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letzte Aktualisierung: 20.01.2021   
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Gier nach mehr
von (fw/dpa)             Profis, 13.12.2020

Durch das 1:1 in Mönchengladbach bleibt Hertha BSC zum dritten Mal in Folge ungeschlagen, zwei Mal auswärts bei Europacup-Teilnehmern. Trainer und Spieler sehen eine Entwicklung, an der sie weiter arbeiten wollen.

Mönchengladbach/Berlin – Fast wirkte Matteó Guendouzi etwas verlegen, doch dann breitete sich ein großes Strahlen in seinem Gesicht aus. Lässig zuckte er mit den Schultern, als wäre nichts gewesen, ehe ihn seine Mitspieler einholten und in einer Jubeltraube begruben. Sekunden davor hatte der Lockenkopf seine Farben mit einem gefühlvollen Schlenzer ins Toreck in Führung geschossen (47.). "Wir haben den Ball am Strafraum erobert, Vladimir Darida hat dann ideal zurückgelegt und ich erwische ihn ideal", schildert der Franzose unaufgeregt die Sekunden, die an diesem Samstag (12.12.20) zur Schlüsselszene im Spiel der Blau-Weißen bei Borussia Mönchengladbach hätte werden können.

Behauptet und zur Wehr gesetzt

Der Konjunktiv verrät jedoch, dass es anders kam. Nach 93 intensiven Minuten leuchtete an diesem 11. Spieltag ein 1:1 auf der Anzeigetafel im Stadion. "Schade, dass es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat, aber wir haben als Team gekämpft und bei einem starken Gegner einen verdienten Zähler eingefahren", schilderte der Torschütze der Berliner seine Sicht der Dinge. Doch der Reihe nach: Die erste Halbzeit am Niederrhein ist schnell erzählt. Viele Zweikämpfe, wenig klare Strafraumszenen zwischen zweier Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten. Krzysztof Piątek für die Gäste (32.), Hannes Wolf (42.) für die Hausherren strahlten mit ihren Versuchen am ehesten Torgefahr aus. Sonst passierte kaum etwas. "Wir wollten Gladbach immer wieder unter Druck setzen. Das ist uns in der ersten Halbzeit teilweise sehr gut gelungen, nur nach den Balleroberungen hätten wir im Ballbesitz mehr machen müssen", fasste Bruno Labbadia den ersten Durchgang aus blau-weißer Perspektive treffend zusammen.

Es folgte nach Wiederanpfiff der bereits beschriebene Kunstschuss Guendouzis, der auch seinen Coach ein wenig überraschte. "Bisher habe ich noch nicht gesehen, dass solche Tore seine Spezialität sind, aber wie er das gemacht hat, war klasse", sagte der 54-Jährige, der die Fähigkeiten seiner Nummer 8 hervorhob. "Matteò bringt dieses Gewinner-Gen mit. Er ist ein sehr, sehr guter Fußballer mit einem guten Raumgefühl und einer guten Technik. Damit ist er sehr wertvoll für uns." Wie seine Mitspieler setzte sich der Franzose nach seinem Premierentor gegen den Achtelfinalisten der UEFA Champions League kampfbetont, aber auch spielerisch zur Wehr. "Wir standen gut, haben gemeinsam verteidigt und versucht, nach vorne unsere Aktionen zu setzen. Auch wenn Gladbach mehr Ballbesitz hatte, kamen wir so zu unseren Chancen", sagte Niklas Stark. Die 'Alte Dame' musste in dieser Phase eigentlich nur einmal tief durchpusten, als Dedryvk Boyata einen Lupfer von Patrick Herrmann noch von der Linie (62.) kratzte. Vier Zeigerumdrehungen später hatte Dodi Lukébakio nach mustergültiger Vorarbeit von Stark und Peter Pekarík sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß. "Ein guter Abschluss, den Sippel sensationell hält", befand Labbadia. Andernfalls wären drei Punkte greifbar gewesen.

Statt 2:0 hieß es nach dem Ausgleich der Borussen von Breel Embolo allerdings 1:1 (70.), die Hausherren witterten ihre Chance. "Die Gladbacher hatten in der zweiten Hälfte 20 Minuten, in denen sie sehr gut waren. Wir haben in dieser Phase zu passiv agiert und uns zu weit reindrängen lassen", monierte Alexander Schwolow, der vor Beginn der Schlussphase ein ums andere Mal in den Mittelpunkt rückte, dabei aber stets auf dem Posten war. "Hertha hat in vielen Situationen gut verteidigt. Mit langen Bällen wollte unser Gegner zudem schnell umschalten, damit hat er uns ein paar Mal erwischt", attestierte Ex-Berliner Valentino Lazaro seiner alten Mannschaft einen gelungenen Auftritt. Gemeinsam verteidigten die Spreeathener das Ergebnis – und setzten vor Abpfiff durch einen eben solchen langen Pass beinahe noch den entscheidenden Punch. Joker Daishawn Redan zielte mit einem seiner ersten Ballkontakte allerdings links am Gehäuse vorbei (85.).

Blau-weißer Aufwärtstrend


In der Bewertung des Unentschiedens herrschte im Lager der Blau-Weißen abschließend Einigkeit. "Wir haben eine Partie gesehen, die wir gewinnen, aber auch hätten verlieren können. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften gewinnen wollten. Daher geht das Ergebnis in Ordnung", sprach Labbadia über das dritte Remis der laufenden Runde und das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage. Zufrieden ist der Fußballlehrer auch mit den sichtbaren Fortschritten seiner Schützlinge auf dem Rasen. Die Automatismen greifen immer besser, ein Aufwärtstrend zeichnet sich ab. Der Fußballlehrer drückte es so aus: "In der vergangenen Woche haben wir ein sehr wichtiges Spiel gewonnen, davor bei einer Top-Mannschaft in Leverkusen einen Punkt geholt und nun auch wieder. Das ist in Ordnung, heißt aber nicht, dass wir uns damit begnügen. Wir wollen gerne noch mehr, aber es ist auf jeden Fall eine gute Entwicklung."

Möglichkeiten, um die nächsten Schritte zu gehen, haben die Blau-Weißen in diesem Jahr noch zwei. Bereits am Dienstag (15.12.20, 20:30 Uhr) gastiert Mainz 05 im Olympiastadion, ehe der Jahresabschluss am Sonntag (20.12.20, 15:30 Uhr) beim SC Freiburg steigt. Das passende Schlusswort gehörte Niklas Stark. "Wir rechnen uns dort etwas aus, wissen aber natürlich, dass wir auf unangenehme Gegner treffen. In diesen Partien wollen wir den Punktgewinn vergolden – dann können wir in Ruhe Weihnachten feiern!"

Hertha BSC vom 13.12.2020horizontale linie
Spielbericht vom 21.12.2020

Das 1:4 in Freiburg ist der Gipfel der Peinlichkeit, da werden 274 Millionen Investiert und das Team von Bruno Labbadia steht auf den 14 Tabellenplatz. Nur ein Heimsieg in der Hinrunde das gegen Union mit einem 3 : 1 zum Glück gelang ist so gesehen der einzige Lichtblick auf eine schwache Hinrunde. Drei Spiele stehen nach Weihnachten gegen S04 , Bielefeld und Köln für die Hinrunde noch aus sollten die auch in die Hose gehen sollten sich die verantwortlichen mal wirklich hinter fragen. Denn ob diese Mannschaft wirklich Abstiegskampf können steht auf einen ganz anderen Blatt.

Blue-Army Inside vom 21.12.2020horizontale linie
Liebe Blue-Army`s, liebe Freunde,

erst einmal möchten wir allen ganz herzlich ein gesundes neues Jahr wünschen. Ich hoffe alle haben die Feiertage gut überstanden, reichlich Geschenke bekommen und sind gut ins neue Jahr gestartet.

Wir versuchen gerne mal das zurückliegende Jahr in Worte zu fassen.

Anfang des Jahres konnte auch bei der Blue-Army noch keiner ahnen, was im Jahr 2020 auf uns alle zukommen wird. Damit meinen ich weniger die sportliche Situation der Profimanschaft, da ist man als Herthafan einiges gewöhnt. Einige Zeit lang wurden keine Bundesligaspiele ausgetragen, was gleichzeitig bedeutete, ein regelmäßiges Treffen der Blue-Army war nicht mehr möglich. Über Social-Media wurde weiterhin intensiv Kontakt gehalten.

Trotz aller Umstände konnten wir ein tolles Sommerfest und eine erfolgreiche Mitgliederversammlung bei Waldi im Garten durchführen. Für uns die erneute Bestätigung, mit welcher Hingabe einige Mitglieder der Blue-Army bereit sind, auch privat einiges für den Fanclub möglich zu machen. Bei der Mitgliederversammlung hat ein neu zusammengesetzter Vorstand das Vertrauen Aller bekommen, nochmals vielen Dank dafür. Wir lassen uns an unseren Taten messen!

Wir erinnern uns an die Nacht zum 26.05.2020 in der so einige das Glas auf die Blue-Army erhoben haben. Und dies völlig zu recht. Wir sind mit 40 Jahren einer der ältesten Fanclubs von Hertha BSC und sowohl beim Verein als auch in der aktiven Szene bekannt. Die Feier zum Jubiläum war bereits durchgeplant, Freunde und Offizielle eingeladen, der Ausgang ist bekannt.

Mit den sinkenden Temperaturen und dem zweiten Lockdown waren erneut keine Fanclub-Treffen möglich. Geisterspiele dominierten die Stimmung. Wir alle wünschen uns nichts sehnlicher, als dass wir wieder zusammen zu den Spielen unserer Hertha gehen können und doch ist der unendliche Zusammenhalt im Fanclub ersichtlich. Mit Patrick (18), den noch gar nicht alle kennen, haben wir beispielsweise einen neuen Mitgliedsanwärter.

Wir sind und wollen in der Blue-Army ein kleiner, auserwählter Kreis bleiben. Wir sind ein besonderer Fanclub, den es seit 40 Jahren gibt, bei uns wird jeder sowohl in Vereins aber auch in Privatangelegenheiten unterstützt.

Wir als Vorstand wünschen allen Blue-Army Mitgliedern ein erfolgreiches Jahr 2021.

In diesem Sinne Ha Ho He

Der Blue-Army Vorstand horizontale linie
Spielbericht vom 02.01.2021
Hertha kein Aufbaugegner für die Gäste aus Gelsenkirchen.

Was viele befürchtet hatten ist zum Glück nicht eingetreten. Vor dem Spiel hätten einige Herthaner auch ein Remis unterschrieben, schon alleine auf Grund der schlechten Leistungen der letzten beiden Spiele. Die ersten 20 Minuten waren die Gäste teilweise sogar besser und wer weiss, wenn Uth sein Schuß nicht so knapp am Hertha Tor vorbei gegangen wäre wie das Spiel dann gelaufen wäre.

Je länger das Spiel dauerte um so mehr nahm die Hertha Elf das Zepter in die Hand und erarbeitete sich Chancen. Guendouzi erzielte mit einem sehr schönen Schlenzer das 1:0 in der 36 Minute von da an beherschte das Team von Bruno zu nehmend das Spiel. Nach der Halbzeit erhöhte Cordoba in der 52 Minute auf 2:0 mit dem die Gäste aus Gelsenkirschen die Köpfe hängen ließen und an sich für den Rest des Spieles nur noch als Statisten verhielten.

Mit mehr Konzentration hätte Hertha höher gewinnen können

Da fehlt es eben auch noch mit an Spielvermögen einen Gegner wie das Schlusslicht völlig zu zerlegen. Piatek setzte in der 80 Minute den Schlusspunkt zum verdienten 3 : 0 Sieg.

Blue-Army Inside vom 03.01.2021horizontale linie
Berlin-StreetArt
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Liebe Hertha, soll das wirklich so weiter gehen

Torloses 0:0 in Köln zumindest ein Punkt mehr auf dem Konto. Es ist schon traurig das nach dem 0:1 in Bielefeld nun auch kein Tor gegen den FC aus Köln gelungen ist. Es war ein typisches Spiel von Not gegen Elend mit wenig Höhepunkten. Am Dienstag gehts gegen Hoffenheim und dann kommt Werder Bremen.

Blue-Army Inside vom 16.01.2021horizontale linie
Michael Preetz




Michael Preetz vom 19.01.2021

Hertha BSC vs Hoffenheim 0:3, ohne Worte.

Blue-Army Inside (Foto: unbekannte/r Autor)
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