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letzte Aktualisierung: 29.08.2026   
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klick hier: Hertha vs Greuther Fürth 2:1 vom 10.05.2026
Hertha gewinnt mal wieder
War das schon Eichhorns Abschieds-Tor?
BZ vom 10.05.2026 von Carsten Priefer

Im Olympiastadion gelingt Hertha BSC doch noch ein versöhnlicher Abschluss: Im letzten Heimspiel der Saison gewinnen die Berliner 2:1 (0:0) gegen Greuther Fürth.

Trainer Stefan Leitl (48) das Spiel gegen die abstiegsbedrohten Franken zur Charakterfrage ausgerufen. Und den bestehen die Berliner, obwohl es in der ersten Halbzeit nicht danach aussieht.

Negativer Höhepunkt bis zur Pause: die Rote Karte gegen Josip Brekalo. Bei einem Fürther Konter bringt der Kroate den frei durchlaufenden Gegenspieler Klaus zu Fall. Schiri Bacher entscheidet auf Notbremse.
Die zweite Rote Karte für den Offensivmann, seitdem er in der Winterpause zu Hertha gewechselt ist (32.).

Eichhorn erzielt sein erstes Zweitliga-Tor

Immerhin gelingt Hertha in Unterzahl die Führung: Kennet Eichhorn dribbelt mit dem Ball mühelos durch die Fürther Abwehr und schießt aus elf Metern zum 1:0 ein. (55.) Das erste Zweitliga-Tor ist wohl auch das Abschiedstor des 16-Jährigen, der den Zweitligisten im Sommer für rund 12 Mio. Euro verlassen wird.

Verlassen wird Hertha auch Toni Leistner, der kein neues Vertragsangebot erhält. Der Verteidiger wird vor dem Spiel lautstark mit Sprechchören der Hertha-Fans verabschiedet. In der Schlussphase wird Leistner dann eingewechselt für Julian Eitschberger (81.).

Michael Cuisance macht nach Vorarbeit von Karbownik mit einem Knaller unter die Latte alles klar – 2:0 (84.). Futkeu trifft noch zum 2:1-Anschluss (88.). Am kommenden Sonntag muss Hertha in Bielefeld ran.

BZ vom 10.05.2026

Schockierender Saison Abschluss auf der Alm in Bielefeld.

Zur Halbzeit führt unsere Hertha in Bielefeld 1:0 durch Gechter in der 37 Minute und liefert eine passable erste Halbzeit ab. Zur Halbzeit war Arminia abgestiegen, und Hertha war sogar auf Rang 5 hoch gesprungen. Was dann in der Zweiten Halbzeit passierte könnten böse Zungen ganz klar als Wettbewerbsverzerrung auslegen.

Leitl muss die Truppe in der Halbzeit bereits in die Sommerpause verabschiedet haben. Unerklärlich dieser Leistungsabfall in der 49 Minute glich Arminia durch Grodowski aus und eröffnete ein Feuerwerk zum 6:1 Endstand für Arminia nahezu ohne Gegenwehr. Aus unserer Sicht sollten die Verantwortlichen von Hertha BSC ernsthaft darüber nachdenken mit Herrn Leitl als Cheftrainer in die neue Saison im August zu starten.

Blue Army Inside vom 17.05.2026
Der Berliner CSD 2026 beginnt als fröhliche Feier und endet mit einem blutigen Akt der Gewalt

Der CSD 2026, ein Tag der Freiheit und Vielfalt, wurde für viele zu einem Moment des Schmerzes. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Betroffenen, Verletzten und deren Angehörigen. Gerade jetzt brauchen wir Zusammenhalt, Solidarität und die gemeinsame Verteidigung der Werte, die den CSD ausmachen: Respekt, Gleichberechtigung und Menschlichkeit. Möge Trost wachsen, Kraft entstehen und die Hoffnung auf eine sichere, offene Gesellschaft bestehen bleiben.

Blue-Army Inside
klick hier: Trauer Berliner CSD vom 25.07.2026

1:0 in Bochum!
Grönning schießt Hertha zum 1. Start-Sieg seit 2020

Bochum – Na, also, läuft doch, Hertha! Auf dem Transfermarkt Letzter, in der Tabelle Erster – zumindest bis Sonnabendmittag. Der Hauptstadtklub gewinnt den Saison-Auftakt 1:0 in Bochum, der erste Startsieg seit 2020. Nicht schlecht für eine Mannschaft, die ohne einen einzigen Neuzugang in der Startelf auflief. Trainer Stefan Leitl stapelt vor Anpfiff tief, sagt: "Es ist wichtig, dass wir in dieser Liga bleiben."

Zurückhaltend beim Saisonziel, mutig bei der Personalwahl. Leitl stellt erstmals Soufian Gouram in die Startelf – Lohn für eine starke Vorbereitung. Der 20-Jährige zahlt gleich zurück: Perfekter Steckpass vom Gouram aus dem Zentrum links auf Grönning, der lupft über Keeper Horn ins Tor – 1:0 für Hertha (39.). Da ist es drin, das Ding von Grönning.

Gersbeck hält den Sieg fest

Endlich mal ein gelungener Start! Das neue Spielsystem mit hohem Pressing funktioniert häufig gut. Allerdings ist der VfL auch ein dankbarer Gegner. Offensivaktionen sind Mangelware. Und wenn ein Ball aufs Tor kommt, ist "Katze" Gersbeck da. Die starke Übergangs-Nummer 1 schnappt sich mit Flugeinlage einen Kopfball von Hoffmann (30.).

Unangenehm: In der 19. Minute stellen sich mal wieder einige Fans in den Mittelpunkt. Weil ein langes Plakat vor dem Hertha-Block Fluchtwege versperrt, wird das Spiel fünf Minuten unterbrochen. Unnötige Aktion. In der 2. Halbzeit drückt Bochum stärker, Hertha verteidigt stark. Entsteht da ein toller Teamgeist? In der 85. Minute kommt Herthas einziger Neuzugang Oluwaseun Adewumi. Er hilft, den Top-Start für die Berliner über die Zeit zu retten. Gersbeck: "Das haben wir uns hart erarbeitet. Wir haben verteidigt bis zum Schluss, darauf kommt es an."

Trainer Leitl zufrieden: "Es war unser klarer Plan, so aufzutreten. Wir waren anfassbar griffig, hatten in der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle. In der zweiten Halbzeit fehlten uns etwas die Körner."

BZ vcom 08.08.2026

klick hier: Hertha BSC vs Heidenheim 4:1 vom 15.08.2026
Traumtor und zwei Vorlagen
4:1! Hertha-Held Winkler zerlegt Heidenheim
BZ vom 15.08.2026 von Roberto Lamprecht

Berlin – Marten Winkler (23) zerlegt Heidenheim! Bei 35 Grad Hitze bringt Herthas Flügelspieler das Olympiastadion zum Kochen. Ein Traumtor, zwei Vorlagen – und am Ende ein 4:1-Sieg gegen den Bundesliga-Absteiger. Hertha stürmt vorübergehend auf Platz 2 der Tabelle!

Trainer Stefan Leitl (48) setzt auf die Siegerelf aus Bochum (1:0) und fordert vor dem Anpfiff: "Ich erwarte, dass wir intensiv spielen und Bock haben, die drei Punkte zu holen." Seine Mannschaft liefert. Nach nur 89 Sekunden hechtet Sebastian Grönning per Flugkopfball einen halbhohen Winkler-Freistoß zum 1:0 in die Maschen. Wie in Bochum trifft der Däne, der vor wenigen Monaten erstmals Vater eines Sohnes wurde. Seitdem läuft es beim Angreifer.
Hertha macht Dauerdruck

Die Berliner lassen den Gästen keine Luft zum Atmen. Nach 20 Minuten steht es 6:0 bei den Torschüssen. Dann folgt der große Auftritt von Winkler! In der 26. Minute erobert er selbst den Ball gegen Beck, tunnelt dann Schöppner, zieht den Sprint an und ballert den Ball aus 25 Metern mit 118 Kilometern pro Stunde ins Netz. Traumtor!

Es folgt die Trinkpause, doch es geht genauso weiter! Einen Winkler-Traumpass lupft der freie Rechtsverteidiger Deyovaisio Zeefuik aus 17 Metern über den herausstürzenden Torwart Feller zum 3:0 (35.) ins Tor.

Zur Pause hat Hertha 70 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Und die 41.459 Zuschauer im Olympiastadion trauen ihren Augen kaum. Denn letzte Saison war Hertha zu Hause richtig schwach (Platz 13 der Heimtabelle).

Heidenheim schlägt zurück Heidenheim

Trainer Frank Schmidt verpasst seinem Team eine Kopfwäsche. Sein Team spielt plötzlich wie verwandelt. Hertha-Torwart Gersbeck unterläuft eine Freistoßflanke und Jan Schöppner köpft für die Gäste zum 1:3 ein (49.).

Anschließend geht es weiter hoch her. Zeefuik sieht in der 88. Minute nach vermeintlichem Ellenbogenschlag gegen Maximilian Breunig Rot. Dann erzielt Leihgabe Adewumi per Konter den 4:1-Endstand.

BZ vom 15.08.2026
Drei Spiele, drei Siege :
Drei heiße Gründe für das Hertha-Hoch
BZ vom 29.08.2026 von Carsten Priefer

Was ist bloß mit Hertha BSC passiert? Die ersten drei Zweitligaspiele wurden gewonnen (1:0 in Bochum, 4:1 gegen Heidenheim, jetzt 5:3 in Braunschweig), der Startrekord von Ex-Trainer Pal Dardai (50/drei Siege zum Start) aus der Saison 2016/17 konnte eingestellt werden und man erzielte bereits 10 Tore. Die neue Hertha – sie ist jung, stürmisch und unglaublich torhungrig.

Hertha-Trainer Stefan Leitl, der heute seinen 49. Geburtstag feiert, sagte nach dem Comebacksieg bei der Eintracht (von 0:2 auf 5:3): "Das war fantastisch, großes Lob an die Jungs." Zu Recht! Die jungen Wilden (Gouram, Adewumi, Eitschberger, Alfa-Ruprecht) geben den Berlinern jede Menge Power. Rechtsverteidiger Julian Eitschberger (22): "Man hat gesehen, welche Energie wir auf den Platz bringen können."

Hertha-Kapitän Brekalo geht als Anführer voran

Da ist auch der neue, stürmische Spielstil. Bei Ballgewinn wird sofort nach vorne gespielt, es gibt kein Quergeschiebe mehr. Mittelfeldstratege Paul Seguin (31): "Es macht gerade extrem Spaß! Der Wechsel zum neuen Spielstil ist uns geglückt." Stimmt, das beweisen auch die 10 Treffer zum Start. Alle Spieler suchen den Abschluss, jeder kämpft für den anderen. Hertha ist nach den 15 Abgängen zu einem verschworenen Haufen zusammengewachsen.

Auch ein Verdienst von Neu-Kapitän und Anführer Josip Brekalo (28). Er macht sein Team vorm Anpfiff immer heiß, klatscht jeden persönlich ab, umarmt alle und geht voran. In Braunschweig erzielte er zwei Treffer, bereitete einen weiteren vor. Er sagt: "Wir sind als Mannschaft sehr eng zusammengewachsen und haben uns vorgenommen, immer alles rauszuhauen. Ich bin einfach sehr stolz, der Kapitän von so einer Mannschaft zu sein. Natürlich macht es mich noch glücklicher, wenn ich dem Team mit Toren und Vorlagen helfen kann."

Die neue Hertha macht einfach Spaß – auch den Fans. Sie feierten die Mannschaft noch 45 Minuten nach dem Sieg, holten sie mit ihren Gesängen sogar noch mal aus der Kabine heraus. Und wurden dafür belohnt. Alle Spieler feierten minutenlang mit den mitgereisten Anhängern, sangen, tanzten und schenkten ihnen anschließend ihre Sieger-Trikots.

BZ vom 29.08.2026