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letzte Aktualisierung: 05.10.2018    
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Pleite in Mainz
1:2! Hertha nach spätem Schock nun neues Schlusslicht
BZ vom 14.09.2019 von Marcel Braune

In Mainz kassieren die Berliner die dritte Pleite in Serie und sind nun neuer Tabellenletzter. Trainer Ante Covic greift in der Teamzusammenstellung wieder daneben.

Hertha legt einen Katastrophen-Start hin! Verliert beim zuvor Letzten, beim Karnevalsklub Mainz 05 nach einem späten Gegentor 1:2. Die Berliner sind damit die Lachnummer der Liga: Trotz 125 Millionen-Investor Tabellenletzter. Viel Geld, aber kaum Punkte auf dem Konto. Nur einen Zähler nach vier Spieltagen gab es zuletzt 1979/80 und 1990/91. Hertha stieg damals jeweils ab. Covic zur dritten Pleite in Folge: „Wir haben 16 Torschüsse und nur ein Tor. Das ist unfassbar. Manchmal ist Sport nicht zu erklären. Wir müssen enger zusammen rücken.“ Hört sich schon sehr nach Trainer-Floskel an. Torschütze Marko Grujic: „Frustrierend, dass wir Letzter sind. Wir arbeiten so hart und belohnen uns nicht dafür.“

Manager Michael Preetz forderte vor dem Spiel ein neues Gesicht seiner Mannschaft. Stattdessen gibt es nun überall lange Gesichter. Covic stellt auf 3-5-2-System, bringt fünf Neue, greift aber in seiner Zusammenstellung wieder daneben. Innenverteidiger Dedryck Boyata (war verletzt) und Neuzugang Marius Wolf (zwei Millionen Leihgebühr vom BVB) geben ihr Pflichtspieldebüt für Hertha. Unterm Strich waren sie ganz okay, mehr aber nicht.

Aber auch mit den Neuen fehlt in der Defensive häufig die Abstimmung. Mainz kommt zu Chancen – Latza (18.) und Brosinski (26.) aus der zweiten Reihe. Jarstein ist jeweils zur Stelle. Die besseren Möglichkeiten hat Hertha. Selke knallt den Ball an den Außenpfosten (16.). Kurz darauf taucht er nach Doppelpass mit Lukebakio frei vor dem Mainzer Kasten auf, scheitert an Torhüter Zentner (21.). „Den muss ich machen“, sagt Selke später. Dann eine strittige Entscheidung. Der spätere Mainzer Siegtorschütze St. Juste hätte nach einer Rangelei mit Selke Rot sehen können (33.). Schiri Fritz belässt es nach Videobeweis bei Gelb. Mainz schlägt zu. Rechts hat Kunde zu viel Platz, legt unbedrängt quer, Quaison braucht am langen Pfosten nur einzuschieben – 1:0 (40.). Im zweiten Durchgang zeigen die Herthaner, dass sie wollen. Stark (47.), Lukabakio per Fallrückzieher (51.) und Duda mit einem Freistoß (60.) – ein Tor springt zunächst nicht heraus. Covic bringt Offensivspieler Dilrosun für Boyata (79.). Der Joker sticht. Seine Flanke nickt Grujic zum 1:1 ein (83.).

Mainz ist kaum zu sehen – macht aber das Siegtor. Ausgerechnet St. Juste köpft Hertha nach einer Ecke unbedrängt auf Platz 18 (88.). Per Skjelbred: „Ich weiß wie schwer es ist da unten rauszukommen, wenn man so viele Spiele verliert. Wir müssen jetzt seriös bleiben.“

BZ vom 14.09.2019horizontale linie
Heimsieg gegen Paderborn
2:1! Hertha darf nach erstem Zittersieg durchatmen
BZ vom 21.09.2019 von Carsten Priefer und Marcel Braune

Mit viel Mühe konnte Hertha im Kellerduell Paderborn besiegen und damit die Abstiegsplätze verlassen. Besonders Javairo Dilrosun gelang ein Zauber-Treffer.

Aufatmen bei Hertha! Die Berliner fahren vor 43.588 Fans im Olympiastadion gegen Paderborn den ersten Dreier der Saison ein. Doch beim 2:1-Heimsieg gegen den Neuling Paderborn mussten die Berliner mächtig zittern. Hertha-Trainer Ante Covic (44) ist nach dem Abpfiff erleichtert: „Das fühlt sich gut an. Es war klar, dass wir heute nicht vor Selbstbewusstsein strotzen. Aber ich bin froh, dass meine Spieler morgen mit drei Punkten aufwachen können. Es ging darum, den Sieg zu erzwingen. Das hat geklappt.“ Nach der 1:2-Pleite in Mainz baut er seine Elf um: Statt Dodi Lukebakio und Jordan Torunarigha laufen Dilrosun und Lukas Klünter auf. Kapitän Vedad Ibisevic sitzt wieder nur auf der Bank.

Dilrosun wird zum Volltreffer. Der Holländer tanzt Paderborns Abwehr aus, netzt zum 1:0 ein (10.). Covic: „Das Tor war herausragend.“ Dilrosun: „Ich habe so lange nicht von Beginn gespielt, ich war unglaublich motiviert. Ich wollte allen zeigen, was ich kann.“ Zwar ist Plattenhardt vor dem Dilrosun-Solo noch mit der Hand am Ball. Doch der Video-Assistent greift nicht ein.

Die Führung sollte Hertha Sicherheit geben. Wenn da nicht die Standard-Schwäche wäre. Nach Drägers Freistoß kommt der Paderborner Zolinski frei zum Kopfball – Jarstein rettet (12.). Die Hertha-Fans trauen ihren Augen kaum. Der Gast startet ein Powerplay. Covic über seinen Match-Plan: „Paderborn ist eine gute Umschalt-Mannschaft. Solange die den Ball haben, können sie nicht umschalten.“ Unglaublich: Paderborn führt zur Halbzeit nach Torschüssen 9:1.

Covic bringt Darida für den schwachen Duda. Das Zittern bleibt. Herthas Boyata drängt Christopher Antwi-Adjej gerade noch ab (47.). In der 52. Minute endlich wieder ein gekonnter Hertha-Angriff: Grujic passt auf Dilrosun. Der Holländer flankt auf Wolf, der zum 2:0 trifft. Zweiter Torschuss, zweites Tor für Hertha!

Wolf feiert sein Tor an der Eckfahne mit einer Geste, als würde er ein Auto lenken. Hintergrund: Tags zuvor wurde er zu 200.000 Euro Geldstrafe verknackt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Wolf: „Das war doch ein Fahrrad-Jubel. Nein, im Ernst, ich habe die Sache abgehakt und konzentriere mich nur noch auf Fußball.“ Hertha kann nicht lange feiern: Dräger narrt Plattenhardt. Seine Flanke verwertet Ex-Unioner Zolinski zum 1:2 (54.). In der 69. Minute annulliert Schiri Frank Willenborg auch noch das vermeintlich 3:1 durch Darida nach Videobeweis. Hertha rettet den Sieg ins Ziel. Torschütze Wolf: „Es ist nur wichtig, dass wir gewonnen haben. Egal, wer die Tore macht oder wie. “ Dilrosun verspricht den Fans: „Die Saison geht jetzt für uns richtig los.“

BZ vom 21.09.2019horizontale linie
3 Ballkontakte, 2 Tore
0:4! Köln-Schreck Ibisevic schlägt doppelt zu für Hertha
BZ vom 29.09.2019 von ULRICH BAUER, ROBERTO LAMPRECHT UND MIRKO FRANK

Der Köln-Schreck schlägt wieder zu! Vedad Ibisevic (35) schießt Hertha mit einem Doppelpack zum 4:0-Sieg beim FC. Macht im 15. Bundesliga-Spiel gegen Köln seine Tore Nummer 11 und 12. Gegen keinen anderen Klub traf der Stürmer öfter!

Schade, dass der September am Dienstag zu Ende geht. Der 9. Monat des Jahres beflügelt Javairo Dilrosun (20) immer zu Top-Leistungen. Der Holländer erzielt die 1:0-Führung in Köln mit einem herrlichen Knaller (Endstand 4:0). Alle seine vier Tore erzielte er im September, davon zwei 2018. Zum zweiten Mal nach Paderborn macht er das 1:0. Dazu gab er 5 seiner 6 Bundesliga-Vorlagen im September. Dilrosun ist der September-Kracher. Er sagt: „Das ist ein großer Sieg. Ich bin total fokussiert auf Tore und Vorlagen. So soll es für mich und uns jetzt weiter gehen.“ Was für ein herrlicher Tag für Hertha! Die Berliner sorgen durch ihren Sieg für einen Bundesliga-Rekord. Erstmals gibt es acht Auswärtssiege an einem Spieltag. Für Hertha ist es der erste Dreier in der Fremde. 23. Minute: Darida passt quer, Dilrosun schießt ansatzlos mit links drauf, der Ball dreht nach links außen weg, drin – 1:0 für Hertha. 36. Minute, fast der zweite Glanzpunkt. Langer Handabstoß von Jarstein in den Lauf von Dilrosun, der lupft nach Sprint über Horn an die Latte. Wahnsinn!

Und der geht in der 2. Halbzeit richtig los. Rückpass vom Ex-Kölner Klünter, Ibisevic knallt aus 8 Metern das 2:0 rein – 55 Sekunden nach seiner Einwechslung (58.). 63. Minute, nächstes Ding: Flanke Darida, mit der Sohle bugsiert Ibisevic mit seinem dritten Ballkontakt die Kugel auf den kurzen Pfosten ins Tor – 3:0 (63.). Köln ist der Lieblingsgegner des Vedators: Das war sein 12. Tor im 15. Liga-Spiel, gegen keinen Gegner trifft er so häufig. Insgesamt ist es sein 122. Liga-Treffer, in seinem 320. Bundesliga-Spiel sein erster Joker-Doppelpack. Er sagt: „Ich habe vor dem Spiel die Zahlen gelesen, das hat mir einen Schub gegeben. Wahnsinn, dass ich gegen Köln immer treffe. Es fühlt sich sehr gut an, zu zeigen, dass ich es noch kann. Keiner sitzt gerne auf der Bank, aber die Situation ist mir mit meinen 35 Jahren auch bewusst.“ Boyata, bester Herthaner, köpft nach Lukebakio-Ecke das 4:0 (83.). Und noch einen Gewinner hat Hertha – Trainer Ante Covic. Er zauberte Darida als hängende Spitze in den Sturm. Der Dauerläufer spielte überragend, legte zwei Tore auf und „holte“ die Rote Karte durch Kölns Meré heraus, der ihn mit gestrecktem Bein umsäbelte (41.).

BZ vom 29.09.2019horizontale linie
Manfred 70 Geburtstag
Blue-Army wünscht unseren Manfred alles gute zum 70 Geburtstag, für die Zukunft viele schöne und schaue Sachen und Dinge die viel Freude bereiten, alles liebe Deine Blue-Army´s horizontale linie
Hertha BSC vs Fortuna 3-1
Spiel gedreht gegen Fortuna 3:1!
Herthas Sieg-Hattrick dank Dilrosun
BZ vom 05.10.2019

Hertha dreht das Spiel gegen Düsseldorf nach einem Rückstand. Holland-Flitzer Dilrousun trifft zum dritten Mal in Folge. Und: Erster Torerfolg für Darida seit 2017!

Wer hätte das nach dem vierten Spieltag gedacht?
Da hing Hertha mit einem Punkt im Keller. Jetzt landen die Berliner mit einem 3:1 gegen Düsseldorf den dritten Sieg in Folge. Bei allen drei Serien-Siegen knipst Herthas Javairo Dilrosun. In Köln hatte er zuletzt zum 1:0 getroffen, davor beim 2:1 gegen Paderborn genauso. Dilrosun: „Wir haben jetzt einen richtig guten Flow. Hertha startet mit Köln-Doppelpacker Vedad Ibisevic im Sturm statt Davie Selke. Ansonsten darf die gleiche Elf wie beim 4:0 beim FC ran. Die Berliner haben sofort Chancen am Fließband, allein Dilrosun versemmelt drei Mal (13., 16., 18.). Dilrosun: „Ich habe einige Chancen liegen lassen. Aber es hat dann ja noch geklappt.“

Wenn man seine Chancen nicht nutzt …

Als Dedryck Boyata, nach einem halben Jahr erstmals wieder zur belgischen Nationalelf berufen, Fink im Strafraum auf den Spann latscht, gibt es Elfmeter. Rouwen Hennings versenkt Richtung linkes Eck zum 0:1 (32.). Blöd, bis dahin war Hertha besser. Doch es gibt ja Ibisevic. Flanke vom guten Wolf aus dem Halbfeld, Herthas Kapitän schleicht sich aus dem Rücken von Fortunas Ayhan nach vorn und versenkt volley aus sieben Metern ins lange Eck (37.). Es ist Ibisevic’ 123. Bundesliga-Tor, damit ist er in der ewigen Torjägerliste gleichauf mit BVB-Legende Frank Mill (61) jetzt auf Platz 28. Ibisevic: „Das macht mich stolz, das hätte ich mir nie erträumen lassen!“ Noch vier Tore, dann hat Ibisevic Dieter Hoeneß (66) im Sack. Hertha dreht das Spiel: Dilrosun trifft spektakulär per Innenrist-Dropkick aus elf Metern nach Flanke von Darida (44.). Hertha-Trainer Ante Covic: „Sehr schwierig den Ball so zu nehmen.“ Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel: „Wir gehen in Führung und kassieren durch Nachlässigkeit zwei Tore vor der Pause.“ Und ein drittes danach. Covic bringt Lukebakio für Dilrosun (59.). Der legt auf Darida ab. Der macht den Sack mit dem 3:1 zu (62.). Es ist Daridas erstes Bundesligator seit dem 25. Februar 2017 (2:0 gegen Frankfurt)!

Der Sieg-Hattrick ist perfekt. Schöne Länderspielpause …

BZ vom 04.10.2019horizontale linie