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letzte Aktualisierung: 07.10.2018    
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klick hier: Hertha BSC vs Borussia Mönchengladbach 4:2 vom 22.09.2018
Wermutstropfen bei Heimsieg
Grujic fällt für Wochen aus – Bänder- und Kapselriss im Sprunggelenk!

Hertha schlägt Gladbach 4:2. Aber nach einem Brutalo-Foul von Herrmann musste Mittelfeld-Motor Marko Grujic verletzt vom Platz – mit Folgen.

Die Blue-Army wünschen unserem Grujic gut Besserung und schnelle Genesung

BZ vom 22.09.2018horizontale linie
Heimsieg gegen Gladbach
4:2! Diese Hertha ist der absolute Hammer
BZ vom 22.09.2018

Mit einer tollen Offensiv-Leistung schlägt Hertha Angstgegner Borussia Mönchengladbach und darf zumindest bis zum Abend an der Tabellenspitze thronen.

„Wir wissen, was wir können – und wollen eine gute Saison spielen.“

Hertha-Trainer Pal Dardai (42) nach dem 4:2 gegen Gladbach. Gut möglich, dass aus einer guten Saison eine SEHR gute wird! Nationalspieler Plattenhardt: „Wenn wir so weiterspielen, können wir am Ende über Platz eins sprechen. Jetzt ist mir das noch zu früh. Der Erfolg gegen die Borussia ist schon der dritte Sieg im vierten Spiel. Endlich mischen die Berliner mal wieder ganz oben in der Tabelle mit.
Hammer, Hertha!

Gegen die starken Gäste zeigt der Hauptstadt-Klub ein Super-Spiel. Dabei geht es alles andere als gut los…

29. Minute: Johnson kommt im Duell mit Stark zu Fall. Elfmeter für Gladbach. Hazard verwandelt eiskalt, Jarstein ist in seinem 100. Bundesliga-Spiel ohne Chance. 0:1! Trauriger Bundesliga-Rekord für die Berliner: Im vierten Spiel nacheinander (!) verursachen sie einen Strafstoß gegen sich. Doch dieses Mal ist es zum Glück kein großes Problem.

31. Minute: Denn Hertha kommt sofort zurück. WM-Fahrer Plattenhardt flankt vor den Augen von Bundestrainer Löw perfekt auf Ibisevic, der nur 81 Sekunden nach dem Rückstand aus fünf Metern zum Ausgleich einköpft. 1:1! Damit nicht genug!

34. Minute: Der bärenstarke Dilsorun setzt sich auf der linken Seite gegen Elvedi durch. Tolle Flanke auf Lazaro. Wieder Kopfball, wieder drin. 2:1! Schon die dritte Tor-Beteiligung des Neuzugangs von ManCity (2 Vorlagen, 1 Treffer), der für die Dardai-Elf immer wichtiger wird. Hertha in dieser Phase drückend überlegen. Ärgerlich, dass Gladbach-Torwart Sommer mit Super-Reflex gegen Grujic retten kann (37.). Doch auch in der zweiten Halbzeit ist die Hertha besser!

63. Minute:
Super-Solo von Kalou! Der Ivorer kriegt den Ball an der Mittellinie (!), tankt sich von dort aus bis zum Gladbach-Strafraum durch. Pass auf Ibisevic, der nur noch einschieben muss. 3:1!

Doch Gladbach kommt noch mal ran!

67. Minute: Flanke Herrmann – und Plea köpft den Ball rein. Nur noch 3:1! Riesen-Glück für Gladbach, dass Herrmann für seinen Brutalo-Tritt gegen Grujic nur Gelb sieht (69.). Noch am Abend steht fest: Grujic fällt mehrere Wochen aus. Diagnose: Kapsel- und Bänderriss im Knöchel! Für das Foul hätte Herrmann vom Platz gemusst. Das rächt sich…

73. Minute: Lazarro spielt auf Duda, der nicht lange fackelt und den Ball ins Tor knallt. Der dritte Treffer, der über die starke linke Seite eingeleitet wird.

4:2! Endstand! Hammer, Hertha!

BZ vom 22.09.2018horizontale linie
Werder Bremen vs Hertha BSC 3:1 vom 25.09.2018
Hertha-Niederlage
1:3 gegen Bremen – Hertha ist nicht der neue Bayern-Jäger

Mit einem letztlich verdienten Sieg hat Werder Bremen den Lauf der Hertha gestoppt. Die Berliner ließen ihre gute Form der letzten Wochen vermissen.


Herthas Super-Lauf ist gestoppt weil der neue Schwung leider weg ist. Im Top-Spiel gegen Werder Bremen verlieren die Berliner verdient 1:3 und lassen alles vermissen, was zuletzt euphorisch bejubelt wurde. Trainer Pal Dardai (42): „Wir waren körperlich und mental nicht fit. Gegen den Ball haben wir nicht aggressiv verteidigt und drei Tore nach Standards bekommen. Das ist nicht in Ordnung.“ Kurios der Gegentreffer zum 0:1 (11.)! Eine Moisander-Hereingabe fälscht Fabian Lustenberger zunächst mit dem Oberschenkel an die Latte. Keeper Rune Jarstein hat den Ball eigentlich sicher, doch der Schweizer drischt völlig überhastet
seinem eigenen Torwart die Kugel aus beiden Händen. Bremen-Stürmer Harnik bedankt sich per Hacke zur Führung. Was für eine Slapstick-Szene!

Lustenberger: „Ich kläre den Ball an die Latte, dann hält Rune den Ball, ich wollte aushelfen, konnte die Bewegung nicht mehr stoppen und habe ihm den Ball aus der Hand geschlagen. Tut mit leid für Rune und die Mannschaft.“ Mit der Szene war dann endgültig Schluss mit Lusti für Hertha. Als die Wiederholung im Weserstadion gezeigt wird, lacht fast die ganze Arena. Wer den Schaden hat… In den letzten Wochen schlug Hertha nach Gegentreffern immer schnell zurück. Diesmal verfällt der Hauptstadtklub in Schockstarre. Das Dardai-Team ist gehemmt, lässt sich zu Fehlern provozieren. An allen Ecken und Enden fehlt Liverpool-Leihgabe Marko Grujic (Bänderriss im Sprunggelenk, fällt wochenlang aus) im zentralen Mittelfeld.

Defensiv ist Hertha meist einen Schritt zu spät und offensiv gelingt so gut wie keine Kombination. Stattdessen gibt es lange Bälle, die fast immer beim Gegner landen. Lustenberger ist als Grujic-Ersatz überfordert. Auch die sonst so aggressive Körpersprache fehlt fast völlig. So kann in der 45. Minute Veljkovic problemlos zum 0:2 einnicken. Stark lässt seinen Gegenspieler einfach köpfen, statt sich in den Zweikampf zu werfen. Hoffnung keimt kurz auf, als Dilrosun sensationell aus spitzem Winkel trifft (1:2, 53.). Doch das reicht nicht. Denn Kruse trifft bei Elfer zum Endstand (63.). Im fünften Saisonspiel gab es den fünften Elfmeter gegen die Berliner. Das gab es noch nie in der Bundesliga. Plattenhardt hatte Gebre Selassie umgesenst. Der gesteht: „Klarer Elfer. Er macht das geschickt, wie er sich anschleicht.“ Übrigens: Jarstein muss in der 46. Minute verletzt raus (Oberschenkel) und wird von Thomas Kraft ersetzt. Der Einsatz des Norwegers am Freitag gegen Bayern wackelt. Trainersohn Palko Dardai feiert sein Bundesliga-Startelf-Debüt, konnte in 64 Minuten aber nichts bewirken. Fazit Dardai: „Wir haben den Stab als Bayernjäger an Werder abgegeben. Wir haben zurecht verloren.“

BZ vom 25.09.2018horizontale linie
klick hier: Hertha BSC vs Bayern München 2:0 vom 28.09.2018
Super-Heimsieg gegen den Meister
2:0! Wahnsinn, Hertha haut die Bayern weg
BZ vom 28.09.2018 von Roberto Lamprecht und Marcel Braune

Vedad Ibisevic und Ondrej Duda treffen bei dem Sensations-Sieg gegen Bayern München. Erster Triumph über die Bayern seit neuneinhalb Jahren.

Was für ein Fußball-Fest! Hertha besiegt den FC Bayern 2:0! Erstmals seit 2009 gibt es einen Dreier gegen den Deutschen Meister. 14 Partien war Hertha ohne Sieg gegen die Münchner! Vorbei diese Negativ-Serie. Hertha schrammt sogar nur mit einem Tor an der Tabellenführung vorbei. Hertha ballert Bayern weg! Trainer Pal Dardai jubelt: „Man hat sofort gesehen, dass wir spritzig sind. Wir haben in den richtigen Momenten getroffen. Kein Gegentor – das ist das schönste. Zum Schluss ist der Druck da. Aber wir haben verdient gewonnen.“ Torwart Thomas Kraft: „Wir spielen eine Super-Saison, deshalb haben wir uns auch gegen die Bayern viel vorgenommen. Das am Ende ein 2:0 rausgekommen ist, ist natürlich wunderschön.“
Arne Meier: „Es war mein erstes Spiel gegen Bayern und mein erster Sieg. Das Feiern vor der Kurve war unbeschreiblich. Wir sind gerannt bis die Lunge rausgekommen ist.“ Und Valentino Lazaro jubelt: „Der Glaube war immer da! Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt: ‚Wer nicht an den Sieg glaubt, braucht gar nicht erst kommen.‘ Jetzt hat er bestimmt nichts dagegen, wenn wir zwei oder drei Bier trinken. Die Mannschaft hat das Potential für das internationale Geschäft.“ Senkrechtstarter Javairo Dilrosun: „Robben hat mir vor dem Spiel gesagt, ich soll einfach mein Spiel machen und cool bleiben. Er ist mein großes Idol. Nach dem Spiel wollte ich ihn lieber nicht ansprechen. Er tut mir aber nicht Leid.“ Bayern-Kapitän Manuel Neuer hingegen ist ernüchtert: „Erste Halbzeit waren wir nicht präsent gewesen. Nach der Pause brauchen wir uns keinen Vorwurf machen.“ Nach 90 Minuten stehen 24:6-Torschüsse für Bayern. Egal! Denn die Partie ist aber schon vor der Pause entschieden. Dank Vedad Ibisevic. Der Stürmer zeigt seine Klasse vom Punkt. Weil Jerome Boateng Hertha-Routinier Salomon Kalou im Strafraum legt, entscheidet Schiri Fritz auf Elfmeter. Ibisevic trifft sicher – 1:0 (23.). Sein siebter Elfer in Folge, den er verwandelt. Anschließend kommen die Bayern besser ins Spiel. Vor allem über Altmeister Franck Ribery.

Der Rekordmeister scheint sich dem ersten Tor zu nähern, dann schlägt Hertha wieder zu. Wie schon beim 1:0 wird der Treffer über Bayerns linke Seite eingeleitet. Ondrej Duda drischt den Ball aus sechs Metern unter die Latte (44.). Wahnsinn! Die Ostkurve bebt. Phänomen Duda: Der Slowake bleibt an der Spitze der Torschützenliste. Fünf Tore nach sechs Partien – so viele Treffer hatte als Herthaner zuletzt Ibisevic vor zwei Jahren auf dem Konto! In der Pause spüren auch die 74.669 Fans im ausverkauften Olympiastadion: Hertha kann die Sensation packen! Nach der Pause macht Hertha total dicht, laufen jeden Meter. Manager Michael Preetz hatte noch vor der Partie eine Wette angeboten, dass die Bayern nicht ohne Niederlage durch die Saison gehen werden. Beim Abpfiff um 22.25 Uhr liegen sich alle Herthaner in der Armen.

Bayern Trainer Niko Kovac, der seine erste Niederlage mit den Bayern kassierte: „Es war ein ordentliches Spiel von uns, leider haben wir unsere vielen Chancen nicht gemacht.“ Hertha dafür schon.

BZ vom 28.09.2018horizontale linie
klick hier: Mainz 05 vs Hertha BSC 0:0 vom 06.10.2018
7. Spieltag
0:0 in Mainz – Hertha lässt Punkte liegen, BVB zieht weg

Der FSV Mainz 05 hat Bayern-Bezwinger Hertha BSC beim torlosen Unentschieden am 7. Spieltag einen Punkt abgetrotzt. Hertha verliert dadurch etwas Boden im Vergleich zum Tabellenführer aus Dortmund.

Vor 22.405 Zuschauern konnten die Berliner am Samstag nicht an ihrer Glanzleistung von vor einer Woche gegen Rekordmeister FC Bayern München (2:0) anknüpfen. Die Mannschaft von Pal Dardai hatte zudem Glück, dass die Mainzer keine der vielen Chancen nutzen konnten und sich ihre Abwehr erneut als die stabilste der Liga (4 Gegentore) erwies. Den Berlinern fehlten nach dem Fußballfest gegen Bayern zurück im Bundesliga-Alltag der Esprit und die Kombinationsfreude wie gegen die Münchner. Nach zuvor drei Partien ohne Tor und überhaupt nur sechs Treffern in sechs Spielen wollten dagegen die Gastgeber unbedingt ihre Flaute beenden und drängten die Berliner über weite Strecken der Partie in die Defensive.

Kopfball-Hammer von Ibisevic landet am Pfosten

In der 9. Minute sorgte Jonathan Burkardt für erste Gefahr vor dem Hertha-Gehäuse,
in dem Rune Jarstein wieder zwischen den Pfosten stand: Nach einem Rückpass im Strafraum von Ridle Baku schoss Burkardt bedrängt durch Marvin Plattenhardt aber links vorbei. Die kombinationsfreudigen und im Spielaufbau kreativen Mainzer hatten weitere Möglichkeit zur Führung, darunter hundertprozentige Chance durch Jean-Philippe Gbamin (38.), der nach einen Burkardt-Rückpass mit seinem Schuss aus neun Metern aber an Jarstein scheiterte. Großes Glück hatten die Platzherren und 05-Torwart Robin Zentner in der 26. Minute, als Vedad Ibisevic nach Flanke von Valentino Lazaro an den Innenpfosten köpfte.

Diskussionsbedarf kurz vor der Pause

Pech hatten die Mainzer zwei Minuten vor dem Pausenpfiff, als Unruheherd Burkardt in den Strafraum eindrang und von Hertha-Profi Per Skjelbred elfmeterverdächtig gefoult wurde. Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte aber nicht auf den Elfmeterpunkt. Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Mainzer die Berliner über weite Strecke in die eigene Hälfte und spielten sich weitere Möglichkeiten heraus, die aber meistens wenig gefährlich waren. Auch bei Hertha fehlte in Hälfte zwei die Durchschlagskraft, wirkliche Topchancen gab es in Durchgang zwei keine mehr.

4:3 gegen Augsburg – Dortmund zieht weg

Am Ende stand ein torloses Unentschieden auf dem Papier. Weil Tabellenführer Dortmund zeitgleich mit 4:3 gegen Augsburg gewann, liegt Hertha jetzt schon etwas mehr als einen Sieg (3 Punkte, 10 Tore) hinter dem Tabellenführer auf Platz drei. Am Nachmittag könnte auch noch Bayern oder Gladbach an den Berlinern vorbeiziehen.

BZ vom 06.10.2018horizontale linie