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letzte Aktualisierung: 13.11.2022   
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klick hier: Hertha BSC vs Schalke 04 2:1 vom 23.10.2022
2:1 gegen Schalke
Kanga schießt Hertha zum Heimsieg
BZ vom 23.10.2022

Hertha atmet auf! Die Berliner gewinnen das wichtige Keller-Duell gegen Schalke 2:1. Stürmer Wilfried Kanga schießt Hertha mit seinem ersten Saison-Tor in der 88. Minute zum ersten Heimsieg.

Was für ein Jubel in der Ostkurve. Durch den Erfolg klettert Hertha auf Platz 13, Schalke stürzt auf den letzten Tabellen-Platz!

Was für ein irres Spiel!

Erst patzt Torwart-Alexander Schwolow (30/von Hertha bis Saisonende ausgeliehen) und lässt einen zentralen Schuss von Herthas Lucas Tousart aus 25 Metern zum 1:0 (49. Min.) durchflutschen.

Schwolow (Hertha-Vertrag bis 2025) versagen die Nerven ausgerechnet vor Berlins Ostkurve, die ihn schon vor Anpfiff auspfeift.

Nach dem Tor flippt Herthas Trainerbank vor Freude aus. Die Co-Trainer Volkan Bulut und Vedad Ibisevic reißen Chef-Coach Sandro Schwarz durch Jubelsprünge zu Boden.
Doch die Berliner fangen wieder an zu zittern. Einen Einwurf von Ouwejan köpft Schalkes Polter zu Mollet. Der eingewechselte Franzose schließt Herthas Rogel an, der den Ball in der 85. Minute zum 1:1 ins eigene Tor abfälscht.

Doch Hertha schlägt vor 60.000 Fans noch einmal zurück!

Ex-Schalker Kenny erobert hinten den Ball, der nach vorne transportiert wird. Über einen tollen Jovetic-Pass landet der Ball im Lauf von Stürmner Kanga, der das Ding in der 88. Minute zum 2:1 reinknallt.

Was für eine Erlösung! Für Hertha und auch für Kanga, der sein 1. Tor für den neuen Verein schießt!

Kanga sprintet in die Ostkurve, hängt über dem Graben, um mit den Anhängern zu feiern. Danach klatscht er mit Trainer Schwarz ab.

Der bringt den Torschützen zuvor als einen von zwei Neuen in der Startelf (Ejuke und Kanga für Richter und Sunjic) im 4-2-3-1-System.

Schalkes Interims-Trainer Matthias Kreutzer (ersetzt erstmals den gefeuerten Frank Kramer) bringt nach der 1:5-Pokal-Pleite in Hoffenheim fünf Neue in der Startelf, setzt hinten auf eine Fünferkette.

Am Ende ist Schalke nun Letzter und Hertha-Präsident Kay Bernstein vergießt auf der Ehrentribüne Freudentränen…

BZ vom 23.10.2022 horizontale linie
klick hier: Hertha BSC vs FC Bayern 2:3 vom 05.11.2022
Spektakel in der ersten Hälfte 2:3 nach 0:3!
Hertha kämpft, bleibt gegen Bayern aber ohne Punkt
BZ vom 05.11.2022 von Paul Gorgas

Das war ein enges Ding! Hertha liefert Bayern München einen tollen Kampf, die 74.667 Zuschauer sehen im ausverkauften Olympiastadion einen Vier-Tore-Wahnsinn in acht Minuten. Insgesamt fallen fünf Tore und leider unterliegt dem Meister am Ende 2:3.

Hertha-Trainer Sandro Schwarz (44): „Die Enttäuschung ist schon da. Wir hatten sie am Haken, hatten am Schluss noch die eine oder andere Situation, in der wir den Punkt hätten mitnehmen können. Es ist frustrierend. Was Leistung und Haltung angeht, ist das sehr gut. Das nehmen wir mit.“

Am Ende holt Bayern gegen Hertha den sechsten Sieg aus den letzten sechs Duellen, löst so Union (heute in Leverkusen) mindestens für eine Nacht an der Tabellenspitze ab. Und Hertha (Rang 14) bleibt wieder mal nur das Lob für ein irres Tore-Spektakel.
Nach frühem 0:1 durch Musiala (12. Min.) gibt es eine kurze Verschnaufpause, dann folgt der Acht-Minuten-Wahnsinn mit vier Treffern.

37.: Minute: FCB-Stürmer Maxim Choupo-Moting tunnelt Hertha-Torwart Christensen zum 0:2.
38.: Choupo-Moting haut über den Ball, der ihm aber auf das Schienbein fällt und so zum 0:3 ins Tor trudelt. Hertha-Profi Boateng: „Oh mein Gott, wie macht Choupo den? Bei dem klappt alles, leck mich am A…“

Doch Hertha wehrt sich!

40.: Eine Richter-Flanke nagelt Lukebakio volley zum 1:3 (40.) ins Netz! Herrlich! Sein 6. Saison-Tor und sein sechstes Tor gegen Bayern in acht Spielen. Irre Quote.
45.: Nach Pavard-Foul an Hertha-Stürmer Davie Selke verwandelt der Gefoulte im seinem 200. Bundesliga-Spiel den Elfmeter zum 2:3.

Mit diesem Tore-Wahnsinn geht es in die Pause.

Hertha-Kapitän Marvin Plattenhardt: „Das waren wilde acht Minuten, beide Mannschaften haben offen gestanden und die schnellen Pässe nach vorn gesucht.“Hertha kann Historisches schaffen. Nach Drei-Tore-Führung hat Bayern in der Bundesliga ein einziges Mal nicht gewonnen. 1973 hieß es nach 3:0 noch 4:7 gegen Kaiserslautern.

Doch in der zweiten Hälfte sorgen nur noch Herthas Fans mit blauen Rauchkörpern für Farbe im Spiel. Die Bayern kontrollieren jetzt mit 74 Prozent Ballbesitz das Spiel, Hertha hat keine richtige Tor-Chance mehr.

Plattenhardt: „Wir haben hart gekämpft, Wille und Körpereinsatz haben gestimmt, leider haben wir nichts geholt. Das ist enttäuschend. In manchen Situationen hätten wir kaltschnäuziger agieren müssen.“ Alles was jetzt noch Richtung Bayern-Tor kommt, wird von Torwart Manuel Neuer entschärft, der nach Schulterverletzung und sieben verpassten Pflichtspielen wieder im Tor steht. Die WM kann für ihn kommen.

Herthas Fans, die mit vielen Plakaten gegen die WM in Katar („15.000 Tote für 5760 Minuten Fußball! Schämt euch!“) protestieren, gehen ohne Punkte nach Hause.

Und für Hertha brechen harte Zeiten an. Nur elf Punkte nach 13 Spieltagen – weniger waren es zuletzt vor 13 Jahren.

BZ vom 05.11.2022horizontale linie
klick hier: Hertha BSC vs Köln 2:0 vom 12.11.2022
Befreiungsschlag gegen Köln
2:0! Hertha ballert sich vor der Winterpause aus dem Keller
BZ vom 12.11.2022 von Paul Gorgas

Hertha GLÜCKt das Endspiel! In der letzten Liga-Partie vor der Winter-WM in Katar besiegen die Berliner Köln 2:0 – Kanga und Richter ballern Hertha vor 60.827 Zuschauern aus dem Tabellenkeller!

Für den Hauptstadtklub ist das Jahresfinale ein Endspiel gegen den Absturz auf einen Abstiegsrang und um die gute Stimmung. Durch den Dreier überwintert Hertha auf Rang 15 – den bejubeln Mannschaft und Fans nach Abpfiff. Torschütze Marco Richter: „Wir konnten das Jahr mit dem Heimsieg positiv beenden und nochmal in der Kurve feiern – das ein schöner Abschluss eines sehr aufregenden Jahres, auch für unsere Fans. Das gemeinsam mitzunehmen, ist extrem wichtig.“

Kollege Jean-Paul Boetius freut sich mit: „Wir haben uns endlich belohnt. Wir haben gekämpft, waren eklig und haben keine dummen Fehler gemacht. Uns ist klar gewesen, welche Bedeutung diese Partie besitzt. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir noch einmal alles raushauen wollen, auch für die Fans. Umso besser, dass wir ihnen drei Zähler schenken konnten. 15 Spiele, 14 Punkte – wir wollen mehr.“


Schon vor Anpfiff stellen sich die Profis auf die Final-Stimmung im Olympiastadion ein: Nach dem Aufwärmen schwören sich die Spieler vor der Ostkurve mit den Fans aufs Spiel ein – und das wirkt!

9. Minute: Nach einem Einwurf flankt Plattenhardt auf Kanga, der zum 1:0 einköpft. Es ist Kangas zweites Saisontor, der nach zwei Spielen zurück in die Startelf stürmt.

Im Gegenzug hat Hertha zum ersten Mal Riesen-Dusel: Nach Vorlage des gebürtigen Berliners Maina jagt FC-Stürmer Adamyan den Ball aus drei Metern übers leere Tor (15. Minute). Dann verballert Maina frei vor Christensen (25. Minute).

Das Spielglück, das Hertha in den letzten Wochen so oft fehlte, ist diesmal auf Seiten der Schwarz-Elf.

Keeper Oliver Christensen, der erstmals zu Hause die Null hält: „Das ist ein gutes Gefühl. Aber was noch wichtiger ist, sind die drei Punkte. Natürlich haben wir ein bisschen Glück.“

Pech dagegen hat Plattenhardt: In der 23. Minute geht es für den Kapitän nach einem Pass nicht weiter, sein rechter Oberschenkel wird auf der Bank sofort bandagiert – eine Adduktoren-Verletzung. Mittelstädt kommt für ihn ins Spiel. Auch in der zweiten Hälfte ist Hertha das glücklichere Team – weil Köln wieder kräftig mithilft.

54. Minute: Der starke Lukebakio dribbelt unbedrängt über links in den Strafraum, seine Hereingabe wehrt Keeper Schwäbe direkt vor die Füße von Richter ab, der zum 2:0 einschießt. Es ist Richters erster Treffer nach acht Spielen ohne Tor.

Richter: „Es ist extrem wichtig, mit einem positiven Gefühl hier rauszugehen. Aber in der Rückrunde müssen wir mehr Zähler holen. Ich habe keinen Bock, da unten rumzugurken. Da gehören wir nicht mehr hin.“

Knüpft Hertha im neuen Jahr an das Köln-Spiel an, glückt auch das!

BZ vom 12.11.2022horizontale linie