durch ein Eigentor! Und dann verletzt sich auch noch Weltmeister Sami Khedria (33, Wade) und Top-Star Matheus Cunha (21, Oberschenkel), die großen Hoffnungsträger im Abstiegskampf.

Neuntes Sieglos-Spiel, 0 Punkte und zwei Verletzte, Platz 15 mit nur 18 Punkten – bitterer geht es kaum. Trainer Pal Dardai (44): „Es hilft nicht, wenn wir gut spielen, aber wieder verlieren. Wir haben uns gute Chancen rausgespielt, machen die Dinger aber nicht rein. Das ist Kopfsache, wir müssen weiter arbeiten. Cunha und Khedira haben beide muskuläre Probleme, aber wir haben auch ohne die Beiden in der zweiten Halbzeit gut gespielt.“ Khedira bekommt auf dem Platz direkt einen Verband umgewickelt (53.), muss raus, Cunha humpelt in der Pause Richtung Kabine, kommt nicht mehr wieder. Ob sie gegen Augsburg spielen können, ist eher unwahrscheinlich.

38. Minute: Wolfsburgs Baku flankt von rechts in die Mitte. Verteidiger Klünter will vor Torjäger Weghorst klären – und piekt den Ball aus 7 Metern mit links unglücklich ins Hertha-Tor. Eigentor! Ein irres Ding!

89. Minute: Lacroix macht per Kopf alles klar, weil der eingewechselte Piatek am Ball vorbei springt – 2:0 für die Wölfe. Dardai, der im fünften Spiel die vierte Pleite kassiert: „Die Wolfsburger gewinnen praktisch ohne richtige Torchance.“

Auch Keeper Rune Jarstein ist angefressen: „Wir machen ein gutes Spiel, belohnen uns aber wieder nicht. Im Training treffen die Jungs, wir müssen weitermachen, irgendwann klappt es.“

In Wolfsburg scheitern Zeefuik (58.), Cordoba (79.) an Torwart Casteels, ein Elfer (Baku an Cordoba) wird erst gepfiffen, dann wieder zurückgenommen. Und Piatek scheitert am Pfosten (84.). Verteidiger Niklas Stark: „Wenn unser erstes Tor fällt, wird alles lockerer.“

In der Nachspielzeit fliegt Wolfsburgs Pongracic nach wiederholtem Foulspiel noch mit Gelb-Rot runter (90. +4). So beendet Hertha dieses Spiel wenigstens in Überzahl, wenn schon wieder nicht mit Punkten und Toren…

BZ vom 27.02.2021horizontale linie
       endlich endlich endlich endlich endlich endlich endlich

     2 : 1 Hertha BSC vs Augsburg

        nach 0:1 Rückstand gewinnt Hertha BSC 2:1

        darauf haben wir gewartet

        Blue-Army Inside
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Ein 3:0 Sieg über Bayer leverkusen der so nicht unbedingt zu erwarten war.

Nach dem 0:2 in Dortmund und der schlechten Leistung war heute die Bayer Elf zu Gast im Olympiastadion. Bereits in der 4.Minute trifft Zeefuik mit einem grandiosen Hammer zur frühen wichtigen Führung in den oberen Winkel. Das brachte Selbstvertrauen und verunsicherte die zuletzt erfolglose Bayer Elf. Chunha erhöhte in der 26 Minute zum 2:0 und Cordoba traf in der 33 Minute zum entscheidenen 3:0 Endstand. In der zweiten Halbzeit verteidigte Hertha geschickt die Führung wobei Leverkusen auch nur noch eine richtige Chance hatte. Ein wichtiger Sieg vor allem vor der Länderspielpause und dem bevorstehenden Derby gegen Union am Osterwochenende.

Blue-Army Inside vom 21.03.2021horizontale linie
2 Tore, 25 Fouls und Raketen
Union und Hertha trennen sich 1:1 – dieses Berlin-Derby hatte Feuer
BZ vom 04.04.2021 von Sebastian Karkos, Paul Gorgas und Roberto Lamprecht

Bei diesem Spiel knallt es auf und neben dem Platz! Das Berliner Stadt-Derby zwischen Union und Hertha endet 1:1. Es ist nicht schön, dafür umso härter. Insgesamt foulen sich beide Teams 25 Mal. Schiri Stegemann muss sieben Gelbe Karten verteilen, hat Mühe das Spiel unter Kontrolle zu halten.

Neben dem Stadion zünden Union-Fans über drei Minuten Böller und Raketen, dabei fängt sogar ein Getränkestand Feuer!

Hertha verpasst den Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller, kämpft weiter gegen den Abstieg. Union verteidigt dagegen Platz sieben, träumt von Europa. Verkehrte Welt in der Hauptstadt. Unions Sportdirektor Ruhnert: „Wir sind noch 14 Punkte vor Hertha. Wir sind nicht unzufriedener, als es sicher der Gegner ist.“ Hertha-Trainer Dardai: „Ich habe meine Mannschaft nicht wieder erkannt. Wir haben nicht nach vorn verteidigt, waren nicht dynamisch. Wir müssen froh sein, nicht verloren zu haben. Wir müssen reden, wie so etwas sein kann.“

Union ist direkt nach Spielbeginn auf Derby-Temperatur.

Andrich trifft aus 20 Metern per Gewalt-Schuss – 1:0 (10.). Ausgerechnet Andrich. Der Unioner spielte in der Hertha-Jugend, schaffte es sogar zwei Mal in den Profi-Kader. 2013 wurde er weggeschickt. Nun die Revanche.

Andrich: „Für mich persönlich war der Treffer sehr schön. Das ist ein super Tor von mir.“

Zwei Minuten später fällt fast das 2:0, Ryerson trifft aber nur die Latte, auf der Gegenseite scheitert Torunarigha am Gebälk (19.).

In der 27. Minute dann Rudelbildung nach hartem Einsatz von Guendouzi gegen Prömel, beide Spieler sehen Gelb.

Dann bringt Unions Friedrich Hertha zurück ins Spiel, foult Guendouzi im Strafraum. Lukebakio versenkt den Elfer – 1:1 (35.).

In Halbzeit zwei wieder das alte Bild. Union drückt auf das Tor. Hertha läuft meist nur hinterher, hat kaum Chancen. Cunha, Lukebakio und Cordoba hängen total in der Luft.

Hertha-Keeper Schwolow: „Wir wirkten irgendwie platt und müde, haben jeden Ball verloren. Das sieht von außen so aus, als wäre da kein Mut und keine Kraft da.“

Vor dem Spiel empfangen etwa 70 Union-Fans den Hertha-Bus mit den Rufen „Absteiger, Absteiger“ und „Hertha verrecke“. Dann feuern sie nach dem Anpfiff ein etwa drei minütiges Feuerwerk ab, bei dem ein Getränkestand Feuer fängt! Die Polizei schickt die Anhänger anschließend nach Hause.

Ruhnert: „Ich habe Verständnis für jeden, der dabei sein will. So lange ohne Fans, das ist schon hart.“ Ausgerechnet zum Derby muss Hertha fast die komplette Defensive umbauen. Jarstein (Corona), Marton Dardai (Knie) und Boyata (Oberschenkel) fallen aus.Für Verwunderung sorgt Trainer Dardai vor dem Spiel. Am Sky-Mikro will er von einem Berliner Derby nicht viel wissen. Der Ungar: „Das ist nicht so ein großes Derby, wie es die Medien darstellen wollen. Ein Derby haben wir vor allem mit Tennis Borussia Berlin oder Leipzig. Mit Union haben wir immer gut zusammengearbeitet.“ Das sehen viele Hertha-Fans sicher anders.

Immerhin: Nach dem 1:1 und dem 3:1 aus dem Hinspiel ist Hertha in dieser Saison Berliner Stadtmeister. Das hilft im Abstiegskampf aber wenig…

BZ vom 04.04.2021horizontale linie
Weiter mit Abstiegssorgen
Hertha lange in Überzahl, trotzdem nur ein 2:2 gegen Gladbach
BZ vom 10. April 2021

Verrücktes Fußball-Spiel! Das zweitjüngste Hertha-Team der Bundesliga-Geschichte (24,1 Jahre) spielt 2:2 (1:2) gegen Borussia Mönchengladbach. Ein Heimspiel-Punkt, der für die Berliner im Abstiegskampf (Platz 14) nicht wirklich hilft.

Da war buchstäblich mehr drin. Hertha hat 77 Minuten einem Spieler mehr auf dem Platz, stellt mit 24:7-Schüsssen einen neuen Saisonrekord auf, hat dazu 11:3 Ecken. Es reichte nicht.

Denn trotz Überzahl geht es drunter und drüber!


Hertha-Kapitän Niklas Stark: „Jeder, der die Tabelle lesen kann, weiß, dass wir den Sieg gebraucht hätten. Wir haben sehr viel Druck gemacht. Leider wollte der Ball nicht rein. Schade, wir müssen damit leben.“ Am Ende sind sogar Sieg und Niederlage möglich.

Zum Start gibt es einen Doppel-Schock für Gladbach!

Nach herrlich langem Pass von Marton Dardai auf Cordoba, senst Gladbach-Torwart Yann Sommer den Hertha-Stürmer um und sieht zurecht Rot (13. Minute). Für Gladbach kommt es noch schlimmer. Cordoba legt auf Ascacibar ab. Der Schuss des Argentiniers wird von Gladbachs Kramer abgefälscht und schlägt zum 1:0 (23. Min.) ein! Ascacibars erster Bundesliga-Treffer ist zugleich Herthas 1800. Tor der Bundesliga-Geschichte. Kurz danach fast das 2:0 für Hertha, doch Cordoba scheitert per Kopf an Gladbachs Ersatz-Keeper Tobias Sippel.

In Überzahl deutet eigentlich alles auf einen Hertha-Sieg.

Doch es folgt der Doppel-Schock für Hertha: Thuram steckt den Ball zwischen Marton Dardai (steht einen Schritt zu tief) und Mittelstädt (versucht den Pass mit dem falschen Fuß zu verteidigen) zu Plea durch – und der Gladbach-Stürmer macht mit seinem 4. Saison-Tor den 1:1- Ausgleich (27.). Herthas Trainer Pal Dardai brüllt rein: „Männer, das ist zu naiv. Das ist nicht okay.“ Dann senst Kapitän Niklas Stark auch noch Thuram im Strafraum um (37.). Es gibt Elfmeter für die Borussia. Stindl bedankt sich und schiebt cool zum 1:2 für die Gäste ein (38.). Hertha-Torwart Schwolow, der wieder für Rune Jarstein (positiver Corona-Test) im Tor steht, kann nichts machen. Trainer Pal Dardai dazu: „Nach der Führung waren wir zu passiv, da wurden wir auseinander gespielt. Das war naiv. In der zweiten Halbzeit waren wir gut. Es hat aber die letzte Konsequenz gefehlt. Es wäre besser gewesen, wenn wir elf gegen elf gespielt hätten, denn wir waren gut im Spiel.“

Doch in Überzahl geht es drunter und drüber! Nach der Halbzeit bläst Dardai zum Angriff, bringt für das stürmische 4-4-2-System (statt 5-3-2) drei Neue (Radonjic, Plattenhardt und Piatek für Lukebakio, Mittelstädt und Zeefuik).

Nach Cunha-Flanke trifft Cordoba auch schnell mit seinem 7. Saison-Tor zum 2:2 (49.)! Es riecht nach Sieg – aber wieder schafft es Hertha nicht.

Hertha-Weltmeister Sami Khedira (kam in der 57. Min.): „Wenn man führt und ein Mann mehr ist, muss man anders spielen. Ein Punkt ist zu wenig. Spiele und Punkte werden weniger…“

Nächsten Sonntag muss Hertha zu Mainz. Das erste Abstiegs-Endspiel!

BZ vom 10.04.2021horizontale linie