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letzte Aktualisierung: 08.11.2026   
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klick hier: Hertha BSC vs Magdeburg 2:1 vom 06.09.2026
Erstmals seit 13 Jahren
Adewumi ballert Hertha an die Spitze
BZ vom 06.09.2026 von Roberto Lamprecht und Carsten Priefer

Hertha BSC gewinnt auch das vierte Spiel mit 2:1 gegen Magdeburg und stürmt an die Tabellenspitze! Dort standen die Berliner letztmalig in der 2. Bundesliga im Mai 2013, als man später am Saisonende als Meister den Aufstieg feierte.

Hertha-Trainer Leitl schickt die Siegerelf der Vorwoche (5:3 gegen Braunschweig) auf den Platz. Und die geht vor 60.569 Fans im Olympiastadion mit der ersten Chance in Führung. Ein Einwurf von Magdeburgs Atik auf Höhe des Hertha-Strafraums wird zurückgepfiffen, weil der Profi bei der Ausführung mit beiden Füßen im Spielfeld stand. Im direkten Gegenzug läuft Herthas Konter, den Kapitän Josip Brekalo (28) per Linksschuss aus 14 Metern zum 1:0 (10.) ins lange Eck abschließt. Mit drei Toren und zwei Vorlagen ist Brekalo nach vier Spieltagen jetzt Topscorer der Liga!

In der 31. Minute macht Magdeburgs Atik es dann besser! Seine präzise Ecke köpft Falko Michel zum 1:1-Ausgleich rein, weil Herthas Soufian Gouram im Luftduell den Kürzeren zieht. Auch beim FCM sitzt also gleich der erste Torschuss!
Gäste-Trainer Petrik Sander, der zuvor alle seine fünf Duelle gegen Hertha gewonnen hat (2x mit Magdeburg, 2x mit Cottbus, 1x im DFB‑Pokal mit Koblenz), bleibt beim Tor emotionslos sitzen. Trotzdem sieht er zufrieden, dass sein Team nun besser spielt und bis zur Pause 60 Prozent Ballbesitz hat.

Gersbeck-Patzer bleibt unbestraft

Doppeltes Glück für die Gäste: In der 40. Minute lenkt Torwart Reimann einen Thorsteinsson-Kopfball über die Latte. Eine Minute später wird Herthas Isländer Thorsteinsson von Michel in die Bande gerammt – das hätte auch Elfmeter geben können.

Zur Pause bringt Herthas Trainer Super-Joker Oluwaseun Adewumi! Der braucht nur zwei Minuten, dann schiebt er einen Thorsteinsson-Pass zum 2:1 in das Tor (47. Minute). Schon sein dritter Saison-Treffer!

Jetzt wird es wild! Hertha-Torwart Gersbeck spielt den Ball nach vorn in die Füße von Gegner Kwarteng, der nach Doppelpass mit Zukowski zum 2:2 (56.) einschiebt. Das Tor wird aber zurückgepfiffen, weil Zukowski hauchzart im Abseits stand. Dann fliegt erst Herthas Paul Seguin mit Gelb-Rot (62.) vom Platz. Ihm folgt Magdeburgs Tobias Müller – ebenfalls mit Gelb-Rot (74.). Müller sah seine beiden Gelben Karten nach Fouls an Hertha-Joker Adewumi.

Herthas anderer Joker, Ex-Magdeburger Luca Schuler (74.), vergibt aus Kurzdistanz das 3:1. Doch am Ende bejubeln er und die Hertha-Kollegen die Tabellenspitze.

BZ vom 06.09.2026

Rekord ausgebaut
Hertha ballert sich wieder an die Tabellenspitze
BZ vom 13.09.2026 von Roberto Lamprecht

Was für ein Wahnsinn! Hertha BSC gewinnt auch das fünfte Saisonspiel an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück mit 3:1, und bleibt damit Tabellenführer! Es ist der erste Hertha-Erfolg seit 1981 beim VfL. Die Berliner bauen gleichzeitig den vereinseigenen Startrekord auf fünf Saisonsiege aus.

Schon auf den ersten Blick ist diesmal alles anders in Osnabrück. Hertha startet erstmals im mintgrünen Ausweichtrikot. Trainer Stefan Leitl muss nach dem Heimsieg gegen Magdeburg (2:1) erstmals auf Mittelfeld-Taktgeber Paul Seguin (Sperre) verzichten, der durch Pascal Klemens ersetzt wird. Seguin reist zwar privat zur Unterstützung seines Teams am Spieltag an, doch auf dem Platz macht sich sein Fehlen bemerkbar. Hertha wirkt ungeordneter, wackelt hinten mehrmals.

In der 18. Minute hat Hertha-Kapitän Josip Brekalo einen Blackout. Der Kroate spielt einen Rückpass in die Füße des Osnabrück-Stürmers Meißner, der völlig alleine vor Torhüter Gersbeck steht. Der Hertha-Keeper pariert gegen seinen Ex-Klub glänzend. Auch gegen Gomez (31.) ist er in höchster Not mit Blitzreaktion zur Stelle.

Beide Teams liefern sich einen offenen Schlagabtausch. Auch Hertha muss treffen, doch einen Thorsteinsson-Schuss klärt Jacobsen mit eingesprungener Grätsche kurz vor der Linie (28.). Dazu haben Grönning (25.) und Brekalo (33.) gute Chancen. Am Ende gehen die Berliner trotz 62 Prozent Ballbesitzes und 9:5‑Torschüssen erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer in die Pause.

Das ändert sich schnell. In der 50. Minute knallt Brekalo den Ball aus 24 Metern zur 1:0-Führung unten links ins Eck. Schon sein 4. Saisontor! Dann muss der VAR eingreifen. Nach Handspiel von Klemens gibt es Elfmeter für Osnabrück. Meißner schießt scharf nach unten links, doch Teufelskerl Gersbeck hält den Strafstoß sensationell. Wieder Gersbeck – der bereits im Pokal in Saarbrücken zum Helden mit zwei gehaltenen Strafstößen wurde.

In der 70. Minute trifft Kevin Sessa dann nach Pedersen-Ecke zum 2:0. Doch der VfL drückt. In der 80. Minute muss Gersbeck die nächste Wahnsinns-Parade gegen Gomez zeigen. Zwei Minuten später verschätzt sich der starke Berliner Torhüter. Ein Gomez-Schuss rauscht von der Seite über seinen Kopf zum 1:2 ins Tor. Doch per Konter sorgt Alfa-Ruprecht mit seinem Premieren-Treffer für Herthas 3:1-Sieg!


BZ vom 13.09.2026
6 Spiele, 6 Siege
Herthas Super-Serie hält!
BZ vom 20.09.2026 von Tim Schlegel, Roberto Lamprecht, Pierre Schober

Die Hertha-Serie geht weiter! Bei Dynamo Dresden gewinnt die "alte Dame" ein umkämpftes Spiel mit 2:1. Der umjubelte Spieler: der doppelte Thorsteinsson!

Früher Hertha-Schock! Ausgerechnet der gebürtige Berliner Patrice Covic bringt Dresden in der 10. Minute in Führung. Sein Vater Ante ist aktuell U19-Trainer der Berliner und war 2019/20 auch kurzzeitig Cheftrainer in der Bundesliga.

Doch das Berliner Top-Scorer-Duo Thorsteinsson und Brekalo bringt die Hertha zurück. Der Kroate legt für den Isländer vor, der seinen Gegenspieler auswackelt und aus 20 Metern flach einschießt. So geht es dann auch in die Pause.

Vor dem Spiel wurden die Sicherheitsmaßnahmen nach den Ereignissen aus der Vorsaison massiv verschärft. Im April 2026 stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Es kam sogar zu Krawallen im Innenraum.

Dynamo-Ultras hatten Pyro-Nebel ausgenutzt, um ein Hertha-Banner aus dem Gästeblock zu klauen und anschließend zu verbrennen. Insgesamt gab es 17 Verletzte. Die Hertha-Ultras verzichten diesmal aus Protest auf eine Anreise zum Spiel, da der DFB beide Fanlager bestraft hatte und das Gästekontingent für das Spiel im Vorfeld halbiert hatte.

Nilsson übers Dach

Nach der Pause bringt Hertha-Trainer Leitl Neuzugang Nilsson. Der Schwede schafft in der 53. Minute das Kunststück, eine Hereingabe von Adewumi aus drei Metern über das leere Tor zu schießen. Das hätte die Hertha-Führung sein müssen.

Vier Minuten später macht es Adewumi dann selbst. Doch das Tor wird zurückgenommen. Der Österreicher soll sich selbst an die Hand geköpft haben. Die TV-Bilder können das nicht zweifelsfrei belegen. Hertha drückt anschließend auf den Siegtreffer.

► 80. Minute: Thorsteinsson erlöst die Hertha! Der Isländer bekommt 20 Meter vor dem Tor den Ball, zieht noch einmal auf und knallt die Kugel mit 109 km/h zum 2:1 in die Maschen.

Thorsteinsson nach dem Spiel zu BILD: "Wir müssen ehrfürchtig und auf dem Boden bleiben. In dieser verrückten Liga kannst du jedes Spiel gewinnen, aber auch jedes Spiel verlieren."

Der Sieg bedeutet auch, dass die Herthaner heute Nacht wieder Döner essen gehen. Das hat sich in den letzten Erfolgswochen zum Ritual entwickelt.

Dresden bleibt durch das vierte sieglose Spiel hintereinander im Tabellenkeller.

Hertha jagt Hannover


Mit dem 6. Sieg im 6. Spiel baut Hertha BSC weiter seinen eigenen Startrekord aus. 1986/87 gelangen Hannover 96 acht Siege zu Saisonbeginn. Den Berlinern fehlen somit nur noch zwei Siege. Nach der Länderspielpause geht es gegen Fürth (H) und nach Kiel (A).

BZ vom 20.09.2026 horizontale linie
Patrick Stewart
Sir Patrick Stewart
* 13. Juli 1940 in Mirfield,
West Yorkshire;
† 28. Oktober 2026 in Los Angeles, Kalifornien

Danke Captain Picard
3:0 ín Kaiserslautern
Hertha stellt 48 Jahre alten Rekord ein
BZ vom 31.10.2026 von Roberto Lamprecht

Sie erklimmen auch den Betzenberg! Hertha gewinnt in Kaiserslautern nach einem Grönning-Doppelpack mit 3:0, baut damit die Tabellenführung weiter aus. Historisch: Mit 9 Siegen und einem Remis egalisieren die Berliner den 48 Jahre alten Start-Rekord der 2. Liga von Leverkusen aus der Saison 1978/79! Ist diese Hertha noch zu stoppen?

Mit viel Rückenwind reist der Tabellenführer zum Topspiel nach Kaiserslautern. Beide Teams sind auf einem Formhoch, feierten unter der Woche souveräne Siege im Pokal. Und das Gipfeltreffen im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion hat es sofort in sich, es gibt Chancen auf beiden Seiten. Dann schlagen die Gäste zu: Seguin spielt einen Zuckerpass zu Thorsteinsson, der am Strafraum querlegt. Grönning verlängert mit der rechten Fußspitze – Keeper Krahl hat keine Chance (17.). 1:0 für Hertha. Es ist das erste Tor für den Mittelstürmer seit Spieltag 2.

Grönning schnürt Doppelpack

Für die Gastgeber reißt damit eine Rekordserie: Die Roten Teufel waren davor gut 515 Minuten ohne Gegentor geblieben. Und Grönning hat noch nicht genug: Nach der Pause schnürt der Mittelstürmer nach einer Pedersen-Vorlage den Doppelpack (52.) zum 2:0. Adewumi erhöht mit dem Kopf zum 3:0 (59.) – auch diesen Treffer leitet Pedersen mit einem sehenswerten Solo ein.

Aufregerszene in der ersten Halbzeit: Gyamfi bringt Grönning zu Fall und sieht dafür Gelb (33.). Die Berliner beschweren sich lautstark, denn Gyamfi lässt sich zu einem Tritt hinreißen. Da hat er tatsächlich Glück, dass er nicht Rot sieht...

BZ vom 31.10.20206 horizontale linie
DFB Pokal Achtelfinale

unsere Hertha muss zum FC Bayern München
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2:1 gegen Wolfsburg
Reese bei Hertha-Triumph gnadenlos ausgepfiffen
BZ vom 08.11.2026 von Roberto Lamprecht -/- BZ Alina Goldapp

Was für ein Abend für Fabian Reese (28)! Bei seiner Rückkehr ins Olympiastadion nach dem Wechsel zu Wolfsburg wurde der Ex-Herthaner gnadenlos ausgepfiffen. Und sportlich lief für den einstigen Publikumsliebling auch fast alles schief. Hertha gewinnt den Gipfel 2:1 (2:0).

Schon beim Aufwärmen schlugen ihm aus der Ostkurve laute Pfiffe entgegen. Reese setzte die Kopfhörer auf, drehte den Hertha-Fans demonstrativ den Rücken zu und blickte lieber in den Gästeblock.

Auf dem Platz zeigte er zunächst die richtige Antwort: Nach nur 30 Sekunden feuerte Reese den ersten Schuss ab, wenig später knallte sein Versuch an die Latte. Doch danach wurde der Abend bitter!

Kurz vor der Pause schlug Hertha eiskalt zu. Erst traf Adewumi zum 1:0 (44.), dann erhöhte Zeefuik auf 2:0 (45.+2). Besonders schmerzhaft für Reese: Vor beiden Treffern war er an den entscheidenden Szenen beteiligt.

Dazu flog Wolfsburgs Cleiton nach einer VAR-Entscheidung wegen einer Notbremse vom Platz (30.). Statt Elfmeter für Hertha gab es Freistoß und Rot. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Shiogai zwar schnell auf 2:1 (47.), mehr war für Wolfsburg aber nicht drin. In der Nachspielzeit forderten die Gäste noch vergeblich einen Elfmeter.

Hertha hat jetzt zehn Punkte Vorsprung auf Platz 3

Hertha bringt den Sieg über die Zeit und macht im Aufstiegsrennen einen Riesenschritt. Die Berliner haben nun zehn Punkte Vorsprung auf Rang drei und sogar zwölf Zähler mehr als Wolfsburg.

In der 70. Minute musste das Spiel wegen eines medizinischen Notfalls unterbrochen werden. Eine Sanitäterin neben der Wolfsburger Bank wurde behandelt und schließlich auf einer Trage abtransportiert.

BZ vom 08.11.2026 horizontale linie