Blue-Army OFC 689
leerfeldHomeGalerieFanshopFanlinksDownloadsGeschichteImpressum
letzte Aktualisierung: 17.10.2020   
since 1980


35 Jahre Blue-Army

klick hier: jubilaeum-39


Anzeige
www.zoologen.de



neue Rucksack & Taschenverordnung

Blue-Army

Blue-Army Button zum verlinken
per rechts klick auf das Bild/Button
unter Firefox ab Version 4
unter Microsoft Edge
"Grafik speichern unter...."



NEWShorizontale linie

klick hier: Frank Zander
Werder-Fluch beendet
4:1! Hertha und Córdoba feiern Traum-Einstand
BZ vom 19.09.2020 von Roberto Lamprecht

Nach dem gruseligen Pokal-Aus zeigte sich Hertha bei Werder Bremen stark verbessert. Ein Doppelpack vor der Pause sorgte für die Vorentscheidung. John Córdoba trifft auch gleich bei seinem Debüt.

Zum Saison-Auftakt ist auf Hertha Verlass! Die Berliner gewinnen 4:1 (2:0) in Bremen. Seit Wiederaufstieg 2013 ist Hertha in der Bundesliga am ersten Spieltag ungeschlagen (sechs Siege, zwei Remis). Gleichzeitig fahren die Berliner vor 8400 Fans den ersten Sieg seit über 14 Jahren im Weserstadion ein. Der letzte Erfolg in Bremen datiert vom 11. März 2006 (3:0). Das ist 5306 Tage her!

Weitere verrückte Zahlen: Hertha-Oldie Peter Pekarik (33) schießt im 189. Bundesliga-Spiel sein zweites Tor. Und 15-Millionen-Euro-Neuzugang Jhon Cordoba (27/kam Dienstag aus Köln) trifft als Joker 29 Minuten nach seiner Einwechslung per Rechtsschuss nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Leckie im ersten Hertha-Spiel (90.).

Doch vor allem ist nach einer schwachen Vorbereitung (drei Test-Pleiten in Serie) und dem peinlichen 4:5-Pokal-Aus in Braunschweig eine riesige Erleichterung für alle Berliner zu spüren.

Start-Erlösung für Hertha!

Pekarik, der kurioserweise zuletzt im Pokal getroffen hatte, freut sich über seine neuen Torjäger-Qualitäten: „Das ist schön, dass ich wieder getroffen habe und meiner Mannschaft helfen konnte. Das ist ein Super-Start für uns und auch ganz wichtig nach dem Pokal-Aus.“ Hey, Hertha – ihr könnt ja doch noch gewinnen.

Ein Grund: Trainer Bruno Labbadia (54) startet mit drei Änderungen: Mit Torunarigha und Boyata kommen zwei neue Innenverteidiger, dazu Piatek im Sturm. Raus sind Plattenhardt, Rekik und Leckie.

Und damit läuft es besser! Hertha steht tiefer als sonst, bekommt durch die neuen Innenverteidiger sowie Kapitän Niklas Stark (sonst Innenverteidiger) als zusätzlichem Sechser mehr Stabilität. Hertha lässt Bremen kommen, verlegt sich auf Konter und schlägt zu. 42. Minute: Maxi Mittelstädt flankt flach und Pekarik schiebt zum 1:0 für Hertha ein. Mit dem Pausenpfiff erhöht Lukebakio nach Darida-Pass auf 2:0 (45. +2). Als Cunha auf 3:0 erhöht (62./wieder Vorarbeit Darida) ist die Entscheidung gefallen. Der Anschlusstreffer von Davie Selke (69.) ändert nichts mehr. Ausgerechnet Selke! Der ist von Hertha bis Sommer 2021 an die Weser ausgeliehen. Schafft Werder den Klassenerhalt, greift eine Kaufpflicht, die Hertha 12,5 Millionen beschert.

Den Schlusspunkt setzt Hertha-Neuzugang Cordoba (kommt in der 61. Minute für Piatek) in der letzten Minute mit dem 4:1.

Hertha-Trainer Labbadia: „Jhon Cordoba hat gleich getroffen. Eine tolle Quote, ich hätte nichts dagegen, wenn es so weiter geht. Wir freuen uns. Ein verdienter Sieg! Das ist ein guter Anfang, der der Mannschaft gut tut. Wir haben aber noch extrem viel Arbeit vor uns…“


BZ vom 19.09.2020horizontale linie
Auswärtssieg zum Auftakt!
Blue-Army Inside vom 20.09.2020

Nach dem Pokal aus in der ersten Pokalrunde( 4:5 ) bei der Braunschweiger Eintracht musste Hertha zum Bundesliga Auftakt zum
SV Werder Bremen.

Der letzte Sieg gegen Werder überhaupt gelang im Olympia Stadion mit 3:2 im Dezember 2013 der letzte Sieg in Bremen ist schon historisch 2006 gewann Hertha das letzte mal mit 3:0 im Weserstadion.

Die negativ Bilanz, es gibt aus Hertha Sicht keine schlechtere und aus Werder Sicht keine bessere gegen einen anderen Bundesliga Verein ließ also vor dem Auftakt Hertha nicht unbedingt als Favoriten zu. Seit 1963 war es gestern aus blau weisser Sicht erst der 21 Sieg gegen Werder dem gegenüber stehen leider 41 Niederlagen und 21 Remis wobei immerhin 7 Remis in den letzten 13 Spielen zuvor erreicht wurden. Es war ein durch wachsener Start mit mehr Ballbesitz für Hertha und Gefahr für Werder. Man hatte den Eindruck als wenn Hertha mit dem akribischen Bruno Labadia an der Seitenlinie endlich den Bock umstoßen wollte .Ausgerechnet Pekarek der schon in Braunschweig traf erzielte in der 42 Minute das 1:0 die Führung die im Anschluß nach einer umstrittenen Elfmeter Situation für Hertha Lukebakio 45 Minute erhöhte und somit die Weichen Endlich auf einen Sieg in Bremen stellte. In der zweiten Halbzeit versuchte Werder das Spiel zu drehen aber Hertha war den Grün weißen auch technisch überlegen.Cunha traf in der 62 Minute zum 3:0 und sorgte somit für die Entscheidung eh Selke auf 1:3 verkürzte ,Cordoba setzte mit dem 4:1 in der Schlußminute den verdienten Schlusspunkt. Wir wären gerne bei dem Historischen Sieg in Bremen dabei gewesen und hätten uns wie schon seit 14 Jahren mit den befreundeten Werder Rittern getroffen und nach dem Spiel zusammen gefeiert. Aber jetzt machte uns die Corona Krise einen Strich durch die Rechnung da ja Gästefans bis zum Jahresende Ihre Vereine nicht begleiten dürfen. Wir hoffen aber auf Ein Wiedersehen in der Rückrunde.

Blue-Army Inside 20.09.2020 horizontale linie
Vor 4000 Berliner Fans
Schwache Hertha vermasselt Heim-Debüt – 1:3-Pleite gegen Frankfurt
BZ vom 25.09.2020

Was war das denn? Nach dem 4:1-Start in Bremen setzt es eine Klatsche beim Heimdebüt gegen Frankfurt. 1:3 verliert der Hauptstadtklub – und das völlig verdient.

Torwart Alex Schwolow: „Wir haben die erste Halbzeit verpennt, uns in den Zweikämpfen abkochen lassen. das war zeitweise fast wie eine Schülermannschaft!“ Stimmt!

27. Minute: Boyata holzt da Silva unbeholfen um. Der Gefoulte knallt den Strafstoß ins rechte Eck – 0:1 (30.).

37. Minute: Freistoß Kamada, Dost überspringt Boyata, köpft das 0:2 rein.

Und Hertha? Kein Zweikampfverhalten, viele Fehlpässe. Lukebakios Schuss aus elf Metern hält Trapp (33.). Co-Trainer Olaf Janßen funkt von der Tribüne zur Bank: Das ist gar nichts.

Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich (41) in der Halbzeit: „Wir verlieren 70 Prozent der Zweikämpfe. In allen Bereichen war das viel zu wenig!“

Trainer Labbadia wechselt nach der Halbzeit drei Mal: Zeefuik kommt hinten rechts für Pekarik, Maier im Zentrum für Darida (er muss allerdings mit Knie-Problemen in der 65. Minute wieder runter für Plattenhardt) und Cordoba im Sturm für Piatek. Auch Cunha, der erstmals eine Einladung zur brasilianischen Nationalmannschaft erhalten hat, kann wenig ausrichten. Er wird in Manndeckung aus dem Spiel genommen.

Zum ersten Mal seit Corona sind 4000 Fans im Stadion, die Ostkurve singt „Wir holen die Meisterschaft.“ Es wird ein Traum bleiben.

Das ist auch Aufsichtsrat Jens Lehmann klar. Erstmals sieht der Ex-WM-Torwart auf der Ehrentribüne im Olympiastadion in seiner neuen Funktion ein Hertha-Spiel – und leidet. Er weiß nun: Hier ist viel zu tun. Rode macht den Deckel drauf, schlenzt unbedrängt von rechts den Ball mit links zum 0:3 ins lange Eck (71.). Hintereggers Eigentor nach Torunarigha-Flanke ändert nichts mehr (78.).

Jetzt ist klar: Das 4:1 zum Auftakt lag nicht an Herthas Stärke, sondern an Bremens Schwäche. Labbadia hat eine Menge Arbeit vor sich. Und Manager Michael Preetz muss Verstärkungen holen.

BZ vom 26.09.2020horizontale linie
Der Trainer über das irre 3:4 in München
Herthas Bruno Labbadia: „Schei…, wir haben sehr gut gespielt“
BZ vom 04.10.2020

Erst Lust, dann Frust! So reagierte der Hertha-Trainer Bruno Labbadia auf das irre 3:4 bei Bayern München.

In der 87. Minute wechselte Labbadia Youngster Jessic Ngankam (20) ein, der sofort das 3:3 köpft – sein 1. Bundesliga-Tor.

Labbadia happy: „Gut, wie er das Kopfballtor gemacht hat.“

Kurz danach pennt aber ausgerechnet Ngankam in der Defensive als er die Flanke von Außen nicht verhindert, die letztendlich zur entscheidenden Elfmeter-Szene führt.

Labbadia bedient: „Da hat er nicht genug Druck aufgebaut. Das sind genau diese Dinger, die ein junger Spieler lernen muss.“

Das Fazit fällt durch den Schock am Ende auch bescheiden aus.

Labbadia: „Scheiße! Wir haben taktisch sehr gut gespielt, haben eigentlich wenig Chancen zugelassen, aber selbst die ein oder andere Chance vorne liegen gelassen. Wir müssen diese Fehler abstellen. Dann gehen wir mindestens mit einem Punkt nach Hause. Wir können sogar gewinnen.“

Labbadia ärgert sich zurecht, denn bei den Bayern war viel mehr drin. Am Ende macht nur ein Mann den Unterschied.

Labbadia: „Die Mannschaft hat vieles richtig gemacht, aber dann hat man wieder die individuelle Klasse gesehen. Das war heute wieder mal extrem in einer Person – Robert Lewandowski.“

BZ vom 04.10.2020horizontale linie
Hertha BSC vs Stuttgart 0:2
Katastrophe
kein Team Spirit
horizontale linie