Blue-Army OFC 689
leerfeldHomeGalerieFanshopFanlinksDownloadsGeschichteImpressum
letzte Aktualisierung: 15.09.2018    
since 1980


35 Jahre Blue-Army

klick hier: jubilaeum-39


Anzeige
www.zoologen.de


125 Jahre Hertha BSC

neue Rucksack & Taschenverordnung

Blue-Army

Blue-Army Button zum verlinken
per rechts klick auf das Bild/Button
unter Firefox ab Version 4
"Grafik speichern unter...."



NEWShorizontale linie
1. Runde im DFB-Pokal
5:1! Hertha feiert im Pokal gelungenes Covic-Debüt
BZ vom 11. August 2019 17:36 von Carsten Priefer

Das erste Pflichtspiel von Neu-Trainer Ante Covic gewann Hertha souverän beim bayerischen Regionalligisten VfB Eichstätt. Rekordtransfer Dodi Lukebakio gab sein Debüt.

Top-Start für den neuen Hertha-Trainer Ante Covic (43)! Bei seinem Debüt als Profi-Coach gewinnen die Berliner im DFB-Pokal 5:1 (3:0) bei Viertligist VfB Eichstätt. Covic: „Ich war vor dem Spiel schon sehr angespannt, aber ich habe meine Hausaufgaben gemacht und war dann sehr zuversichtlich. Wir mussten an unsere Grenzen gehen, aber unsere Qualität hat sich durchgesetzt.“

Beeindruckend, wie effizient die offensive Hertha im neuen 4-3-3-System auftritt. Jeder Schuss ein Treffer – mit 3:0 ist nach einer halben Stunde alles klar. Vladimir Darida (29) macht nach Ecke von Duda das 1:0 (11. Minute). Dann schnürt Vedad Ibisevic einen Doppelpack (12./31.). Am Rand ballt Trainer Covic die Fäuste. Der Kroate hatte ja im Vorfeld gefordert: „Wir wollen und dürfen im Pokal nicht die Deppen der Nation sein!“

Klappt super, aber einer sieht trotzdem blöd aus: Jordan Torunarigha (22) sieht früh Gelb, steht kurz vor dem Platzverweis. Covic nimmt ihn zur Pause raus. Hat sich Jordan damit aus der Startelf für den Liga-Start am Freitag bei Bayern gefoult? Covic: „Jordan ist ein übermotivierter Typ, er überdreht manchmal. Wir müssen ihm einen Anker geben, an dem er sich festhalten kann. Er ist ein unglaublich talentierter Spieler.“

Auch Hertha-Torwart Rune Jarstein (34) und Mathew Leckie (28) patzen, unterlaufen eine Flanke von Federl und Eichstätts Kügel köpft ins leere Tor – 1:3 (52.)! Hertha antwortet prompt! Kalou (62.) und Esswein (75.) treffen zum 5:1 (75.). Dann kommt Herthas Rekord-Einkauf Dodi Lukebakio (21 Millionen von Watford) in der 68. Minute. Covic: „Ich bin froh, dass er sein Debüt gefeiert hat. Er ist ein Unterschiedsspieler, das wird er in dieser Saison noch zeigen.“ Am besten schon Freitag bei Bayern. Dort schoss der Angreifer letzte Saison als Leihspieler im Trikot von Fortuna Düsseldorf alle drei Tore beim 3:3.

Herthas Nationalspieler Niklas Stark: „Gegen Eichstätt hat unsere Konzentration ab und zu nachgelassen. Gegen Bayern müssen wir für eine Sensation immer konzentriert sein. “


BZ vom 11.08.2019horizontale linie
Knaller-Auftakt für Covic
2:2! Mutige Hertha erkämpft sich einen Punkt bei den Bayern
BZ vom 16.08.2019 von Marcel Braune

Bayern-Schreck Dodi Lukabakio schlug wieder zu, zudem traf Marko Grujic. Am Ende kann Hertha mit dem Punkt zufrieden sein. Auch wenn der Ausgleich unnötig war.


Was für ein geiler Start in die neue Saison, was für ein geiler Start für Herthas neuen Trainer Ante Covic (43). Ganz knapp verpasst er mit Hertha die Sensation, holt im Eröffnungsspiel ein 2:2 (1:2) bei Meister Bayern! Covic: „Das Ergebnis ist in Ordnung, das nehmen wir gerne mit. Wir haben 2:1 geführt, ärgerlich, dass wir den Ausgleich durch einen Elfmeter bekommen.“

Knall-Start für Covic!

Direkt vor dem Anpfiff gibt es eine innige Umarmung mit BayernTrainer Niko Kovac. Beide Berliner sind eng befreundet. Kovac ist sogar der Patenonkel von Covic-Sohn Maurice (21). Zum Anpfiff überrascht Covic bei seiner Bundesliga-Premiere als Trainer mit einem 3-5-2-System und Leckie für Kalou in der Startelf. Covic vor Anpfiff: „Ich will, dass wir mutig spielen. Wir haben hier eine große Bühne, vertreten die Hauptstadt.“ Klappt zunächst gut, doch dann stellt Bayerns Robert Lewandowski einen neuen Rekord auf! Der Pole trifft in der 24. Minute zum 1:0 – schon sein fünfter Treffer in Folge jeweils am 1. Spieltag! Covic reagiert sofort, stellt auf 4-3-3-System um. Dann wird es ganz verrückt – Hertha dreht in 173 Sekunden das Spiel!

► Herthas erster Streich: Rekord-Einkauf Dodi Lukebakio (21, kam für 21 Millionen Euro aus Watford) zieht mit links aus der Distanz ab. Kurios: Sein Ball trifft den Rücken von Kapitän Ibisevic und trudelt dann zum 1:1 (36. Minute) ins Netz. Irre: Lukebakio hatte schon letzte Saison (als Düsseldorf-Leigabe) drei Tore in München geschossen. Trainer Covic bekreuzigt sich am Seitenrand, auf der Tribüne jubeln seine Frau Nadja, sein jüngerer Sohn Patrice sowie Herthas neuer Super-Investor Lars Windhorst (pumpte 125 Millionen Euro in den Klub) mit Gattin Tatjana.

► Herthas zweiter Streich: Marko Grujic umkurvt nach tollem Ibisevic-Pass Nationaltorhüter Neuer, schiebt zur Berliner Führung ein. Manager Michael Preetz hebt auf der Bank ab. Aber: Grujic geht nach seinem Ronaldo-Torjubel zu Boden, hält sich den Kopf und sackt zusammen. Grund: Kurz vor dem Tor knallte der Serbe im Luftkampf mit Bayern-Neuling Pavard Kopf an Kopf. Grijic‘ linkes Auge muss getackert werden, ist ab sofort geschwollen.

Jetzt ist Halbzeit – und Hertha BSC ist Tabellenführer!

Dann wird es noch verrückter: Bayerns Coman spielt gerade einen Rückpass als Schiri Harm Osmers in der 57. Minute pfeift. Es gibt Videobeweis und Elfmeter für Bayern – weil Grujic Stürmer Lewandowski unnötig zu Boden gerissen hatte. Der Pole verwandelt den Strafstoß selbst zum 2:2. Ibisevic sauer: „So ein Elfmeter tut weh. Es darf nicht sein, dass so eine Szene das Spiel entschieden hat. Wenn man so viel investiert, hätte ich gerne gewonnen.“ Hertha und Covic sind trotzdem Gewinner! Meister Bayern muss sich steigern. Und leiht deshalb Philippe Coutinho (27) von Barcelona bis 2020 aus.

BZ vom 16.08.2019horizontale linie
klick hier: OFC vom 23.08.2019  klick hier: OFC vom 23.08.2019  klick hier: OFC vom 23.08.2019  klick hier: OFC vom 23.08.2019  OFC vom 23.08.2019horizontale linie
Heimpleite nach Bayern-Punkt
0:3! Hertha gegen Wolfsburg im doppelten Elfer-Pech
BZ vom 25.08.2019 von Roberto Lamprecht und Marcel Braune

Hertha begann bärenstark, wurde ein Elfmeter wieder aberkannt. Dafür bekamen die Gäste einen zweifelhaften Elfmeter und am Ende kassierte man eine bittere und zu deutliche Heimniederlage.

Es geht sooo gut los, dann aber trifft Hertha – mal wieder – das doppelte Elfer-Pech. Dadurch verliert der Hauptstadt-Klub vor 42.738 Zuschauern 0:3 gegen Wolfsburg. Das Heim-Debüt von Trainer Ante Covic geht gehörig daneben.

Nach 15 Sekunden pfeift Schiri Guido Winkmann (Kerken) Elfmeter für Hertha. Guilavogui grätscht Duda den Ball weg, trifft ihn auch am Knöchel, der Herthaner fällt. Doch nach zwei Minuten Video-Betrachtung nimmt Winkmann den Elfer zurück. Naja, sehr unglücklich, die Berührung war da. Muss der Video-Schiri also da wegen krasser Fehlentscheidung wirklich eingreifen?

Hertha-Spielmacher Ondrej Duda: „Für mich war es ein Elfmeter, weil ich durch die Berührung des Gegners falle – aber ich muss die Bilder noch sehen. Ich verstehe nicht, warum der Elfer angeguckt und zurückgenommen wird – und der Elfer für Wolfsburg wird dann nicht am Bildschirm überprüft. Dieser Elfmeter gegen uns hat uns gekillt. Das macht mich sehr traurig.“ Salomon Kalou: „Wenn wir den Elfer bekommen, dann sieht das Spiel ganz anders aus. Dann gewinnen wir vielleicht 3:0. Es war heute etwas unglücklich.“ Das Elfer-Pech nimmt in der 8. Minute seinen Lauf. Schlager flankt auf Klaus, Rekik springt dazwischen, wieder Elfer-Pfiff. Naja, den kann, muss Winkmann aber nicht geben wenn er vorher den von Hertha zurück nimmt. Karim Rekik: „Ich weiß nicht, ob man diesen Elfer gegen uns geben muss. Ich habe Klaus nicht hart berührt. Weghorst ist es egal, er verlädt Jarstein und versenkt rechts unten – 0:1 für Wolfsburg.

Hertha benachteiligt, aber nicht geschockt. 12. Minute: Darida-Flanke, Kalou köpft aus zwölf Metern vorbei. Da war mehr drin. 21. Minute: Grujic nagelt nach Hackenpass von Duda drauf, seinen Nachschuss grätscht Guilavogui weg. Insgesamt zeigt Hertha eine gute erste halbe Stunde. Gefühlt werden alle Zweikämpfe gewonnen, Wolfsburg hinten reingedrückt. Nach der Pause hat Hertha nicht mehr den Druck, das Spiel verflacht, die schwüle Hitze von rund 30 Grad kostet trotz Trinkpausen viel Kraft. Beste Chance in der 54. Minute: Grujic-Pass auf Ibisevic, der läuft allein durch, aber Ex-Herthaner Brooks springt dazwischen und klärt. Der Vedator hat eindeutig einen Geschwindigkeits-Nachteil. Es kommt wie es kommen muss. Brekalo zieht an Stark vorbei in die Mitte und schlenzt aus 16 Metern zum 0:2 rein (82.). In der Nachspielzeit knallt Roussillon aus elf Metern ins kurze Eck das 0:3 (90.+1). Fazit Covic: „Ich werde einen Teufel tun und ein Wort zum Schiedsrichter zu sagen. Ich bin neu in der Liga, das steht mir nicht zu. Es ist aber sehr bitter. Von Gefühl her ist es Wahnsinn, dir wird der Elfer wird weggepfiffen, dann bekommst du einen gegen dich.“

BZ vom 25.08.2019horizontale linie
Pleite in Mainz
1:2! Hertha nach spätem Schock nun neues Schlusslicht
BZ vom 14.09.2019 von Marcel Braune

In Mainz kassieren die Berliner die dritte Pleite in Serie und sind nun neuer Tabellenletzter. Trainer Ante Covic greift in der Teamzusammenstellung wieder daneben.

Hertha legt einen Katastrophen-Start hin! Verliert beim zuvor Letzten, beim Karnevalsklub Mainz 05 nach einem späten Gegentor 1:2. Die Berliner sind damit die Lachnummer der Liga: Trotz 125 Millionen-Investor Tabellenletzter. Viel Geld, aber kaum Punkte auf dem Konto. Nur einen Zähler nach vier Spieltagen gab es zuletzt 1979/80 und 1990/91. Hertha stieg damals jeweils ab. Covic zur dritten Pleite in Folge: „Wir haben 16 Torschüsse und nur ein Tor. Das ist unfassbar. Manchmal ist Sport nicht zu erklären. Wir müssen enger zusammen rücken.“ Hört sich schon sehr nach Trainer-Floskel an. Torschütze Marko Grujic: „Frustrierend, dass wir Letzter sind. Wir arbeiten so hart und belohnen uns nicht dafür.“

Manager Michael Preetz forderte vor dem Spiel ein neues Gesicht seiner Mannschaft. Stattdessen gibt es nun überall lange Gesichter. Covic stellt auf 3-5-2-System, bringt fünf Neue, greift aber in seiner Zusammenstellung wieder daneben. Innenverteidiger Dedryck Boyata (war verletzt) und Neuzugang Marius Wolf (zwei Millionen Leihgebühr vom BVB) geben ihr Pflichtspieldebüt für Hertha. Unterm Strich waren sie ganz okay, mehr aber nicht.

Aber auch mit den Neuen fehlt in der Defensive häufig die Abstimmung. Mainz kommt zu Chancen – Latza (18.) und Brosinski (26.) aus der zweiten Reihe. Jarstein ist jeweils zur Stelle. Die besseren Möglichkeiten hat Hertha. Selke knallt den Ball an den Außenpfosten (16.). Kurz darauf taucht er nach Doppelpass mit Lukebakio frei vor dem Mainzer Kasten auf, scheitert an Torhüter Zentner (21.). „Den muss ich machen“, sagt Selke später. Dann eine strittige Entscheidung. Der spätere Mainzer Siegtorschütze St. Juste hätte nach einer Rangelei mit Selke Rot sehen können (33.). Schiri Fritz belässt es nach Videobeweis bei Gelb. Mainz schlägt zu. Rechts hat Kunde zu viel Platz, legt unbedrängt quer, Quaison braucht am langen Pfosten nur einzuschieben – 1:0 (40.). Im zweiten Durchgang zeigen die Herthaner, dass sie wollen. Stark (47.), Lukabakio per Fallrückzieher (51.) und Duda mit einem Freistoß (60.) – ein Tor springt zunächst nicht heraus. Covic bringt Offensivspieler Dilrosun für Boyata (79.). Der Joker sticht. Seine Flanke nickt Grujic zum 1:1 ein (83.).

Mainz ist kaum zu sehen – macht aber das Siegtor. Ausgerechnet St. Juste köpft Hertha nach einer Ecke unbedrängt auf Platz 18 (88.). Per Skjelbred: „Ich weiß wie schwer es ist da unten rauszukommen, wenn man so viele Spiele verliert. Wir müssen jetzt seriös bleiben.“

BZ vom 14.09.2019horizontale linie