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letzte Aktualisierung: 07.11.2020   
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Vor 4000 Berliner Fans
Schwache Hertha vermasselt Heim-Debüt – 1:3-Pleite gegen Frankfurt
BZ vom 25.09.2020

Was war das denn? Nach dem 4:1-Start in Bremen setzt es eine Klatsche beim Heimdebüt gegen Frankfurt. 1:3 verliert der Hauptstadtklub – und das völlig verdient.

Torwart Alex Schwolow: „Wir haben die erste Halbzeit verpennt, uns in den Zweikämpfen abkochen lassen. das war zeitweise fast wie eine Schülermannschaft!“ Stimmt!

27. Minute: Boyata holzt da Silva unbeholfen um. Der Gefoulte knallt den Strafstoß ins rechte Eck – 0:1 (30.).

37. Minute: Freistoß Kamada, Dost überspringt Boyata, köpft das 0:2 rein.

Und Hertha? Kein Zweikampfverhalten, viele Fehlpässe. Lukebakios Schuss aus elf Metern hält Trapp (33.). Co-Trainer Olaf Janßen funkt von der Tribüne zur Bank: Das ist gar nichts.

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich (41) in der Halbzeit: „Wir verlieren 70 Prozent der Zweikämpfe. In allen Bereichen war das viel zu wenig!“

Trainer Labbadia wechselt nach der Halbzeit drei Mal: Zeefuik kommt hinten rechts für Pekarik, Maier im Zentrum für Darida (er muss allerdings mit Knie-Problemen in der 65. Minute wieder runter für Plattenhardt) und Cordoba im Sturm für Piatek. Auch Cunha, der erstmals eine Einladung zur brasilianischen Nationalmannschaft erhalten hat, kann wenig ausrichten. Er wird in Manndeckung aus dem Spiel genommen.

Zum ersten Mal seit Corona sind 4000 Fans im Stadion, die Ostkurve singt „Wir holen die Meisterschaft.“ Es wird ein Traum bleiben.

Das ist auch Aufsichtsrat Jens Lehmann klar. Erstmals sieht der Ex-WM-Torwart auf der Ehrentribüne im Olympiastadion in seiner neuen Funktion ein Hertha-Spiel – und leidet. Er weiß nun: Hier ist viel zu tun. Rode macht den Deckel drauf, schlenzt unbedrängt von rechts den Ball mit links zum 0:3 ins lange Eck (71.). Hintereggers Eigentor nach Torunarigha-Flanke ändert nichts mehr (78.).

Jetzt ist klar: Das 4:1 zum Auftakt lag nicht an Herthas Stärke, sondern an Bremens Schwäche. Labbadia hat eine Menge Arbeit vor sich. Und Manager Michael Preetz muss Verstärkungen holen.

BZ vom 26.09.2020horizontale linie
Der Trainer über das irre 3:4 in München
Herthas Bruno Labbadia: „Schei…, wir haben sehr gut gespielt“
BZ vom 04.10.2020

Erst Lust, dann Frust! So reagierte der Hertha-Trainer Bruno Labbadia auf das irre 3:4 bei Bayern München.

In der 87. Minute wechselte Labbadia Youngster Jessic Ngankam (20) ein, der sofort das 3:3 köpft – sein 1. Bundesliga-Tor.

Labbadia happy: „Gut, wie er das Kopfballtor gemacht hat.“

Kurz danach pennt aber ausgerechnet Ngankam in der Defensive als er die Flanke von Außen nicht verhindert, die letztendlich zur entscheidenden Elfmeter-Szene führt.

Labbadia bedient: „Da hat er nicht genug Druck aufgebaut. Das sind genau diese Dinger, die ein junger Spieler lernen muss.“

Das Fazit fällt durch den Schock am Ende auch bescheiden aus.

Labbadia: „Scheiße! Wir haben taktisch sehr gut gespielt, haben eigentlich wenig Chancen zugelassen, aber selbst die ein oder andere Chance vorne liegen gelassen. Wir müssen diese Fehler abstellen. Dann gehen wir mindestens mit einem Punkt nach Hause. Wir können sogar gewinnen.“

Labbadia ärgert sich zurecht, denn bei den Bayern war viel mehr drin. Am Ende macht nur ein Mann den Unterschied.

Labbadia: „Die Mannschaft hat vieles richtig gemacht, aber dann hat man wieder die individuelle Klasse gesehen. Das war heute wieder mal extrem in einer Person – Robert Lewandowski.“

BZ vom 04.10.2020horizontale linie
Blitz-Rot für Zeefuik
1:2! Hertha kassiert nächste Pleite – Preetz:
„Fühlen uns benachteiligt“
vom 24. Oktober 2020 von Paul Gorgas

Ein dummes Foul, eine Blitz-Gelb-Rote-Karte und ein Rot, was wieder zurückgenommen wurde. Vieles lief für die Alte Dame schief. So bleibt Hertha noch lange sieglos!

Hertha rutscht tiefer in die Krise! Bei Spitzenreiter Leipzig verlieren die Berliner vor 999 Zuschauer 1:2, bleiben nach vier Pleiten in Folge mit drei Punkten im Tabellenkeller. Das ist Herthas schwächster Saisonstart seit elf Jahren (2009/10).

Damals endete die Saison mit dem Abstieg. Und jetzt dieser Absturz mit so einer Millionen-Truppe. Schlimm! Aber sofort wird es ungemütlich! Neun Pleiten aus den letzten elf Spielen (saisonübergreifend) sind besorgniserregend für Trainer Bruno Labbadia.

Zumal auch zum Teil ordentliche Leistungen wie gegen RB keine Punkte bringen, weil Hertha viele individuelle und dumme Fehler macht. Diesmal reißt Hertha-Stürmer Jhon Córdoba im eigenen Strafraum unnötig Orban um – den Elfmeter verwandelt Sabitzer zum
2:1-Siegtor für Leipzig.

Schade: Zuvor ist Hertha gut im Spiel, geht durch Córdoba nach Super-Konter 1:0 in Führung (7.). Danach geht alles schief. Erst schaltet Herthas neuer Verteidiger Omar Alderete beim Debüt gegen Upamecano zu langsam, der zum 1:1 trifft (11.).

Dann macht Neuzugang Deyovaiso Zeefuik (kommt zur Pause für Pekarik) nach zwei Fouls gegen Nkunku den fliegenden Holländer. Nach nur vier Minuten und 18 Sekunden ist für ihn schon wieder alles vorbei – drittschnellster Platzverweis der Liga-Historie.

Beide Karten kann man geben, muss man aber nicht. Zumindest für Hertha ist Schiedsrichter Tobias Stieler der Buhmann. Hertha-Torwart Alexander Schwolow: „Bis zur Gelb-Roten war es ein mutiger Auftritt von uns. Die Gelb-Rote ist für mich eine glatte Fehlentscheidung.“

Hertha-Manager Michael Preetz sauer: „Dieses sehr intensive Spiel hätte einen guten Schiedsrichter verdient – und das war heute nicht der Fall. Ich sage es ganz offen: Wir fühlen uns von vielen, kleinen, engen Entscheidungen benachteiligt. Der Schiedsrichter hat sich über das Spiel gestellt. Das ist bitter. Wir sind für eine gute Leistung nicht belohnt worden. Wir werden diese Leistung in den nächsten Wochen auch in Punkte ummünzen.“ Markige Wort.

Preetz macht es sich zu leicht, die Schuld beim Schiedsrichter zu suchen. Jetzt müssen Punkte her.

Trainer Labbadia, der in der Nachspielzeit Gelb sieht: „Wir haben einen doofen Elfmeter kassiert. Und haben selbst drei Situationen, wo es Elfmeter für uns geben kann, doch wir sind anständig und bleiben stehen. Da müssen wir abgezockter werden. Ansonsten hat die Mannschaft viel richtig gemacht.“

Manager und Trainer nehmen das Team in Schutz und zählen den Schiedsrichter an. Doch ab sofort zählen auch für alle Hertha-Beteiligten in dieser ungemütlichen Lage nur noch Siege.

BZ vom 24.10.2020horizontale linie
Durststrecke beendet
3:0 in Augsburg! Hertha schenkt Labbadia den 100. Sieg als Trainer
BZ vom 07.11.2020 von Paul Gorgas und Carsten Priefer

Nach sieben Wochen Wartezeit hat Bruno Labbadia mit Hertha BSC im Auswärtsspiel beim FC Augsburg seinen 100. Sieg als Bundesliga-Trainer bejubeln können. Die Berliner gewannen am Samstag angeführt und angetrieben vom starken Matheus Cunha mit 3:0 (1:0).

Hertha kann’s ja doch noch!


Im Augsburger Nebel behält die Elf von Trainer Bruno Labbadia (54) den Durchblick, ballert sich mit 3:0 aus der Ergebniskrise und feiert das Ende der Sieglos-Serie nach fünf Spielen ohne Dreier. Torwart Alexander Schwolow zu Sky: „Das tut unfassbar gut nach dieser langen Durststrecke!“

Der Keeper hält im achten Anlauf im Hertha-Trikot erstmals alle Bälle, die auf sein Tor fliegen. Sein Coach hat ebenfalls doppelten Grund zur Freude: Labbadia feiert seinen 100. Bundesliga-Sieg als Trainer im 261. Spiel, ist erst der Siebte, der diese Top-Marke knackt. Labbadia erleichtert: „Wir haben eine sehr souveräne Leistung gebracht, hatten über 90 Minuten das Spiel im Griff und gute Tore gemacht. Heute haben wir die Entwicklung der letzten Wochen in ein Ergebnis umgemünzt.“

Dabei brauchen die Berliner in einer zähen ersten Hälfte aber die Hilfe der Augsburger.

42 Minute: Deutschlands Neu-Nationalspieler Felix Udokkhai (erstmals von Bundestrainer Jogi Löw berufen) trifft beim Klärungsversuch im Strafraum nur Hertha-Angreifer Jhon Córdoba. Elfer! Matheus Cunha schnappt sich den Ball, tippelt beim Anlauf, tanzt und trifft in die Mitte. Der erste Bundesliga-Elfer für den Brasilianer und sein viertes Liga-Tor in dieser Saison. Doch das hat seinen Preis: Beim Foul verletzt sich Córdoba am linken Bein, sitzt später mit Krücken auf der Tribüne (siehe Rand). Für ihn kommt zur Pause Krzysztof Piatek.

Und schlägt sofort ein!

52 Minute: Die Flanke des Polen-Jokers rutscht Ausgburgs Gouweleeuw durch. Dodi Lukébakio bedankt sich mit dem 2:0. Der Belgier nach Abpfiff: „Wir haben Qualität im Team, nur der Sieg fehlte. Das gibt uns allen Selbstvertrauen.“ Davon tankt auch Piatek mit seinem Auftritt in der zweiten Hälfte ordentlich. In der 64. Minute scheitert er noch am Pfosten, macht es dann besser:

86 Minute: Nach feinem Zuspiel von Cunha bleibt Piatek eiskalt, entscheidet das Spiel mit seinem ersten Saisontor.

Ist das Ende der Sieglos-Serie der Start in eine Unbesiegt-Serie? Wird schwer. Nach der Länderspielpause heißt der Gegner am 21. November Dortmund.

BZ vom 07.11.2020horizontale linie
Flughafen Tegel
NeuesHerthaStadion