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letzte Aktualisierung: 08.03.2020    
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NEWS

Auswärtssieg in Paderborn
2:1! Klinsi-Einkauf Cunha lässt Hertha wieder jubeln
BZ vom 15.02.2020 von Marcel Braune und Joachim Schuth

Es geht also auch ohne Klinsi! Ausgerechnet der jüngste Neuzugang Matheus Cunha macht in Paderborn artistisch mit der Hacke den Siegtreffer.

Spiel eins nach dem Klinsi-Knall! Vier Tage nach der Blitz-Flucht von Trainer Jürgen Klinsmann (55/„Ich habe eine ein Himmelfahrtskommando übernommen“) gewinnt Hertha 2:1 in Paderborn. Und sorgt im Abstiegskampf vorübergehend für etwas Ruhe im Hauptstadt-Chaos! Den Siegtreffer erzielt Neuzugang Matheus Cunha (20, gesprochen: Kunja). Die ersten Aktionen zeigen: Der Cunha kann ja (fast) alles. Mit der Hacke verlängert der Brasilianer den Ball aufs Tor, Paderborns Jamilu Collins (25) schießt sich die Kugel selbst rein. Riesen-Erleichterung bei den Berlinern.

Cunha lachend: „Das war ein brasilianisches Tor. So etwas erwartet man doch von mir. In der Bundesliga schieße ich meist schöne Tore. Die letzten Tage war hier viel los. Aber das Leben geht weiter. Auch im Fußball.“

Auf der Hertha-Bank sitzt Alexander Nouri (40). Der erste Einsatz als Cheftrainer nach zuvor 21 (!) Liga-Spielen (Bremen, Ingolstadt) in Folge ohne Sieg. Neben ihm auch Manager Michael Preetz. Dessen Verhalten auf der Trainerbank war laut Klinsi einer der Gründe, für seinen Abgang. Nach dem 76-Tage-Trainer Klinsmann startet Nouri mit vier Änderungen. Peter Pekarik kommt zu seinem ersten Saisonspiel. Karim Rekik hat seinen ersten Einsatz 2020. Vorn stürmen die Neuzugänge Cunha und Krzysztof Piatek

Dedryck Boyata köpft aus fünf Metern das Berliner 1:0 (10. Minute). Herthas viertes Tor im Jahr 2020 – alle vier fielen mit dem Kopf! Kurios: Der Torschütze sucht nach seinem Tor sekundenlang verzweifelt einen Ball, um eine Babybauch-Jubel zu zeigen. Erst ein Balljunge konnte ihm helfen. Boyata-Freundin Manon erwartet ihr erstes Kind. Boyata: „Das war eine völlig verrückte Woche. Es war sehr wichtig, dass wir bei all den Nebengeräuschen fokussiert geblieben sind. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns.“ Und die Herthaner jubeln gleich wieder. Zu früh! Den Treffer von Neuzugang Cunha (18.) nimmt Schiri Bibi Steinhaus zurück – Handspiel vorm Tor durch Piatek.

Dann patzt der Hertha-Keeper! Ausgerechnet der gebürtige Berliner Dennis Srbeny schießt den Ball von der linken Torauslinie quer zum Kasten. Keeper Rune Jarstein lenkt den Ball mit der rechten Hand ins eigene Tor (51.). Hertha nach der Chaos-Woche nicht schön, aber erfolgreich! Cunha (19 Mio. aus Leipzig) scheitert zwar erst mit einem Lupfer an SCP-Torwart Zingerle. Seinen Hacken-Torschuss aber fälscht Collins (67.) ins Paderborner Tor zum 2:1 der Berliner ab. Trainer Nouri nach der geglückten Premiere: „Es war nicht leicht sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Aber wir haben unsere Abläufe einfach beibehalten, haben trotz der Umstände nur an das Spiel gedacht.“

Geldgeber Lars Windhorst (43/investierte 224 Mio.) hatte Donnerstag in der Kabine eine zehnminütige Ansprache gehalten. Da hatte sich der Multi-Millionär für die Unruhe entschuldigt, machte den Spieler Mut. Und Klinsmann? Der war nach seinem Rücktritt erst zu Sohn Jonathan (22) nach St. Gallen/Schweiz gereist, anschließend nach Los Angeles/USA geflogen.

Das Spiel seines Ex-Vereins, dem er nicht mal mehr im Aufsichtsrat angehört, verfolgte er zu Hause in der Surf-City Huntington Beach. Mehr als 9000 Kilometer weit weg vom Bundesliga-Geschehen in Paderborn.


BZ vom 15.02.2020horizontale linie
klick hier: Hertha BSC vs FC Koeln 0:5 vom 22.02.2020

Blue-Army Inside vom 23.02.2020
Nach Paderborn kommt das Desaster

Nach dem erkämpften Auswärtssieg 2:1 in Paderborn war so ein 0:5 Desaster gegen den FC Köln im Olympia Stadion nicht zu erwarten. Kein Schuß auf das Tor der Kölner in der ersten Halbzeit, kein Zusammenspiel funktioniert nach 45 Minuten war mit dieser Einstellung beim Rückstand von 0:3 das Spiel schon entschieden. Lediglich in den ersten Minuten wurde versucht, dass Spiel noch an sich zu reißen was aber mit dem 0:4 entgültig verloren war. Nicht nur durch die Höhe sondern auch auf die Art und Weise wie das, Spiel verloren ging kann einem Angst und Bange erden.Beruhigend sind nur die 26 Punkte die bereits auf dem Konto sind. Sollte allerdings das Spiel in Düsseldorf und auch das nächste Heimspiel gegen Werder verloren gehen, besteht die Gefahr am Ende durch das schwere Restprogramm Derby gegen Union. Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Freiburg und zum Schluß in Gladbach durch gereicht zu werden.

Fakt ist die nächsten beiden Spiele dürfen zumindest nicht verloren gehen damit der Abstand gewahrt bleibt.
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klick hier: Fortuna Duesseldorf-vs-Hertha BSC 3:3 vom 28.02.2020
1 Punkt der viel wert sein kann

Nach 0:3 Rückstand zur Halbzeit,kam Hertha unerwartet zurück und erkämpfte nach einer Aufholjagt mit einem 3:3 noch einen wertvollen Punkt. Diese Moral gibt Hoffnung für das nächste Spiel gegen Werder Bremen im Olympia Stadion.

Blue-Army Inside 29.02.2020
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klick hier: Hertha BSC vs Bremen 2:2 vom 07.03.2020
Nach 0:2-Rückstand
2:2! Cunha rettet Hertha gegen Werder einen Punkt
BZ vom 07.03.2020 von Carsten Priefer und Paul Gorgas

Im Abstiegsgipfel gegen Werder Bremen holte Hertha einen 0:2-Rückstand noch auf. Vor allem dank eines Brasilianers.

Die Spiele sollten für Hertha besser erst nach zehn Minuten angepfiffen werden… Wie schon vergangene Woche in Düsseldorf (3:3) verschlafen die Berliner auch den Start gegen Bremen, liegen schnell 0:2 hinten. Doch erneut gelingt die Aufholjagd. Am Ende steht ein 2:2 im Krisen-Duell. Herthas Bester: Matheus Cunha (20)! Der eifrige Brasilianer wehrt sich von Beginn an, erzielt den wichtigen Ausgleichstreffer. Schon beim 3:3 in Düsseldorf traf er, beim 2:1 in Paderborn gelang ihm ein Fast-Treffer (wurde als Eigentor gewertet). Ein richtiger Befreiungschlag, auch für Trainer Alexander Nouri, ist das nicht. Aber immerhin hat das Team wieder Moral gezeigt.
Kapitän Niklas Stark: „Wir wollten unbedingt einen Big Point landen, aber nach dem 0:2 muss man natürlich mit dem Punkt zufrieden sein. Es spricht für die Mannschaft, dass wir das Ding noch umgerissen haben.“

Spielbeginn im Olympiastadion: In der Ostkurve präsentieren die Fans ein Plakat mit der Aufschrift: „Siegen oder Fadenkreuz“. Eine Drohung an die Mannschaft? Geschmacklos ist es auf jeden Fall. Schiri Winkmann unterbricht die Partie nicht. Die Mannschaft scheint die Botschaft zu lähmen. Die Gäste schlagen eiskalt zu. Sargent aus 20 Metern (3.) und Klaassen per Kopf (6.) treffen für Werder – 0:2. Plattenhardt: „Das müssen wir abstellen!“ Werder lässt Hertha jetzt zurück ins Spiel. Der mutige Cunha geht voran, versucht es zweimal aus der Distanz (21. und 35.). Noch vor der Pause gelingt der Anschlusstreffer! Freistoßflanke von Plattenhardt, Kopfball Stark – 1:2 (41.)! Wolf: „In der Kabine waren alle heiß, jeder hat was gesagt, jeder hat jeden gepusht.“ Der verdiente Ausgleich: Bremens Torwart Kapino, der für den verletzten Pavlenka im Tor steht, wehrt einen Schuss von Mittelstädt nach vorn ab. Cunha steht richtig, haut den Ball direkt aus 13 Metern zum 2:2 ins Tor (60.).

79. Minute: Schiri Winkmann nimmt einen Handelfmeter für Hertha nach Videobeweis zurück. Richtig! Darida hatte Moisander angeschossen. Der Herthaner ehrlich: „Mein erster Eindruck war, dass er die Hand vor der Brust hatte, vielleicht war es daher eher kein Elfmeter.“ Am Ende bleibt es beim 2:2. Vor zwei Wochen, nach dem 0:5-Debakel gegen Köln, gingen die Spieler nicht in die Kurve. Diesmal bedankt sich das Team. Mittelstädt: „Die Fans sind schon heiß aufs Derby, das ist für sie das wichtigste Spiel, darauf haben sie uns schon eingestimmt.“

Zuvor muss Hertha aber gegen Hoffenheim endlich mal von Beginn an da sein!

BZ vom 07.03.2020horizontale linie