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letzte Aktualisierung: 16.12.2018    
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Hertha-Weihnacht

Hannover vs Hertha BSC 0:2 vom 01.12.2018


Hannover vs Hertha BSC 0:2 vom 01.12.2018

Auswärtssieg in Hannover
2:0! Jordan Torunarigha beendet Herthas Durstrecke
BZ vom 1. Dezember 2018 von Marcel Braune

Im siebten Anlauf hat es endlich wieder geklappt. Hertha gewinnt 2:0 in Hannover, nach zuvor sechs sieglosen Spielen am Stück. Den Weg für den Dreier bei Abstiegskandidat Hannover bereitet Abwehrspieler Jordan Torunarigha (21) mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0 (44.). Nach einer Traumflanke des starken Innenverteidigers trifft Stürmer Vedad Ibisevic ebenfalls per Kopf zum 2:0 (73.). Mit Köpfchen aus der Krise. Hertha startete nach dem 3:3 gegen Hoffenheim mit Torunarigha statt Luckassen neben Lustenberger in der Startelf und vorne stürmte Davie Selke neben Vedad Ibisevic. Hertha startet erstmalig in dieser Saison mit Doppelspitze.

Bisher hatte Torunarigha es diese Saison schwer. Im September verletzte er sich gegen Wolfsburg, fiel mehr als einen Monat aus. Als er in Düsseldorf im November zurückkehrte, verschuldete er gemeinsam mit Derrick Luckassen beim 1:4 reihenweise Gegentore. Vorbei, in Hannover ist er der Matchwinner.

Torunarigha: „Ich musste nach meinem schlechten Düsseldorf-Spiel eine Reaktion zeigen. Ich bedanke mich bei Fitnesstrainer Henrik Kuchno. Er hat mich wieder hinbekommen. Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich.“
Beim Jubel läuft Torunarigha in die Hertha-Kurve und zeigt den Fans an, dass er sie hören will. Die Berliner Anhänger hatten sich dem bundesweiten Fan-Protest gegen die Montagsspiele angeschlossen. Deshalb schweigen sie in der ersten Hälfte weitgehend. Doch den Treffer feiern sie gemeinsam mit dem Schützen. Stürmer Davie Selke, der nach seiner Lungenriss-OP erstmals in dieser Saison von Beginn an stürmt, sagt stolz: „Wir brauchen gar nicht klein reden, wie wichtig der Sieg heute war. Nach sechs Spielen ohne Sieg war es an der Zeit. Jordan hat man angemerkt unter der Woche, dass er wie ausgewechselt ist. Seine super Leistung ist für mich keine Überraschung. Und die Trainer haben sich etwas ausgetüftelt und einen tollen Plan mit ins Spiel gegeben.“

Ein Sieg mit Köpfchen

Auch nach der Pause gibt Torunarigha Gas nach vorn und legt Vedad Ibisevic in dessen 300. Bundesligaspiel das 2:0 per Traumflanke auf (73.). Schöne Gescichte kurz vor Schluss: Trainer Dardai wechselt Stürmer Pascal Köpke ein, der damit endlich seine Bundesliga-Premiere feiert. Und das ausgerechnet in Hannover– 96 wollte den Stürmer im Sommer auch haben. Doch Hertha schnappte ihn weg. So wie die drei Punkte.

BZ vom 01.12.2018horizontale linie
Weihnachtsfeier´2018

Weihnachtsfeier 2018klick hier: Weihnachtsfeier 2018klick hier: Weihnachtsfeier 2018klick hier: Weihnachtsfeier 2018klick hier: Weihnachtsfeier 2018 
Unsere Weihnachtsfeier 2018 hatte es wieder in sich. Fast alle Mitglieder waren anwesend was für den einen oder anderen der im Schichtdienst und Wochenendarbeit beschäftigt ist nicht nicht so einfach, ist unbedingt für einen Freitagabend frei zu bekommen.

Wir feierten bei Zoki in Steglitz und hatten einen seperaten Raum für uns.Es gab ein tolles Buffet was um 19.30 vom ersten Vorsitzenden eröffnet wurde, viel Musik und eine große Tombola wie Sie es in unserem Fanclub noch nie gegeben hat. Zu späterer Stunde sangen wir uns mit Hertha liedern auf das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ein.

Carsten ( Ehrenpräsident ) schmetterte noch mit ein Hund kam in die Küche...das wie immer seinen großen Anklang in der blau weißen Runde fand. Gegen Mitternacht verließen die ersten mit dem Eindruck "Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen, es kam aus der Kneipe und konnte kaum stehen" das Lokal.

Nach Information an die Redaktion beendeten die letzten Blue-Armys erst am frühen Morgen die Weihnachtsfeier.

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Erfolg über Frankfurt
1:0! Hertha siegt dank Tor-Premiere für Grujic
BZ vom 08.12.2018 von Roberto Lamprecht und Carsten Priefer

Pal Dardai blies die Wangen auf und hüpfte total glücklich über die blaue Tartanbahn des Olympiastadions: Dank Liverpool-Leihgabe Marko Grujic ist Hertha BSC zurück im Kampf um die europäischen Startplätze.

Was für ein abgezockter Auftritt von Hertha – und Mittelfeld-Star Marko Grujic (22).

Der Serbe köpft die Berliner zum 1:0 gegen Frankfurt. 42 578 Zuschauer im Olympiastadion sehen keinen Gala-Auftritt der Hertha, dafür aber eine sehr reife Leistung. Trainer Pal Dardai (42): „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten ein gutes Positionsspiel, hätten das 2:0 machen können, aber der letzte Pass hat häufig gefehlt. Am Ende haben wir es leidenschaftlich verteidigt.“ Dardai lässt wie beim 2:0 in Hannover Davie Selke und Vedad Ibisevic als Doppelspitze ran. Von Offensiv-Power ist zunächst aber kaum etwas zu sehen. Trotzdem geht Hertha nach einer Standardsituation in Führung. Einen Eckstoß von Marvin Plattenhardt köpft Grujic aus sechs Metern zum 1:0 ins Netz (40.). Großartig! Die letzten drei Hertha-Treffer fallen damit per Kopf. Für Liverpool-Leihgabe Grujic ist es der erste Saisontreffer – und das ausgerechnet gegen seinen Kumpel Luca Jovic. Mit dem Eintracht-Star spielte Grujic zehn Jahre gemeinsam in Belgrad, beide waren schon zusammen im Urlaub.

Mit Grujic auf dem Platz hat Hertha nie verloren, holte aus sieben Partien 17 Punkte. Als er verletzt fehlte, gelang nur ein Sieg in sieben Spielen (6 Punkte). Der Torschütze, der nach seinem Treffer in die Fankurve sprintet: „Bei meinem Tor sind alle Emotionen rausgekommen, ein toller Moment. Meine Kumpels Ante (Rebic, Anm. d. Red.) und Luca müssen mich jetzt eigentlich zum Essen einladen.“ Verteidiger Fabian Lustenberger: „Marko steigert unsere offensive Qualität und defensive Stabilität. Er hat alles, was ein kompletter Mittelfeldspieler braucht.“ Grujic sorgt auch gegen Frankfurt für die Stabilität in Herthas Defensive. Von der Super-Offensive der Eintracht ist bis auf einen Pfostentreffer von Haller (10.) wenig zu sehen.

Eintracht-Trainer Hütter: „Uns fehlt im Moment die letzte Überzeugung.“

Glück für Hertha und Grujic in der 88. Minute: Der Serbe ringt Kumpel Jovic im Strafraum nieder, aber die Pfeiffe von Schiri Schlager bleibt stumm – Fehlentscheidung! Dardai: „Da sind viele Hände im Spiel.“ Bitter: Kalou (65.) muss angeschlagen ausgewechselt werden.

PS: Ein Hertha-Fan war nach dem 1:0, das in der 40. Minute fiel, aus bislang unbekannter Ursache in den betonierten Betongraben gestürzt. Noch im Stadion wurde er von Medizinern sofort behandelt und danach ins Krankenhaus gebracht. „Er ist stabil, er ist ins Krankenhaus gebracht worden“, sagte ein Hertha-Sprecher.


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Pleite trotz Führung
1:2! Nach Hertha-Pleite packt Jarstein die Abwehr-Wut
BZ vom 15. Dezember 2018 von Marcel Braune

Der erste Bundesliga-Treffer von Maximilian Mittelstädt reichte nicht zum Sieg beim VfB Stuttgart. Herthas Keeper geht danach auf seine Mitspieler los.

Das konnte sich selbst der sonst so ruhige Hertha-Torwart nicht mehr mit ansehen!

Als Stuttgarts Gomez per Doppelpack (64., 76.) das Spiel gegen die Berliner gedreht hat, rennt Rune Jarstein auf seine Abwehr-Leute zu. Er brüllt Nationalspieler Plattenhardt an, knallt den Ball frustriert auf den Boden. Der Norweger kann nicht fassen, dass Hertha die Führung in Stuttgart hergeschenkt hat, am Ende 1:2 verliert. Sogar das Duschen lässt er nach dem Spiel ausfallen, stapft total wütend in den Mannschaftsbus. Dabei sieht es lange gut aus! Maxi Mittelstädt nutzt gleich die erste richtige Chance des Spiels, trifft nach Vorarbeit von Selke zum 1:0 (38.). Das erste Bundesliga-Tor für den gebürtigen Berliner (seit 6 Jahren bei Hertha). Und ein großer Schritt in Richtung Sieg-Hattrick. Nach dem 2:0 in Hannover und dem 1:0 gegen Frankfurt winkt der dritte Erfolg in Folge. Doch daraus wird nichts…

„Zweite Halbzeit war gar nichts“

In der zweiten Halbzeit verliert Hertha die Kontrolle über das Spiel. Plötzlich ist deutlich zu merken, dass Dardai auf 5 Stammspieler (Stark, Rekik, Maier, Grujic und Kalou) verzichten muss. Der Trainer: „In der ersten Halbzeit hatten wir alles unter Kontrolle – die zweite Halbzeit war gar nichts!“ Dardai weiter: „Wir haben den Gegner selber aufgebaut. Kein Spieler hat die Kontrolle übernommen. Es hat nicht geklappt, Ruhe reinzubringen.“ Vor allem die umgebaute Abwehr (Lustenberger für Stark, Torunarigha für Rekik) ist überfordert, sieht bei beiden Gomez-Toren nicht wirklich gut aus. Der Stuttgarter blieb zuletzt 683 Minuten ohne Treffer – gegen Herthas Not-Abwehr trifft er doppelt.

Herthas Tor-Debütant Mittelstädt: „Das ist extrem ärgerlich. Wir haben gut begonnen, verdient geführt. In der 2. Halbzeit haben wir uns dann zu sehr hinten reindrücken lassen.“ Vorm Spiel hatte Dardai versprochen, seine Spieler zum Essen einzuladen. Bedingung: 7 Punkte aus den letzten 3 Spielen. Das wird jetzt auch bei zwei Siegen gegen Augsburg (18.12.) und Leverkusen (22.12.) nichts mehr…

BZ vom 15.12.2018horizontale linie