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letzte Aktualisierung: 20.09.2020   
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Verdammte Hacke
1:4! Schwache Hertha geht gegen Frankfurt unter
BZ vom 13.06.2020 von Paul Gorgas und Roberto Lamprecht

Mit Herthas bisher schlechtesten Auftritt unter Neu-Coach Bruno Labbadia dürfte das Thema Europapokal endgültig zu den Akten gelegt werden. Die Berliner waren nach Rot für Boyata erschreckend chancenlos.

Das war gar nichts! Hertha geht 1:4 im Heimspiel gegen Frankfurt unter. Die zweite Pleite in Folge für Trainer Bruno Labbadia (54) und gleichzeitig seine erste Niederlage überhaupt in seiner Karriere gegen Lieblingsgegner Frankfurt im zwölften Duell.

Weil auch Düsseldorf in letzter Sekunde gegen Dortmund verliert ist zwar der Klassenerhalt amtlich, aber Europa fast futsch! Labbadia enttäuscht: „Wir haben alle Tore zu einfach kassiert, haben uns in den Eins-gegen-eins-Duellen zu leicht ausspielen lassen. Frankfurt hat verdient gewonnen.“

Dabei geht es gut los. Hertha beginnt mit der ältesten Startelf seit über 13 Jahren (Schnitt 29 Jahre). Vorne feiern die Mittelstürmer Ibisevic und Piatek (kam für 24 Millionen vom AC Mailand) ihre Premiere im Doppel-Sturm. Piatek, Plattenhardt und Maier rutschen neu für Mittelstädt (s. Extra-Story), Dilrosun und Lukebakio (Denkzettel wegen mangelnder Einstellung) in die Startelf. Piatek rechtfertigt schnell das Vertrauen, setzt sich gegen Hasebe durch und trifft zum 1:0 (24.). Sein 4. Saison-Tor (drei davon in den letzten vier Spielen).

Dann der Doppel-Schock!
Erst humpelt mit Per Skjelbred (rechter Knöchel) in der 33. Minute der nächste Verletzte raus. Für ihn kommt Lazar Samardzic (18), der in 55. Minute schon wieder ausgewechselt wird…

Abwehr-Boss Dedryck Boyata (29) fliegt in der 45. Minute vom Platz! Er kreuzt Eintracht-Stürmer Bas Dost unglücklich an der Strafraumgrenze – Dost fällt, bekommt Elfer und der schon verwarnte Boyata Gelb-Rot. Nach Video-Beweis wird der Elfmeter zurückgenommen und Boyata sieht glatt Rot (weil die Doppelbestrafung durch den Elfmeter nicht mehr greift).

Dost dazu: „Eine klare Rote Karte. Ich hatte schon im Kopf wie ich das Tor mache.“ Labbadia enttäuscht: „Mit der Verletzung von Per Skjelbred und der Roten Karte von Dedryck Boyata haben wir zwei Leute aus dem Zentrum verloren. Das schmerzt und macht es doppelt bitter.“ Ab da geht es bergab! Labbadia bringt Verteidiger Niklas Stark nach fünf Spielen Pause. Doch Stark verliert gleich das Kopfballduell gegen Silva, die Vorlage nutzt Dost aus Kurzdistanz zum 1:1 (51.).

Dann der Höhepunkt: Kamada vernascht Grujic, Stark, Torunarigha, legt quer auf Silva, der das 1:2 (62.) per Hacke erzielt. Verdammte Hacke Hertha! Denn es wird ganz bitter, Ndicka (68.) und Silva (85.) machen die Packung perfekt – 1:4!

BZ vom 13.06.2020horizontale linie
Hertha BSC vs Leverkusen 2:0
Hertha stellt Leverkusen ein Bein

2:0 Sieg war nicht unbedingt zu erwarten. Nach Drei Niederlagen in Serie war gegen an sich starke Leverkusener ein Heimsieg auch mit der Art und Weise nicht zu rechen. Hertha zeigte eine geschlossene Manschaftsleistung kämpfte als wenn es noch um viel mehr ginge als um die goldene Ananas. Die Treffer erzielten Cunha mit einem plazierten Schuß unter die Latte und Lukebakio in der 54 Minute. Für uns Herthaner ist es weiterhin schön in der Tabelle vor Union und S.04 zu stehen und wie es aussieht wird es auch nach dem letzten Spieltag so bleiben.

Blue-Army Inside vom 21.06.2020 horizontale linie
Liebe Fanclubs,

wir möchten euch heute einen Fanbrief unserer Geschäftsleitung zukommen lassen, der sowohl an alle Mitglieder als auch an alle Dauerkarteninhaber gesendet wurde.

Da auch ihr als unsere OFC’s ein großer Teil der Fans seid, möchten wir euch diesen ebenfalls zur Verfügung stellen. Bitte leitet diesen Brief auch an eure Fanclubmitglieder weiter..

Liebe Herthanerinnen, liebe Herthaner,

zunächst einmal hoffen wir, dass Ihr alle soweit vom Corona-Virus verschont und gesund seid. Eine solche Pandemie ist für uns alle neu.. Seit etwa einem halben Jahr beeinflusst Corona nun bereits unser tägliches Leben. Bei allen Beschränkungen, die zur Eindämmung dieses Virus veranlasst wurden, sollten wir beim Vergleich mit vielen anderen Ländern anerkennen, dass diese Maßnahmen maßgeblich zum Schutz des Gemeinwohls beigetragen haben.

Die momentan gültigen Verordnungen des Berliner Senats sahen und sehen auch aktuell noch vor, dass Ihr derzeit lediglich virtuell Eure Leidenschaft und Liebe zu unserem Verein mit uns teilen könnt. So finden unsere Trainingseinheiten und auch unsere Testspiele in Vorbereitung auf die anstehende Saison momentan leider noch ohne Euch statt. Nachdem die Deutsche Fußball Liga in ...

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Werder-Fluch beendet
4:1! Hertha und Córdoba feiern Traum-Einstand
BZ vom 19.09.2020 von Roberto Lamprecht

Nach dem gruseligen Pokal-Aus zeigte sich Hertha bei Werder Bremen stark verbessert. Ein Doppelpack vor der Pause sorgte für die Vorentscheidung. John Córdoba trifft auch gleich bei seinem Debüt.

Zum Saison-Auftakt ist auf Hertha Verlass! Die Berliner gewinnen 4:1 (2:0) in Bremen. Seit Wiederaufstieg 2013 ist Hertha in der Bundesliga am ersten Spieltag ungeschlagen (sechs Siege, zwei Remis). Gleichzeitig fahren die Berliner vor 8400 Fans den ersten Sieg seit über 14 Jahren im Weserstadion ein. Der letzte Erfolg in Bremen datiert vom 11. März 2006 (3:0). Das ist 5306 Tage her!

Weitere verrückte Zahlen: Hertha-Oldie Peter Pekarik (33) schießt im 189. Bundesliga-Spiel sein zweites Tor. Und 15-Millionen-Euro-Neuzugang Jhon Cordoba (27/kam Dienstag aus Köln) trifft als Joker 29 Minuten nach seiner Einwechslung per Rechtsschuss nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Leckie im ersten Hertha-Spiel (90.).

Doch vor allem ist nach einer schwachen Vorbereitung (drei Test-Pleiten in Serie) und dem peinlichen 4:5-Pokal-Aus in Braunschweig eine riesige Erleichterung für alle Berliner zu spüren.

Start-Erlösung für Hertha!

Pekarik, der kurioserweise zuletzt im Pokal getroffen hatte, freut sich über seine neuen Torjäger-Qualitäten: „Das ist schön, dass ich wieder getroffen habe und meiner Mannschaft helfen konnte. Das ist ein Super-Start für uns und auch ganz wichtig nach dem Pokal-Aus.“ Hey, Hertha – ihr könnt ja doch noch gewinnen.

Ein Grund: Trainer Bruno Labbadia (54) startet mit drei Änderungen: Mit Torunarigha und Boyata kommen zwei neue Innenverteidiger, dazu Piatek im Sturm. Raus sind Plattenhardt, Rekik und Leckie.

Und damit läuft es besser! Hertha steht tiefer als sonst, bekommt durch die neuen Innenverteidiger sowie Kapitän Niklas Stark (sonst Innenverteidiger) als zusätzlichem Sechser mehr Stabilität. Hertha lässt Bremen kommen, verlegt sich auf Konter und schlägt zu. 42. Minute: Maxi Mittelstädt flankt flach und Pekarik schiebt zum 1:0 für Hertha ein. Mit dem Pausenpfiff erhöht Lukebakio nach Darida-Pass auf 2:0 (45. +2). Als Cunha auf 3:0 erhöht (62./wieder Vorarbeit Darida) ist die Entscheidung gefallen. Der Anschlusstreffer von Davie Selke (69.) ändert nichts mehr. Ausgerechnet Selke! Der ist von Hertha bis Sommer 2021 an die Weser ausgeliehen. Schafft Werder den Klassenerhalt, greift eine Kaufpflicht, die Hertha 12,5 Millionen beschert.

Den Schlusspunkt setzt Hertha-Neuzugang Cordoba (kommt in der 61. Minute für Piatek) in der letzten Minute mit dem 4:1.

Hertha-Trainer Labbadia: „Jhon Cordoba hat gleich getroffen. Eine tolle Quote, ich hätte nichts dagegen, wenn es so weiter geht. Wir freuen uns. Ein verdienter Sieg! Das ist ein guter Anfang, der der Mannschaft gut tut. Wir haben aber noch extrem viel Arbeit vor uns…“


BZ vom 19.09.2020horizontale linie
Auswärtssieg zum Auftakt!
Blue-Army Inside vom 20.09.2020

Nach dem Pokal aus in der ersten Pokalrunde( 4:5 ) bei der Braunschweiger Eintracht musste Hertha zum Bundesliga Auftakt zum
SV Werder Bremen.

Der letzte Sieg gegen Werder überhaupt gelang im Olympia Stadion mit 3:2 im Dezember 2013 der letzte Sieg in Bremen ist schon historisch 2006 gewann Hertha das letzte mal mit 3:0 im Weserstadion.

Die negativ Bilanz, es gibt aus Hertha Sicht keine schlechtere und aus Werder Sicht keine bessere gegen einen anderen Bundesliga Verein ließ also vor dem Auftakt Hertha nicht unbedingt als Favoriten zu. Seit 1963 war es gestern aus blau weisser Sicht erst der 21 Sieg gegen Werder dem gegenüber stehen leider 41 Niederlagen und 21 Remis wobei immerhin 7 Remis in den letzten 13 Spielen zuvor erreicht wurden. Es war ein durch wachsener Start mit mehr Ballbesitz für Hertha und Gefahr für Werder. Man hatte den Eindruck als wenn Hertha mit dem akribischen Bruno Labadia an der Seitenlinie endlich den Bock umstoßen wollte .Ausgerechnet Pekarek der schon in Braunschweig traf erzielte in der 42 Minute das 1:0 die Führung die im Anschluß nach einer umstrittenen Elfmeter Situation für Hertha Lukebakio 45 Minute erhöhte und somit die Weichen Endlich auf einen Sieg in Bremen stellte. In der zweiten Halbzeit versuchte Werder das Spiel zu drehen aber Hertha war den Grün weißen auch technisch überlegen.Cunha traf in der 62 Minute zum 3:0 und sorgte somit für die Entscheidung eh Selke auf 1:3 verkürzte ,Cordoba setzte mit dem 4:1 in der Schlußminute den verdienten Schlusspunkt. Wir wären gerne bei dem Historischen Sieg in Bremen dabei gewesen und hätten uns wie schon seit 14 Jahren mit den befreundeten Werder Rittern getroffen und nach dem Spiel zusammen gefeiert. Aber jetzt machte uns die Corona Krise einen Strich durch die Rechnung da ja Gästefans bis zum Jahresende Ihre Vereine nicht begleiten dürfen. Wir hoffen aber auf Ein Wiedersehen in der Rückrunde.

Blue-Army Inside 20.09.2020 horizontale linie