Hertha macht Dauerdruck
Die Berliner lassen den Gästen keine Luft zum Atmen. Nach 20 Minuten steht es 6:0 bei den Torschüssen. Dann folgt der große Auftritt von Winkler! In der 26. Minute erobert er selbst den Ball gegen Beck, tunnelt dann Schöppner, zieht den Sprint an und ballert den Ball aus 25 Metern mit 118 Kilometern pro Stunde ins Netz. Traumtor!
Es folgt die Trinkpause, doch es geht genauso weiter! Einen Winkler-Traumpass lupft der freie Rechtsverteidiger Deyovaisio Zeefuik aus 17 Metern über den herausstürzenden Torwart Feller zum 3:0 (35.) ins Tor.
Zur Pause hat Hertha 70 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Und die 41.459 Zuschauer im Olympiastadion trauen ihren Augen kaum. Denn letzte Saison war Hertha zu Hause richtig schwach (Platz 13 der Heimtabelle).
Heidenheim schlägt zurück Heidenheim
Trainer Frank Schmidt verpasst seinem Team eine Kopfwäsche. Sein Team spielt plötzlich wie verwandelt. Hertha-Torwart Gersbeck unterläuft eine Freistoßflanke und Jan Schöppner köpft für die Gäste zum 1:3 ein (49.).
Anschließend geht es weiter hoch her. Zeefuik sieht in der 88. Minute nach vermeintlichem Ellenbogenschlag gegen Maximilian Breunig Rot. Dann erzielt Leihgabe Adewumi per Konter den 4:1-Endstand.
BZ vom 15.08.2026