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letzte Aktualisierung: 17.02.2018    
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Bundesliga-Heimpleite
0:1! Hertha müht sich vergeblich gegen Wolfsburg
BZ vom 02.02.2019 von Carsten Priefer, Roberto Lamprecht und Robert Matiebel

0:1 gegen Wolfsburg. Nur ein Sieg aus den letzten sieben Heimspielen. Hat Hertha einen Heimkomplex? Mittwoch kommen die Bayern ins Olympiastadion.

Hertha vergeigt die Generalprobe. Vor dem Pokal-Hit Mittwoch gegen die Bayern verlieren die Berliner 0:1 im Olympiastadion gegen Wolfsburg. Damit hat Hertha von den letzten sieben Heimspielen nur eins gewonnen. Trainer Pal Dardai: „Heute haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht. Es war kein schönes Fußballspiel. Wir hatten aber genügend Chancen, um einen Punkt zu holen.“ Hertha beginnt zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Startelf. Das macht sich aber überhaupt nicht bemerkbar. Gegen die starken Wölfe bewahrt Rune Jarstein Hertha zunächst vor dem Rückstand. Der Torwart pariert doppelt gegen Roussillon, lenkt den zweiten Versuch des Außeverteidigers mit einem Mega-Reflex auf die Latte (18.). Jarstein: „Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut, die zweite etwas besser. Wir hätten uns in der Tabelle vorne festsetzen können, es hat nicht geklappt. Das ist ärgerlich.“ Bei der einzigen echten Hertha-Chance im ersten Durchgang köpft Karim Rekik den Ball aus spitzem auf den Querbalken (23.).

Auf Jarstein war Verlass – auf Casteels aber auch

Nach 30 Minuten ändert Dardai sein System, stellt von 3-5-2 auf 4-4-2 um. Das ändert an Wolfsburgs Überlegenheit wenig. Nach der Pause fällt dann das 1:0 für den VfL. 65. Minute: Rexhbecaj steckt den Ball an Lazaro vorbei im Strafraum zu Roussillon durch. Der legt quer für Weghorst. Der Holländer kommt vor Marvin Plattenhardt an den Ball und schiebt zum 1:0 ein. Hertha erhöht in der Schlussphase den Druck. Kommt durch Marko Grujic, Vladimir Darida (beide 81.) und Davie Selke (89.) zu Top-Chancen. Alle drei scheitern aber an Wolfsburgs-Torwart Casteels. Salomon Kalou: „Das war ein große Chance für Europa, aber Wolfsburg war einfach besser als wir. Wir müssen uns steigern.“ Rekik: „Es ging nach schwachem Start von uns hin und her. Man kann nicht sagen, dass das ein schlechtes Spiel von uns war. Es ist auch nicht wahr, dass wir schon Bayern im Kopf hatten.“

Lazaro fällt gegen Gladbach aus

Gegen den Rekordmeister müssen die Berliner im Pokal-Achtelfinale ihren Heimkomplex überwinden. Gutes Zeichen: In der Liga gewann Hertha 2:0 gegen die Münchner im Olympiastadion. Selke: „Gegen Bayern werden wir wieder ein anderes Gesicht zeigen – das ist ein Ausnahmespiel für uns und die ganze Stadt.“

Bitter: Lazaro sieht die fünfte gelbe Karte, fehlt damit nächsten Samstag gegen Gladbach.

BZ vom 02.02.2019horizontale linie
Nach Verlängerung raus
2:3! Hertha feiert trotz Pokal-Aus gegen Bayern

Hertha zwang die Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals in die Verlängeung. Da ging ihnen aber nach einem großen Kampf die Kraft aus. Das Finale findet erneut ohne Berliner Beteiligung statt.

Oh, wie ist das schade! Im fünften Anlauf hat es Hertha erwischt. Vier Mal hatten sie gegen Bayern in der Liga nicht verloren (ein Sieg, drei Unentschieden), aber im Pokal-Achtelfinale ist Angstgegner Berlin für die Münchner keine Hürde. 2:3 verliert Hertha vor 74.667 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion – nach tapferem Kampf. Aber die Bayern waren eine Nummer zu groß. Dabei startet es gut. Trainer Pal Dardai bringt Kalou und Mittelstädt neu ins Spiel, setzt auf das Erfolgssystem 4-2-3-1 – und gleich legen die Neuen super los. Doppelpass Kalou auf Mittelstädt und der jagt aus 16 Metern das 1:0 rein (3.). Zuvor Elfmeter-Ärger. Rekik trifft Goretzka am Fuß, Schiri Schmidt entscheidet auf Schwalbe (2.). Glück, das hätte auch Elfmeter sein können. Bayern-Trainer Kovac tobt. Im direkten Gegenzug die Führung.

Aber die hält nicht lange – weil Plattenhardt seine linke Seite nicht in den Griff bekommt. Gnabry auf Kimmich, Plattenhardt unterbindet die Flanke nicht, Lewandowski legt ab, Gnabry knallt das 1:1 rein (7.) Den schnellen Gnabry kriegt Hertha nie in den Griff. James löst sich vom Plattenhardt, direkt zu Gnabry und der ballert halbrechts sein zweites Ding rein (49.). Der Nationalspieler jubelt mit Tee-Geste, rührt eine imaginäre Tasse nach dem Motto „Ganz schön heiß“. Skjelbred ist Herthas bester Mann, kämpft, passt und ackert. Mittelfeld-Antreiber Grujic ist vor den Augen von Liverpool-Sportdirektor Michael Edwards schwach. Lassen die Engländer darum die Leihgabe noch ein Jahr bei Hertha? Kurios: Bayerns James fordert Videobeweis, aber den gibt es erst ab Viertelfinale. Und Goretzka schafft es, nach der Pause einen falschen Anstoß auszuführen, berührt den Ball gleich doppelt. Freistoß für Berlin.


Lange zaubert dann nur Bayern im Powerplay auf dem am Spieltag um drei Millimeter gekürzten Rasen. Dann patzt Hummels. Langer Ball Rekik, Lazaro verlängert per Kopf. Hummels‘ Rückgabe verhungert, Joker Selke umkurvt Ulreich, macht mit Herthas zweitem Torschuss den Ausgleich (67.). Selkes erster Treffer nach zehn Spielen. Pokal-Spannung, Verlängerung! Da fällt die Entscheidung! Kopf Goretzka, Lewandowski lupft über den herausstürzenden Jarstein, Coman köpft aus einem Meter das 2:3 ein (98.). Herthas tapfere Gegenwehr wird nicht belohnt. Die Fans feiern trotzdem.

BZ vom 06.02.2019horizontale linie
klick hier: Mönchengladbach vs Hertha BSC 0:3 vom 09.02.2019

klick hier: Mönchengladbach vs Hertha BSC 0:3 vom 09.02.2019
Hertha knackt den Tabellenzweiten!
Hertha schlägt die unschlagbaren Gladbacher mit 3:0!
BZ vom 09.02.2019

Sensation im Borussia-Park: Die Jungs von Pal Dardai fegen den zu Hause ungeschlagenen Tabellenzweiten Mönchengladbach mit 3:0 aus dem eigenen Stadion!

Vor 48.289 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Borussia-Park gingen die Herthaner abwartend in die Partie und überließen dem Titelkandidaten die Kontrolle. Die Gladbacher versuchten, dies durch flinke Kombinationen zu nutzen und kamen so am Anfang zu Gelegenheiten. Außenverteidiger Michael Lang vergab jedoch die beste Gladbacher Chance aus kurzer Distanz, nachdem ihn Thorgan Hazard und der später verletzte Jonas Hofmann freigepasst hatten (21.).

Hertha kommt ab der 30. Minute

Berlin setzte hingegen nur auf Konter – und das zunächst sehr ungefährlich. Doch dann brachte Salomon Kalou (30. Minute) die Hertha in Führung.
Der Stürmer der Hertha legte dabei ein Wahnsinns-Solo hin, spazierte durch die Abwehr der Gladbacher, als wäre sie gar nicht da, und schloss dann aus etwa zwölf Metern locker mit der Innenseite des rechten Fußes ab.

Keine Chance für Sommer. Für die Borussia war es das erste Liga-Gegentor im Jahr 2019, die ersten drei Partien der Rückrunde hatte Gladbach jeweils zu null gewonnen. Nach dem Berliner Treffer taten sich die Gastgeber schwerer als zu Beginn. Das Gäste-Team, bei dem Trainer Pal Dardai im Vergleich zum Bayern-Spiel vier neue Profis brachte, hielt die Borussia vom Niederrhein geschickt vom Tor von Rune Jarstein fern. Für die insgesamt zu ideenlosen Hausherren kam es noch schlimmer. Nach der Pause erhöhten Ondrej Duda (56.) auf Vorlage Selke und schließlich der groß aufspielende Davie Selke (76.) selbst, als er nach einem Freistoß von Duda am höchsten sprang und einnickte. Die effizienter agierenden Berliner setzten sich verdient und am Ende ungefährdet durch. Selkes Treffer war das sechste Heim-Gegentor der Borussia in dieser Spielzeit – und das insgesamt 2500. der Borussia in Liga eins.

Super Trend fortgesetzt

Berlin, das zuvor in seinen vergangenen 14 Ligaspielen nur dreimal gewinnen konnte, führte somit einen bemerkenswerten Trend fort: In dieser Bundesliga-Saison hat der Club als einziger noch nicht gegen die drei Topteams aus Dortmund, München und Gladbach verloren. Im Hinspiel hatte Berlin die Fohlen mit 4:2 geschlagen. Der Hauptstadt-Club bleibt damit im Rennen um die Europa-Pokal-Plätze in guter Position.

BZ vom 09.02.2019horizontale linie
klick hier: Hertha BSC vs Werder Bremen 1:1 vom 16.02.2019

klick hier: Hertha BSC vs Werder Bremen 1:1 vom 16.02.2019

klick hier: Hertha BSC vs Werder Bremen 1:1 vom 16.02.2019

klick hier: Hertha BSC vs Werder Bremen 1:1 vom 16.02.2019
„Ungerechtes Ergebnis“
1:1! Hertha tobt nach Pizarros Rekord-Tor
BZ vom 16.02.2109 von Roberto Lamprecht

Fast 90 Minuten lang war Hertha mit Cleverness und Abwehr-Bollwerk das bessere Team. Bremen gelang nichts - bis Pizarro kurz vor dem Abpfiff zum Freistoß antrat.

Werder bleibt Angstgegner und Spielverderber Nummer 1 für Hertha. 95 Minuten führen die Berliner 1:0 gegen das Team, gegen das sie seit zehn Spielen (fünf Niederlagen, fünf Unentschieden) nicht mehr gewonnen haben, dann schlägt Claudio Pizarro vor 49 627 Zuschauern zu. 90.+6 Minute. Nach Foul von Lustenberger an Sargent tritt Pizarro, 40 Jahre und 136 Tage alt, zum Freistoß an. Flachschuss, Selke springt hoch, fälscht ab, dahinter fälscht Lazaro ein zweites Mal ab, das Ding trudelt zum 1:1 rein. Riesen-Enttäuschung bei Hertha, Riesen-Jubel bei Pizarro. Er ist damit ältester Torschütze der Bundesliga-Geschichte. Der Bremen-Stürmer: „Ich bin sehr stolz, diesen Rekord zu haben. Ich habe gedacht, ich schieße unten durch die Mauer, weil die bestimmt hochspringen.“

Pizarro ist ein guter Freund von Herthas Kalou. Der Ivorer sagt, ganz fairer Sportsmann: „Ich gönne Pizarro den Rekord. Schade, dass es gegen uns passiert ist. Ich hatte es geahnt, als er reinkam, da war Werder sofort besser im Spiel. “Trainer Pal Dardai enttäuscht: „Ich habe mich beim Freistoß weggedreht, wollte nicht hinsehen. Der Fehler beginnt als Selke bei eigenem Einwurf den Ball verliert. Das ist schmerzhaft.“ Nach Abpfiff erklärt Dardai seinem Stürmer mit vielen Gesten, wie er den Ball hätte behaupten müssen. Das 1:1 trifft Dardai schwer. Er sagt: „In der ersten Halbzeit hätten wir mit zwei, drei Toren führen müssen. Wir hatten alles unter Kontrolle.“ Denkste! Werder bleibt das einzige Team, gegen das der Hertha-Trainer seit seinem Amtsantritt im Februar 2015 nicht gewinnen konnte. Hertha verliert zwei wichtige Punkte im Kampf um Europa. Fast das gesamte Spiel sind die Berliner besser, bissiger. Und haben große Chancen. Konter, Duda auf Kalou, Querpass zu Selke, der schiebt das 1:0 rein (25).

Hertha sehr konzentriert und mit Defensivbollwerk

Selke kommt immer besser in Form, sicher auch, weil er seit zwei Wochen auf Süßigkeiten (Zucker), Milchprodukte und Weizen verzichtet. Seitdem sind seine Leistungen ein Genuss: Tor und Vorlage beim 3:0 in Gladbach, Siegtor gegen Werder – das ist Zucker, Selke! So ist er ein Kandidat für die Nationalelf.Das tröstet ihn aber nicht. Selke: „Dieser Rückschlag tut weh. Unfassbar,
dass wir am Ende so ein Ei bekommen.
Das lindert die Freude über mein Tor. Wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt, alles reingeworfen. Und dann passiert so etwas.“

Werder lange Zeit ohne echte Chance


Am Ende gibt es für Hertha nur noch Pech und Pannen. Torunarigha vertritt sich den linken Fuß, muss raus für Skjelbred (57.). Ibisevic bekommt nach Gerangel als Ersatzspieler auf der Bank seine fünfte Gelbe Karte und ist jetzt bei den Bayern gesperrt (90.+4). Und dann langt auch noch Pizarro zu. Valentino Lazaro tobt: „Ein ungerechtes Ergebnis, wir hatten den Sieg verdient. Am Ende muss die Mauer besser stehen – Gesicht und Eier reinhalten.“ Tja…

BZ vom 17.09.2019horizontale linie