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Kolumnen / Der DFB sollte diesem Jung-Schiri die Rote Karte zeigen

Hertha-Kommentar Der DFB sollte diesem Jung-Schiri die Rote Karte zeigen

Für Greenhorn-Schiedsrichter Jarne Wienefeld war die Partie Hertha BSC gegen Bielefeld sein sechstes Zweitliga-Spiel. Hoffentlich ist es das letzte.

Berliner Kurier vom 20.12.2025 von Wolfgang Heise

Hallo DFB, so geht das nicht. Die Fußballzentrale schickt mit Jarno Wienefeld (27) aus Hamburg einen blutjungen Schiedsrichter aufs Feld und der versagte komplett beim 1:1 von Hertha BSC gegen Arminia Bielefeld.
Es war nicht nur das Skandal-Rot gegen Toni Leistner, das Hertha den Sieg kostete. Es war eine desaströse Spielleitung über 90 Minuten.

Als ich erfuhr, dass Wienefeld das Hertha-Heimspiel pfeift, dachte ich mir schon: Das kann ja eine Katastrophe werden. Warum? Der Pfeifenmann hat so gut wie gar keine Erfahrung. Hochgepeitscht vom DFB, seit 2023 erst in der Dritten Liga gepfiffen. Im Sommer wurde er auf die Zweite Liga losgelassen. Und er ist verhaltensauffällig!

Sein zweites Spiel, das 1:4 der Braunschweiger gegen Elversberg, war schon eine Katastrophe. Da zeigte er Eintracht-Stürmer Christian Conteh wegen einer angeblichen Schwalbe eine Gelbe Karte. Nur zum Wissen: Conteh war im Strafraum hingefallen, spielte nicht den Schwan und reklamierte auch nicht beim Schiri wegen eines Fouls.

Das ganze Spiel lief dem jungen und talentfreien Pfeifenmann komplett aus dem Ruder. Neun Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und dazu eine Spielführung, bei der die Spieler beider Teams keine klare Linie erkannten.

So war es auch am Freitagabend. Wegen eines harmlosen Fouls bekam Diego Demme gleich in der 18. Minute die Gelbe Karte. Als Michael Cuisance sieben Minuten später mit einer brutalen Grätsche umgetreten wurde, gab es kein Gelb, eigentlich war das gestreckte Bein ohne eine Chance, an den Ball zu kommen, rotwürdig. So lief es die ganze Zeit.

Es gab keine verlässliche Richtschnur des Unparteiischen bei der Zweikampfhärte. Hertha-Kapitän Fabian Reese klagte an: "Ich fand die ganze Linie des Schiedsrichters heute sehr fragwürdig. Mal wurde sofort Gelb gezeigt, dann wurde alles laufen gelassen."

Genauso war es und wegen eines handelsüblichen Remplers gegen Bielefelds Isaiah Young sah Toni Leistner Rot. Das ist schlichtweg ein Witz. Solche Entscheidungen machen den Fußball kaputt. Der Pfeifenmann ist von Beruf Projektmanager im Energiebereich. Herr Wienefeld, machen Sie dort ihre Projekte, aber bitte nicht im Profifußball. Der DFB sollte dem Jung-Schiri die Rote Karte zeigen.

Berliner Kurier vom 20.12.2025

Spektakel ohne Sieger  
2:2! Dudziak rettet Hertha einen Punkt beim KSC
B.Z./DPA vom 24.01.2026

Fanfreundschaft auf den Rängen, Vollgas auf dem Rasen – aber keinen Sieger! Der Karlsruher SC und Hertha BSC trennten sich in einem packenden Zweitliga-Duell 2:2 (2:1).

Vor 33.180 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein intensives Spiel. In der Tabelle bleibt Hertha Siebter, der KSC Achter. Der Abstand: weiter vier Punkte.

Früher KSC-Treffer, Reese kontert

Begleitet von Solidaritätsbekundungen der Fans nach den jüngsten Gewaltvorfällen rund um das Hertha-Spiel gegen Schalke (0:0) ging es von Beginn an zur Sache. Fabian Schleusener brachte die Gastgeber bereits in der 7. Minute in Führung.

Hertha schlug zurück. Kapitän Fabian Reese nutzte in der 20. Minute einen schweren Fehler von Karlsruhes Marvin Wanitzek im Spielaufbau und glich aus.

Traumtor bringt Karlsruhe zurück

Der KSC blieb dran und drückte weiter. Philipp Förster traf in der 24. Minute nur den Pfosten. Zwei Minuten später jubelte Karlsruhe dennoch: Routinier Sebastian Jung erzielte mit einem sehenswerten Treffer das 2:1.

Nach der Pause blieb das Spiel offen und offensiv. Hertha erhöhte den Druck und kam dem Ausgleich immer näher.

Dudziak rettet Hertha einen Punkt

In der 79. Minute war es so weit: Jeremy Dudziak traf zum 2:2 und verhinderte damit den perfekten Sechs-Punkte-Start des KSC aus der Winterpause. Am Ende ein gerechtes Remis in einem Spiel, das Werbung für die 2. Liga war.

B.Z. / DPA vom 24.01.2026

klick hier: Hertha BSC vs Darmstadt 2:2 vom 01.02.2026
Wieder kein Sieg und Rote Karte
Nur 2:2! Hertha bleibt auf der Strecke
BZ vom 01.02.2026 von Roberto Lamprecht

Stark angefangen, stark nachgelassen! Auch im dritten Spiel nach der Winterpause gibt es keinen Sieg für Hertha BSC: nur 2:2 gegen Darmstadt 98. Der Aufstieg in die Bundesliga rückt dadurch in weite Ferne.

Aus den letzten fünf Ligaspielen holte Hertha nur vier Punkte – zuletzt gab es vier Unentschieden. Diesmal der Traumstart gegen Darmstadt. 2. Minute: Reese trifft per Volley aus 12 Metern mit 108 km/h zum 1:0 nach Flanke von Winkler, der zuvor Schmidt tunnelte.

Hertha macht weiter Druck und wird belohnt: Der gebürtige Berliner Eitschberger (kam für Zeefuik in die Startelf) fängt einen unsauberen Pass von Maglica ab, dribbelt von rechts in den Strafraum, lässt Maglica aussteigen und schließt mit 95 km/h aus 12 Metern zum 2:0 ab.
Reese fällt zudem wegen seiner Frisur auf. Diesmal hat er die Haare zu zwei Hörnchen am Hinterkopf geflochten.

Hertha hat das Spiel im Griff, doch dann das. Pascal Klemens legt Marseiler im Strafraum, den fälligen Elfer verwandelt Hornby zum 2:1-Anschluss für die Gäste, die zuvor keine Torchance hatten.

Hertha verspielt den Sieg

Nach der Pause hat dann Cuisance die Riesenchance, auf 3:1 zu erhöhen, doch er scheitert aus zehn Metern an der Latte des Darmstädter Tores (53.). Besser macht es Darmstadt: Schmidt setzt mit einem schönen Pass in die Schnittstelle Sergio López in der rechten Strafraumhälfte in Szene. Mit einem Querpass findet dieser im Fünfmeterraum Fraser Hornby, der den Ball zum 2:2 über die Linie drückt (62.)

Dann der Schock: Dawid Kownacki, bis dahin auffällig unauffällig, holt im Mittelfeld Darmstadts Marseiler von den Beinen. Schiri Lechner zückt zum Entsetzen der Berliner sofort Rot (70.). Bitter: Trainer Leitl will ihn auswechseln, Stürmer Schuler steht schon minutenlang am Rand bereit. So verpasst Hertha die Chance, in der Tabelle oben heranzurücken. Und bleibt im Aufstiegsrennen mit sieben Punkten Rückstand auf den Tabellendritten Darmstadt auf der Strecke.

BZ vom 01.02.2026

Hertha schlägt Elversberg
Drei Punkte für drei Tore
BZ vom 07.02.2026 von Jo Meissner

Berlin – Die Hertha kann wieder drei Punkte – und wie! Ausgerechnet bei den zu Hause unbesiegten Elversbergern gewinnen die Berliner 3:0 und halten ihre Aufstiegshoffnungen am Leben. Zuvor hatten die Saarländer im Stadion an der Kaiserlinde letztmals im Mai 2025 verloren – im Relegationsspiel gegen Heidenheim (1:2).

Erster Berliner Sieg seit sechs Spielen

Den ersten Berliner Sieg nach sechs Spielen bringt Pascal Klemens auf den Weg. Nach einer Ecke von Seguin herrscht Unordnung im Strafraum, Klemens bekommt irgendwie den Kopf an den Ball und drückt ihn über die Linie (42.). Wie genau, kann ihm egal sein – Hertha führt!

Und diesmal wirkt es, als hätten die Berliner aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Mannschaft bleibt dran, will den Sack wirklich zumachen. Luca Schuler erhöht in der zweiten Halbzeit zum perfekten Zeitpunkt (57.) auf 2:0 – nach starker Vorarbeit von Reese, der den Ball überlegt quer in den Strafraum legt.

Reicht es diesmal wirklich?

Zuletzt hatte Hertha beim 2:2 gegen Darmstadt eine Zwei-Tore-Führung noch verspielt. Auch gegen Schalke (0:0) und den KSC waren die Berliner die bessere Mannschaft, ohne sich zu belohnen.

Anstatt hinten zu zittern, macht Hertha in Person von Toni Leistner (78.) aber endgültig den Deckel drauf. Trainer Stefan Leitl kann sich entspannen.

Hertha ballert sich für Freiburg warm

Drei Tore für drei Punkte – jetzt kann nichts mehr anbrennen. Seguin bringt einen Freistoß in den Elversberger Strafraum. Über Umwege landet der Ball bei Leistner, der knallt zentral vom Strafraum den Ball unter die Latte!

Hertha holt die Punkte, ballert sich für Freiburg warm und verabschiedet sich von der Ergebniskrise – und das gegen den Tabellenzweiten!

BZ vom 07.02.2026

Elfmeter im Pokal verschossen
Das sagen Reese und Leistner zu Klemens' Fehlschuss
BZ vom 11.02.2026 von Carsten Priefer, Roberto Lamprecht

Am liebsten wollte Pascal Klemens (20) im Boden versinken. Nach seinem verschossenen Strafstoß hockte er zusammengesunken am Elfmeterpunkt, prügelte mit den Fäusten auf den nassen Rasen ein. Sein Fehlschuss bedeutete Herthas bitteres Pokal-Aus gegen Freiburg (4:5 i.E.).

Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) macht Klemens aber keinen Vorwurf: "So etwas gehört zum Erwachsenwerden dazu. Er hat als junger Spieler Verantwortung übernommen und nicht getroffen. Das tut weh, aber am Donnerstag muss das aus dem Kopf sein."

Ausgerechnet Defensiv-Spezialist Pascal Klemens wird zum großen Pechvogel. Irgendwie passend zu seinem Saisonverlauf, in dem der deutsche U20-Nationalspieler gerade eine Achterbahn der Gefühle erlebt.

Erst war er lange verletzt (OP am Sprunggelenk), gab sein Startelf-Debüt in dieser Zweitliga-Saison gegen Darmstadt (1. Februar), in dem er beim Stand von 2:0 einen Elfmeter verursachte. Das Spiel endete 2:2. Eine Woche später gelang ihm beim 3:0 in Elversberg sein erstes Saisontor, was Hertha auf die Siegerstraße brachte. Nun der Fehlschuss, der Herthas Träume vom Pokal-Endspiel im eigenen Stadion zerstörte. Auf und ab in kurzer Zeit.

"Da muss man auch erst einmal die Eier haben, sich dahinzustellen."

Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) war der Erste, der Klemens in den Arm und später auch in Schutz nahm: "Einen Elfmeter kann man verschießen, das ist absolut menschlich. Wir bauen den Jungen auf, es ist sicherlich keine leichte Situation für ihn. Wir fangen das auf als Team." Toni Leistner (35) fügt an: "Elfmeterschießen ist auch immer Glückssache. Kein Vorwurf an die Jungs (auch Cuisance verschoss – d. Red.). Da muss man auch erst einmal die Eier haben, sich dahinzustellen."

Wie geht es mit Klemens weiter? Eier hat Klemens! Er gilt für sein Alter als überdurchschnittlich gut. Ein Berliner Junge, der auch spielerisch und mental eigentlich sehr weit ist. Doch die letzte Zeit bei Hertha könnte ihn auch etwas zermürbt haben. So würde sich das Klemens-Umfeld mehr Wertschätzung wünschen.

Seit eineinhalb Jahren dauern die Vertragsverhandlungen. Ein erstes Angebot führte vor langer Zeit nicht zur Einigung. Obwohl Hertha immer betont, Klemens unbedingt halten zu wollen, folgte kein weiteres Angebot. Keine leichte Situation für das Eigengewächs, das sich nun ernsthafte Gedanken über einen Vereinswechsel machen muss. Interessenten aus der Bundesliga gibt es genug – trotz des verschossenen Elfers.

BZ vom 11.02.2026