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letzte Aktualisierung: 23.12.2018    
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Erfolg über Frankfurt
1:0! Hertha siegt dank Tor-Premiere für Grujic
BZ vom 08.12.2018 von Roberto Lamprecht und Carsten Priefer

Pal Dardai blies die Wangen auf und hüpfte total glücklich über die blaue Tartanbahn des Olympiastadions: Dank Liverpool-Leihgabe Marko Grujic ist Hertha BSC zurück im Kampf um die europäischen Startplätze.

Was für ein abgezockter Auftritt von Hertha – und Mittelfeld-Star Marko Grujic (22).

Der Serbe köpft die Berliner zum 1:0 gegen Frankfurt. 42 578 Zuschauer im Olympiastadion sehen keinen Gala-Auftritt der Hertha, dafür aber eine sehr reife Leistung. Trainer Pal Dardai (42): „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten ein gutes Positionsspiel, hätten das 2:0 machen können, aber der letzte Pass hat häufig gefehlt. Am Ende haben wir es leidenschaftlich verteidigt.“ Dardai lässt wie beim 2:0 in Hannover Davie Selke und Vedad Ibisevic als Doppelspitze ran. Von Offensiv-Power ist zunächst aber kaum etwas zu sehen. Trotzdem geht Hertha nach einer Standardsituation in Führung. Einen Eckstoß von Marvin Plattenhardt köpft Grujic aus sechs Metern zum 1:0 ins Netz (40.). Großartig! Die letzten drei Hertha-Treffer fallen damit per Kopf. Für Liverpool-Leihgabe Grujic ist es der erste Saisontreffer – und das ausgerechnet gegen seinen Kumpel Luca Jovic. Mit dem Eintracht-Star spielte Grujic zehn Jahre gemeinsam in Belgrad, beide waren schon zusammen im Urlaub.

Mit Grujic auf dem Platz hat Hertha nie verloren, holte aus sieben Partien 17 Punkte. Als er verletzt fehlte, gelang nur ein Sieg in sieben Spielen (6 Punkte). Der Torschütze, der nach seinem Treffer in die Fankurve sprintet: „Bei meinem Tor sind alle Emotionen rausgekommen, ein toller Moment. Meine Kumpels Ante (Rebic, Anm. d. Red.) und Luca müssen mich jetzt eigentlich zum Essen einladen.“ Verteidiger Fabian Lustenberger: „Marko steigert unsere offensive Qualität und defensive Stabilität. Er hat alles, was ein kompletter Mittelfeldspieler braucht.“ Grujic sorgt auch gegen Frankfurt für die Stabilität in Herthas Defensive. Von der Super-Offensive der Eintracht ist bis auf einen Pfostentreffer von Haller (10.) wenig zu sehen.

Eintracht-Trainer Hütter: „Uns fehlt im Moment die letzte Überzeugung.“

Glück für Hertha und Grujic in der 88. Minute: Der Serbe ringt Kumpel Jovic im Strafraum nieder, aber die Pfeiffe von Schiri Schlager bleibt stumm – Fehlentscheidung! Dardai: „Da sind viele Hände im Spiel.“ Bitter: Kalou (65.) muss angeschlagen ausgewechselt werden.

PS: Ein Hertha-Fan war nach dem 1:0, das in der 40. Minute fiel, aus bislang unbekannter Ursache in den betonierten Betongraben gestürzt. Noch im Stadion wurde er von Medizinern sofort behandelt und danach ins Krankenhaus gebracht. „Er ist stabil, er ist ins Krankenhaus gebracht worden“, sagte ein Hertha-Sprecher.


BZ vom 08.12.2018horizontale linie

Pleite trotz Führung
1:2! Nach Hertha-Pleite packt Jarstein die Abwehr-Wut
BZ vom 15. Dezember 2018 von Marcel Braune

Der erste Bundesliga-Treffer von Maximilian Mittelstädt reichte nicht zum Sieg beim VfB Stuttgart. Herthas Keeper geht danach auf seine Mitspieler los.

Das konnte sich selbst der sonst so ruhige Hertha-Torwart nicht mehr mit ansehen!

Als Stuttgarts Gomez per Doppelpack (64., 76.) das Spiel gegen die Berliner gedreht hat, rennt Rune Jarstein auf seine Abwehr-Leute zu. Er brüllt Nationalspieler Plattenhardt an, knallt den Ball frustriert auf den Boden. Der Norweger kann nicht fassen, dass Hertha die Führung in Stuttgart hergeschenkt hat, am Ende 1:2 verliert. Sogar das Duschen lässt er nach dem Spiel ausfallen, stapft total wütend in den Mannschaftsbus. Dabei sieht es lange gut aus! Maxi Mittelstädt nutzt gleich die erste richtige Chance des Spiels, trifft nach Vorarbeit von Selke zum 1:0 (38.). Das erste Bundesliga-Tor für den gebürtigen Berliner (seit 6 Jahren bei Hertha). Und ein großer Schritt in Richtung Sieg-Hattrick. Nach dem 2:0 in Hannover und dem 1:0 gegen Frankfurt winkt der dritte Erfolg in Folge. Doch daraus wird nichts…

„Zweite Halbzeit war gar nichts“

In der zweiten Halbzeit verliert Hertha die Kontrolle über das Spiel. Plötzlich ist deutlich zu merken, dass Dardai auf 5 Stammspieler (Stark, Rekik, Maier, Grujic und Kalou) verzichten muss. Der Trainer: „In der ersten Halbzeit hatten wir alles unter Kontrolle – die zweite Halbzeit war gar nichts!“ Dardai weiter: „Wir haben den Gegner selber aufgebaut. Kein Spieler hat die Kontrolle übernommen. Es hat nicht geklappt, Ruhe reinzubringen.“ Vor allem die umgebaute Abwehr (Lustenberger für Stark, Torunarigha für Rekik) ist überfordert, sieht bei beiden Gomez-Toren nicht wirklich gut aus. Der Stuttgarter blieb zuletzt 683 Minuten ohne Treffer – gegen Herthas Not-Abwehr trifft er doppelt.

Herthas Tor-Debütant Mittelstädt: „Das ist extrem ärgerlich. Wir haben gut begonnen, verdient geführt. In der 2. Halbzeit haben wir uns dann zu sehr hinten reindrücken lassen.“ Vorm Spiel hatte Dardai versprochen, seine Spieler zum Essen einzuladen. Bedingung: 7 Punkte aus den letzten 3 Spielen. Das wird jetzt auch bei zwei Siegen gegen Augsburg (18.12.) und Leverkusen (22.12.) nichts mehr…

BZ vom 15.12.2018horizontale linie
Pleite in Leverkusen
1:3! Jarstein-Bock bringt Hertha auf die Verliererstraße
BZ vom 22.12.2018 von Marcel Braune

Bei der 1:3-Pleite bei Bayer Leverkusen befindet sich Hertha zu oft im Winterschlaf. Einen bösen Patzer von Keeper Rune Jarstein kann Hertha nicht mehr wettmachen.

Kurz vor Weihnachten verteilt Hertha Geschenke an die Gegner. Und was für welche…

Die Berliner verlieren 1:3 in Leverkusen – und es liegt nicht daran, dass Bayer überragend gut spielt! Dazu passt, dass ausgerechnet der bisher notenbeste Berliner (2,47 im Schnitt) ein saublödes Tor frisst. Torwart Rune Jarstein (34) springt nach einem harmlosen Rückpass von Jordan Torunarigha (21) vor dem 0:2 der Ball vom Schienbein ab. Die Kugel kullert Leverkusens Kai Havertz vor die Füße, der diese ungläubig ins leere Tor schiebt (23.).

Das kann doch nicht Jarstein!

Herthas sonst sicherer Rückhalt kann nicht einmal etwas für den Riesenpatzer. Der Ball verspringt unmittelbar vor seinen Füßen. Jarstein: „Ich hatte heute ein gutes Gefühl, war mir sicher, dass wir was holen. Dann passiert dieser doofer Fehler. Der Platz war eigentlich okay. Das wird mich jetzt sicher noch zwei Tage beschäftigen. Es tut mir leid für die Mannschaft.“

Kapitän Fabian Lustenberger: „Kein Vorwurf an Rune. Er hat uns so oft gerettet, das passiert auch den besten Spielern.“ Hertha verschläft auch vor dem peinlichen 0:2 die Anfangsphase komplett. Zuvor trifft Volland zum 0:1 (6.). Da sind alle Hertha-Profis zu weit von ihren Gegenspielern weg. Außenbahn-Spieler Valentino Lazaro: „Wir haben mal wieder naiv verteidigt. Keiner hat sich zuständig gefühlt. Wir sind viel zu spät aufgewacht hatten fast nie den richtigen Fokus.“

Linksverteidiger Marvin Plattenhardt: „Wir haben keinen Zugriff bekommen und sind dann nur hinterher gerannt. Wir hatten uns für die letzten drei Spiele so viel vorgenommen. Wir sind sehr enttäuscht.“ Von dem Rückstand erholt sich Hertha nicht mehr, auch wenn Torunarigha, der erst am Freitag seinen Vertrag bis 2023 verlängerte, kurz danach auf 1:2 verkürzt (26.). Manager Michael Preetz angefressen in der Pause: „Wir waren am Anfang zu passiv.“ Und Herthas Tiefschlaf hält auch nach der Pause an. Bayers Aranguiz legt nach dem 0:1 auch das 1:3 auf: Im Mittelfeld wird der Chilene nicht angegriffen, langer Pass auf Havertz. Und der Nationalspieler kann zum zweiten Mal nicht fassen, wie einfach es ihm die Berliner machen, zu treffen (49.).

Bitter für Hertha: Vor dem Gegentreffer geht Mathew Leckie nach einem Solo im Zweikampf zu Boden und verletzt sich: Verdacht auf Muskelfaserriss. Hertha überwintert trotz der Pleite auf Platz 8. Trainer Pal Dardai: „Wir müssen das jetzt runterschlucken und nach der Pause angreifen.“

PS: es gibt aber eine gute Nachricht, Kiel besiegt den HSV mit einem 3:1

BZ vom 22.12.2018horizontale linie
klick hier: Nürnberg vs Hertha BSC 1:3 vom 20.01.2019

klick hier: Nürnberg vs Hertha BSC 1:3 vom 20.01.2019
Auswärtssieg in Nürnberg
3:1! Dudas Doppelpack beschert Hertha perfekten Rückrunden-Start
BZ vom 20.01.2019 von Von Carsten Priefer, Malte Achilles, Nahne Ingwersen und Roberto Lamprecht

Mit seinen zwei Treffern sorgte Ondrej Duda für den ersten Berliner Sieg im Jahr 2019. Jetzt ist für den Slowaken eine Rolex fällig.

Großer Jubel-Tag für Hertha! Die Berliner gewinnen das 1200. Bundesliga-Spiel ihrer Klub-Geschichte 3:1 (1:1) beim Tabellenletzten Nürnberg. Und Spielmacher Ondrej Duda (24) vergoldet sich seinen Doppelpack mit einer Rolex. Der Slowake hat nun neun Saison-Treffer erzielt. Besonders wertvoll war sein achter Treffer zur 2:1-Führung. Damit gewinnt er eine Wette gegen Mitspieler Salomon Kalou (diesmal nur auf der Bank), der ihm jetzt die wertvolle Uhr schuldet. Kalou hatte den Spielmacher so vor Saisonbeginn zu mehr Treffern kitzeln wollen. Wettverlierer Kalou: „Ein Deal ist ein Deal, er kriegt eine.
Er kriegt die Beste, wenn es eine Daytona ist, dann kriegt er die. Er kann machen, was er will damit.“ Zur Info: Das Sortiment der Schweizer Uhrenfirma beginnt im mittleren vierstelligen Euro-Bereich. Die teuersten Sonder-Modelle kosten über eine Million Euro. Duda bescheiden: „Ich brauche keine Rolex, ich werde sie dann weiter verschenken. Ich möchte das Geld lieber spenden.“
Für Hertha ist der Sieg gegen die Franken, die jetzt zwölf Spiele sieglos sind, aber genauso wertvoll. Zuletzt war den Berlinern im Jahr 2010 ein Sieg im ersten Spiel eines neuen Jahres gelungen. Hertha springt durch den Erfolg auf Platz sieben, nimmt wieder Tuchfühlung nach Europa auf. Für den erfolgreichen Start ins neue Jahr hat sich Trainer Pal Dardai (42) einige Überraschungen ausgedacht: Hertha spielt mit 3-5-2-System und Marko Grujic (22) nach nur einer Woche Training (Teilriss im Sprunggelenk) in der Startelf. Dardai vor dem Anpfiff dazu: „Wir spielen etwas anders als sonst. Wir wollen extrem hoch verteidigen. Das geht mit diesem System besser, weil wir so im Zentrum mehr Spieler haben, um zweite Bälle zu erobern und Nürnbergs Spielaufbau zu unterbinden. Vorne haben wir dann zwei gefährliche Stürmer, die wir mit Flanken füttern können. Und dahinter haben wir mit Duda und Grujic zwei Spieler, die die Abpraller verwerten können.“

Dieser Plan geht voll auf! Alle genannten Spieler sind an den drei Treffern beteiligt.
► Stürmer und Kapitän Vedad Ibiseivic (34) schießt das 1:0-Führungstor und legt das 2:1 vor. Starke Argumente für einen neuen Vertrag (die Verhandlungen laufen).
► Stürmer und Geburtstagskind Davie Selke (24) legt zwei Tore vor (das 2:1 und 3:1) und trifft noch selbst den Pfosten.
► Matchwinner Ondrej Duda trifft zum 2:1 und 3:1, gewinnt damit eine Rolex.
► Mittelfeld-Motor Marko Grujic (22) ist am ersten Treffer mit einem Pass auf Ibisevic beteiligt, macht nach 57 Minuten Feierabend. Er baut seine Super-Serie aus. Mit ihm bleibt Hertha unbesiegt. Seine Bilanz: sechs Siege und zwei Unentschieden in acht Spielen.

Fazit von Trainer Dardai: „Für die zweite Halbzeit habe ich mehr Flanken für die Stürmer angesagt. Davon leben die zwei da vorne. Wir haben leider ein unnötiges Tor zum 1:1 kassiert, da gucken sieben Leute zu. Wir haben aber verdient gewonnen. Das ist ein guter Schritt für uns. Bisher war so eine Mannschaft wie Nürnberg schwierig für uns. Dafür gibt es ein Lob, aber nur ein kleines. Das war nur das erste Spiel, wir haben noch viel vor.“

BZ vom 20.01.2019horizontale linie