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letzte Aktualisierung: 17.02.2018    
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Hertha BSC vs 1FC Union 2:2  vom 11.02.2013


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Pechvogel Niklas Stark
0:1! Hertha verliert in Stuttgart durch ein Eigentor
von Roberto Lamprecht 13. Januar

Den Rückrundenauftakt hatten sich die Spieler von Hertha BSC sicher anders vorgestellt. In Stuttgart gab es eine Niederlage.

Diese Pleite tut weh! Im ersten Spiel nach 26 Tagen Winterpause verliert Hertha in Stuttgart durch ein Eigentor 0:1. Stuttgarts Rückkehrer Mario Gomez (32) zwingt Hertha-Verteidiger Niklas Stark (22) zu einem verrückten und schmerzhaften Treffer in den eigenen Kasten. Die Szene des Tages ereignet sich in der 78. Minute: Zweikampf zwischen Niklas Stark und Mario Gomez an der Strafraumgrenze. Der Berliner reißt den VfB-Neuzugang aus Wolfsburg um, geht dabei selbst zu Boden – eigentlich Elfmeter für Stuttgart. Doch Schiri Brych lässt den Vorteil laufen, denn im Fallen will der Verteidiger den Ball wegschlagen, löffelt ihn aber unglücklich über Rune Jarstein ins eigene Tor. Pechvogel Stark: „Ich versuche irgendwie zum Ball zu kommen, hab auch nicht gemerkt, dass ich den Ball so arg treffe. Ich dachte, ich hätte ihn nur gestreichelt.“

Stark wusste nicht, wo er war


Das Eigentor ist nicht Strafe genug. Gomez tritt Stark bei der Aktion unabsichtlich an der Schläfe. Der Berliner: „Nach dem Schlag auf den Kopf wusste ich gar nicht, wo ich war und habe Mitch Weiser gefragt was überhaupt passiert ist und warum der Gegner jubelt.“ Gomez, der in seinem ersten Spiel für den VfB frenetisch von den Fans empfangen wurde: „Für mich war die Situation eigentlich schon vorbei – Rot und Elfmeter. Aber dann ging es irgendwie weiter und der Ball rein.“ Stark: „Der Schiri hatte ja schon die Pfeife im Mund, hätte sonst Elfmeter gepfiffen.“ Gleichzeitig beendet das Hertha-Eigentor Stuttgarts Grusel-Rekord. Der Aufsteiger blieb zuvor 503 Minuten ohne Treffer. In einem mäßigen Kick gibt es noch einen weiteren Aufreger. Salomon Kalou fällt im VfB-Strafraum gegen den grätschenden Kaminski. Kann man pfeifen. Doch Brych wertet die Aktion nicht als Elfer, wohl weil Kalou einen Tick zu früh abhebt.

Trainer Pal Dardai nimmt die Pleite gefasst auf: „Keinen großen Vorwurf ans Team, wir hatten große Torchancen und hinten alles unter Kontrolle. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner aufgebaut. Ein unglücklicher Start mit einem Eigentor. Das müssen wir akzeptieren und weiterarbeiten.“ Fabian Lustenberger: „Das war kein 0:0-Spiel, wir hätten gewinnen müssen. Wir hatten die besseren Chancen – auch dafür kann man sich nichts kaufen.“ Stürmer Davie Selke: „Das Ergebnis ist sehr ärgerlich. Durch so ein Tor zu verlieren – das ist ein unpassendes Ende. Wir haben nach starker erster Halbzeit mindestens einen Punkt verdient. Dann kommt so ein Ei und wir verlieren.“ Nationalspieler Marvin Plattenhardt: „Der einzige Vorwurf ist, dass wir den Ball nicht über die Linie gekriegt haben, dann kam noch Pech mit dem Eigentor dazu. Bitter, aber es geht weiter. Wir sind heiß und frisch und hungrig auf Punkte. Die können wir dann nächste Woche gegen Dortmund holen.“

BZ vom 13.01.2018horizontale linie
Hertha BSC vs BVB 1:1 vom 19.01.2018
Remis gegen Dortmund
1:1! Selke trifft für Hertha, dann patzt Duda doppelt
BZ vom 19. Januar 2018 von Carsten Priefer

Zwei böse Fehltritte von Duda kosten Hertha einen möglichen Sieg gegen Dortmund. Und am Ende muss man noch froh sein, nicht doch noch verloren zu haben.

Selten tat ein 1:1 gegen den BVB so weh wie an diesem Freitagabend. Trotz starker Leistung und Führung durch Davie Selke holt Hertha vor 65.893 Zuschauern im Olympiastadion „nur“ einen Punkt. Pal Dardai: „Wir hätten das zweite Tor machen müssen. Zum Schluss ist es schwierig, weil Dortmund Weltklassespieler hat und immer gefährlich ist."
Am Sonnabend feiert Selke seinen 23. Geburtstag. Und lange sieht es nach Party-Stimmung aus. Hertha ist die bessere Mannschaft, führt verdient durch Selkes Treffer nach starker Lazaro-Vorlage 1:0 (46.). Nach scharfer Hereingabe des Österreichers läuft Selke Gegenspieler Sokratis davon, schiebt den Ball über den Fuß von Bürki ins Tor.

Doch dann der doppelte Patzer von Ondrej Duda!


Der Slowake steht erstmals seit Oktober in der Hertha-Startelf. Doch mit zwei Fehlern verdirbt Duda Hertha den Sieg. Erst läuft Kalou auf Bürki zu, schießt an BVB-Torwart Bürki vorbei. Der Ball trudelt Richtung Tor, auch BVB-Verteidiger Toprak kann wohl nicht mehr eingreifen. Trotzdem sprintet Duda zum Ball, schiebt die Kugel ins Tor – doch er steht dabei deutlich im Abseits (63.). So verpasst Hertha das 2:0. Da muss er einfach wegbleiben, das weiß er für das nächste Mal. Aber es wird noch schlimmer. Duda spielt einen fürchterlichen Fehlpass im eigenen Strafraum, verliert die Kugel an Sancho. Der BVB-Bubi flankt auf Kagawa, der aus vier Metern völlig frei zum 1:1 ins Tor köpft (71.). Lazaro: „Vor dem Spiel hätten wir den Punkt genommen. Da war aber mehr drin. Beim 2:0 muss Ondrej den Ball rollen lassen, dann hätten dir die Führung über die Zeit gebracht. Dann hatten wir noch den dummen Ballverlust vorm 1:1…“ Stürmer Selke nimmt Duda in Schutz: „Nach seinem Fehler zum 1:1 habe ich zu Ondrej gesagt, er soll weitermachen, denn er hat trotzdem ein tolles Spiel gemacht.“ Dardai über den Slowaken: „Das war ein großer Fehler, aber er ist ein junger Spieler und lernt daraus.“

Am Ende hatte Hertha noch Dusel

So verpasst Hertha trotz des Treffers von Geburtstagskind Selke einen Sieg. Und kann sich bei Torwart Kraft bedanken, dass der BVB nicht das Spiel dreht. Kraft steht überraschend zwischen den Pfosten, springt für Stammtorhüter Rune Jarstein ein, der mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel ausfällt. Für Kraft das erste Bundesliga-Spiel in dieser Saison. Gegen Pulisic (56.) und Toljan (83.) pariert Herthas Nummer zwei Mal überragend, lenkt beide Schüsse aus 14 Metern mit starken Reaktionen zur Ecke. Hertha verpasst auch im zweiten Rückrundenspiel den ersten Sieg. Eigentlich wäre Dortmund ohne Aubameyang fällig gewesen. So wächst der Rückstand auf die internationalen Plätze weiter. Das 1:1 gegen den BVB wird deshalb zur kleinen Enttäuschung.

BZ vom 19.01.2018 horizontale linie
klick hier: Werder Bremen vs Hertha BSC 0:0 vom 27.01.2018    
0:0 im Samstagabendspiel
Hertha punktet einfach gegen Bremen, Lusti sieht doppelt
BZ vom 27.01.2018 von Roberto Lamprecht

Die Technik rettet Hertha – allerdings nur die Video-Technik. Beim 0:0 in Bremen pfeift Schiedsrichter Bastian Dankert die Bremer Führung zurück. Korrekt!

Vorher war Herthas Fabian Lustenberger regelwidrig ausgeknockt worden.

Werder trifft Pfosten nach 60 Sekunden


Die 10. Minute: Werders Eggestein trifft nach Vorlage von Gebre Selassie. Doch Schiri Dankert kriegt ein Signal aus der Video-Zentrale aus Köln und entscheidet zwölf Sekunden nach dem Torjubel – Treffer irregulär.
Grund: Delaney hatte zuvor im Kopfballduell Lustenberger einen Ellbogencheck gegen den Kopf verpasst. Hertha-Trainer Pal Dardai: „Krass für die Fans, wenn es so lange dauert. Das ganze Stadion hatte schon gejubelt. Man muss sich Gedanken machen, wie man so etwas schneller auflöst.“

Lustenberger: Verdacht auf Gehirnerschütterung

Lustenberger spielt noch zwölf Minuten weiter, er sieht jedoch doppelt, wird mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt. Trotz Schwindel muss er später zur Dopingkontrolle. Jordan Torunarigha ersetzt ihn – was sich später als Glücksgriff erweist. Offensiv findet Hertha lange nicht statt. Dardai: „Ich bin ein bisschen sauer. Wir haben die erste Halbzeit verschenkt. Vielleicht mache ich zuviel Druck auf die Spieler, weil ich gewinnen wollte.“

Dardai stellt System um – da lief es besser

Nach 60 Minuten stellt er von 4-2-3-1 auf 4-4-2 um, die Berliner werden gefährlicher. Joker Vedad Ibisevic hat 30 Sekunden nach seiner Einwechslung die größte Chance des Spiels, vergibt nach einer Hereingabe von Valentino Lazaro frei am rechten Pfosten aus vier Metern (67.). Schwach!

Torunarigha rettet in der letzten Minute

In der Schlussminute rettet Torunarigha den Berlinern den Punkt. Der Innenverteidiger klärt für den schon geschlagenen Thomas Kraft mit seiner Hüfte kurz vor der Torlinie einen Schuss von Eggestein. Torunarigha: „Ich bin es gewohnt als Joker zu agieren und gleich da zu sein, wenn ich gebraucht werde. So war es beim Tor gegen Hannover und auch heute in der letzten Sekunde. Da habe ich spekuliert, wo der Bremer hinschießt und habe gerettet.“ Dardai: „Am Ende darfst du nicht so eine Chance zulassen. Da bekommt Jordan nächste Woche einen Handschuh für und kann sich ins Tor stellen. Wir sind froh mit dem Punkt und bereiten uns jetzt auf Hoffenheim vor.“

BZ vom 27.01.2018horizontale linie
Hertha BSC vs Hoffenheim 1:1 vom 03.02.2018
Spiel gegen Hoffenheim
Elfer-Pfiff für Herthas Stark „ein bisschen Quatsch“
BZ vom 03.02.2018

Der Innenverteidiger der Berliner kann eine Entscheidung von Schiri Deniz Aytekin beim 1:1 gegen Hoffenheim nicht nachvollziehen. Trainer Pal Dardai erhofft sich einen Lerneffekt.

Es war eine der entscheidenden Szenen bei Herthas 1:1 gegen Hoffenheim. In der 37. Minute foulte Niklas Stark (22) TSG-Kicker Nico Schulz im Strafraum. Den fälligen Elfer verwandelte Andrej Kramaric zum 1:0 für die Gäste. Die Szene sorgte für reichlich Gesprächsstoff auf beiden Seiten, weil Schulz aus einer möglichen Abseitsposition kam. Kurz nach dem Ende der Partie veröffentlichte der DFB sogar eine Stellungnahme. Darin heißt es: „Niklas Stark geht klar zum Ball und nimmt diesen an.
Damit ist die vorherige Abseitsstellung des Hoffenheimer Spielers Nico Schulz regeltechnisch nicht mehr relevant. “ Hertha-Trainer Pal Dardai (41): „Nach meiner Sicht, weil ich altmodisch bin, ist das Abseits. Aber nach der neuen Regel kann man es auch anders sehen. Ich mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf.“

Für Stark erhofft sich der Ungar einen Lerneffekt. Dardai: „Ein guter Spieler weiß, was hinter ihm passiert.“ Der Innenverteidiger war trotz Erklärung von Schiri Deniz Aytekin mit der Entscheidung nicht einverstanden. Stark: „Mir wurde erklärt, dass es eine neue Spielsituation gewesen sei. Das finde ich ein bisschen Quatsch.“ Damit bleibt Hertha auch im vierten Spiel in 2018 sieglos. In den nächsten Wochen wartet auf die Berliner ein anspruchsvolles Programm. Am nächsten Samstag geht es zu Bayer Leverkusen. In der Woche darauf sind die abstiegsbedrohten Mainzer im Olympiastadion. Danach folgen die Auswärtsspiele bei den Bayern und Schalke.

BZ vom 03.02.2018horizontale linie
Gruselige Heimpleite gegen Mainz
0:2! Was war das denn für ein Auftritt, Hertha?
BZ vom 16.02.2018

Gegen Abstiegskandidat Mainz 05 bot Hertha einen blutleere Vorstellung – ohne Tempo, ohne Zweikampfstärke. Jetzt droht den Berlinern selbst der Abstiegskampf.

Mainz stoppt Herthas Mini-Aufwärtstrend. Sechs Tage nach dem starken 2:0 in Leverkusen verlieren die Berliner vor 30.903 Zuschauern im Olympiastadion 0:2 gegen Mainz. Hertha-Trainer Pal Dardai sauer: Dardai: „Das war das schlechteste Heimspiel seit ich hier bin. Das war nicht in Ordnung, darüber müssen wir reden.“

Wie kann man denn gegen die verlieren?

Mainz feiert den ersten Auswärtssieg seit dem 25. Februar 2017 (3:1 in Leverkusen). Auf Platz 16 reisen sie ins Olympiastadion, verloren zuletzt vier Pflichtspiele in Folge. Trainer Sandro Schwarz hätte bei einer Pleite in Berlin um seinen Job bangen müssen. Doch soweit kommt es nicht. Weil Hertha wie ein Abstiegskandidat spielt und nicht Mainz. Der Mainz-Stürmer Robin Quaison holt mit seinem Doppelpack Hertha zurück auf den Boden. 40. Minute: Quaison bekommt 18 Meter vor dem Tor den Ball. Lustenberger lässt ihn drehen. Quaison zieht ab, schießt den Ball durch die Beine von Pekarik und Torunarigha. Links unten schlägt die Kugel ein – 0:1. Nur sechs Tage nach dem 2:0 in Leverkusen zeigt Hertha das schlechteste Heimspiel dieser Saison. Selke: „Nach so einem Topspiel in Leverkusen so eine Leistung jetzt gegen Mainz – das geht nicht.“ Das wird spätestens beim 0:2 deutlich. Ein langer Ball von Gbamin findet Quaison, der schneller ist als Pekarik und Stark. Der Mainzer schiebt Jarstein zum 2:0 Ball durch die Beine (65.). Dardai zur schwachen Zweikampfquote seines Teams: „Hier haben die Großen gegen die Kleinen gespielt.“ Hertha verliert nicht nur drei Punkte, sondern auch den Kapitän. Nach fünf Partien auf der Bank darf Vedad Ibisevic von Beginn an ran, Selke rückt auf die Bank. Dardai: „Heute brauchen wir Erfahrung. Davie wird dann reinkommen.“ Doch das geht schneller, als dem Trainer lieb ist! Ibisevic stößt bei seinem ersten Startelfeinsatz im Jahr 2018 im Luftduell mit dem Mainzer Berggreen zusammen, geht zu Boden. Nach 14 Minuten verlässt der Hertha-Kapitän den Platz, wird zum Krankenhaus gefahren. Diagnose Nasenbeinbruch. Wie geht es jetzt bei Hertha weiter? Dardai wird deutlich: „Wir müssen erstmal 40 Punkte holen.“ So viele Zähler sind für den Klassenerhalt notwendig.

BZ vom 16.02.2018horizontale linie