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letzte Aktualisierung: 18.11.2017    
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Hertha BSC vs 1FC Union 2:2  vom 11.02.2013


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Hertha besiegt sich sich selbst, schießt drei kapitale Böcke, die zur Niederlage führen!

Bock 1: Den negativen Höhepunkt einer an Ereignissen armen ersten Hälfte liefert Genki Haraguchi. Herthas Japaner verliert im Mittelfeld leichtsinnig den Ball. Beim Nachsetzen erwischt er an der Mittellinie den Schalker Guido Burgstaller mit ausgestrecktem Bein von hinten am rechten Knöchel. Schiedsrichter Benjamin Brand zieht glatt Rot für Harakiri-Haraguchi (44.). Dardai: „Es ist immer schwer, übermotivierte Spieler zu bremsen. Genki ist ein guter Junge, da steckte keine Absicht hinter.“

Bock 2: Mit zehn Mann gerät Hertha nach der Pause in Rückstand. Vladimir Darida holt Amine Harit im Strafraum von den Beinen – Elfmeter! Darida ehrlich: „Den Elfer kann man geben, ich war einen Schritt zu spät.“ Leon Goretzka vollstreckt ins linke Eck. Rune Jarstein ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann das 0:1 aber nicht verhindern (54.). Doppeltes Pech für Darida: Mit Beschwerden im linken Knie muss der Tscheche jetzt zum Arzt.

Bock 3: Karim Rekik, der bislang eine starke Saison spielte, lässt sich 20 Meter vor dem eigenen Tor von Burgstaller unnötig den Ball abnehmen. Der Schalke-Ösi umkurvt nach Pass von Naldo noch Jarstein, erzielt das 0:2 (78.). Rekik: „Ich sehe den Gegner von hinten nicht. Das war unglücklich, da müssen wir besser sprechen.“ Per Skjelbred, der für den Rot-gesperrten Vedad Ibisevic die Kapitänsbinde trägt: „Gegen so einen Gegner mit einem Mann weniger zu spielen, das war zu schwer. Das war einfach ein Sch…spiel.“ Durch die Unterzahl reagiert Dardai in der Pause. Der Ungar: „Nach der Roten Karte habe ich umgestellt, brachte unsere schnellen Leute.“ Neben Mathew Leckie kommt auch Davie Selke zu seinem Hertha-Debüt. Der Stürmer konnte dem müden Spiel aber keine Wende geben: „Ich musste viele Wege machen, weil wir einer weniger waren. Schade, ich hätte heute gerne die Fans glücklich gemacht, hat leider nicht geklappt.“

Übrigens: Vor Anpfiff gehen die Herthaner auf dem Platz geschlossen auf die Knie. Damit schließt sich der Bundesligist den Protesten der US-Footballer gegen Diskriminierung an. Manager Michael Preetz: „Wir leben in Zeiten, in denen wir uns klar positionieren müssen. Wir sind gegen Diskriminierung jeder Art, besonders gegen Rassismus.“

BZ vom 14.10.2017horizontale linie
Hertha BSC vs Schalke 04 0:2 vom 14.10.2017
Heimpleite gegen Schalke
0:2! Hertha besiegt sich gegen Schalke gleich selbst
Von Carsten Priefer und Roberto Lamprecht vom 14.10.2017

Haraguchi mit einer unnötigen roten Karte, Darida mit einem unnötigen Elfmeter und Rekik mit einem unnötigen Patzer. Nun muss Hertha in der Tabelle nach unten schauen.

Hertha, das war nichts! Gegen Erzrivalen Schalke verklatschen die Blau-Weißen 0:3 (0:0). Trainer Pal Dardai enttäuscht: „Heute ist alles schief gelaufen. Wir waren alle zu langsam, nicht frisch. Da muss ich mich fragen, was ich die letzten drei Tage falsch gemacht habe. Eine verdiente Niederlage.“
Punkt in Freiburg
1:1! Doppelter Elfmeter-Kalou rettet Hertha einen Punkt
BZ vom 23.10.2017

Ganz schön cool! Erst einen Elfmeter veballert und dann vier Minuten später dann doch erfolgreich vom Punkt. So verhindert er in Freiburg die nächste Hertha-Pleite.

Was für ein irres Spiel! Hertha erkämpft sich ein 1:1 (0:0) in Freiburg. Im Mittelpunkt steht dabei Salomon Kalou (32). Der Ivorer verballert erst beim Stand von 0:1 einen Elfmeter in der 76. Minute, traut sich trotzdem vier Minuten später einen zweiten Strafstoß zu. Den trifft er und verhindert damit eine Berliner Krise. Hertha-Trainer Pal Dardai (41) nach Abpfiff: „Salomon hat dicke Eier gezeigt. Nach seinem ersten Fehlschuss habe ich zum Manager gesagt, dass wir verhext sind. Beim zweiten Elfmeter habe ich schon nicht mehr hingeschaut. Sonst gucke ich immer zu, diesmal ging es nicht. Salomon hat es dann eiskalt gemacht. Er ist auch eigentlich ein guter Elfmeter-Schütze.“

Kalou verhindert die Hertha-Krise!

Denn mit einem Freiburger Sieg wäre der Drittletzte aus dem Breisgau an den Berlinern vorbeigezogen – die jetzt seit sechs Spielen (vier Pleiten, zwei Remis) Sieglos sind. Und saisonübergreifend nur fünf Punkte aus 14 Auswärtsspielen geholt hat. Doch Kalous cooler Schuss rettet Herthas tolle Moral. Denn zunächst startet das Spiel für Hertha – mit Fünf Neuen (Leckie, Skjelbred, Duda, Kalou und Ibisevic für Pekarik, Maier, Esswein, Lazaro und Selke) – ganz schlecht. Hertha beginnt aggressiv – im Mittelpunkt steht dabei wieder Kapitän Vedad Ibisevic (33), der gerade erst nach Rot-Sperre (zwei Spiele) zurück ist! Nach zwei Ellenbogen-Einsätzen sieht er schon nach 14 Minuten Gelb. Wie zuletzt bei Luhansk, weshalb er auch im nächsten Europa-League-Heimspiel (wieder gegen Luhansk am 2.11.) nach drei Gelben nach drei Euro-Einsätzen gesperrt ist. Dabei hatte Dardai mit seinem Kapitän, der das Tor in der Liga und Europa noch nicht getroffen hat, extra vor dem Spiel gesprochen: „Ich habe ihm gesagt, dass er sich nicht so viel mit dem Schiedsrichter und anderen Sachen beschäftigen soll. Denn dann ist er ein Fremdkörper in unserer Mannschaft.“

Spuck-Attacke auf Freiburg-Kapitän

Zur Pause muss Dardai in Freiburg schon wieder handeln, nimmt den glücklosen (seit 840 Minuten ohne Tor) sowie gelb-rotgefährdeten Kapitän Ibisevic raus, bringt bringt Stürmer Davie Selke (22), der zuletzt in der Europa League getroffen hatte. Der Tiefpunkt kommt in der 36. Minute aus dem Hertha-Fan-Block – eine widerliche Spuck-Attacke. Freiburg-Kapitän Julian Schuster will eine Ecke direkt vor dem Gäste-Block ausführen, dreht aber angeekelt ab. Er sagt: „Ich wurde bespuckt, das gehört sich nicht.“ Der eklige Beweis klebt an seinem linken Ohr… Kurz danach kassiert Hertha das 0:1 durch einen Foulelfmeter. Alles scheint wieder mal gegen zu Hertha zu laufen. Doch mit den Jokern Maier, Lazaro und Selke kommt neuer Schwung. Erst holt Maier einen Elfer raus. Den ballert Kalou über das Tor. Dann gibt es den Videobeweis, als Selke gelegt wird. Und Hertha spuckt Freiburg doch noch in die Suppe. Denn Kalous cooler (zweiter) Schuss zischt ins links untere Eck. Damit belohnt der Ivorer Herthas tolle Moral in der zweiten Hälfte. Dardai: „Ich bin zufrieden, wir haben den Abstand auf Freiburg gehalten und gepunktet.“

BZ vom 23.10.2017horizontale linie
Remis in Wolfsburg
3:3! Selke sichert Hertha einen Punkt in Wahnsinnsspiel
BZ vom 05.11.2017

Nach einem turbulenten Spiel nimmt Hertha einen Zähler aus Wolfsburg mit.
Das schnellste Tor der Saison durch Ibisevic nach 20 Sekunden reicht nicht.


In einer aufregenden ersten Hälfte mit zwei VfL-Abseitstoren und einem verschossenen Elfmeter durch Mario Gomez fingen sich die Berliner erst den Ausgleich (Malli, 41.) und später den zweiten Treffer (Gomez, 44.). Karim Rekik (53.) glich zwar aus, doch der starke Origi traf erneut für Wolfsburg (60.) zur Führung. Anschließend sicherte der eingewechselte Davie Selke (84.) der alten Dame einen Auswärtspunkt.


BZ vom 05.11.2017horizontale linie
Bittere Heimpleite
2:4! Gladbachs Raffael schießt die Hertha ab
BZ vom 18.11.2017 Von Roberto Lamprecht und Marcel Braune

Schon nach 20 Minuten lag Hertha 0:3 hinten. Sie kämpften sich noch einmal auf 2:3 heran, aber der Ex-Herthaner Raffal sorgte schließlich für den K.o.

Ausgerechnet Raffael (32) schießt die Hertha ab. Beim 2:4 (1:3) gegen Gladbach trifft der Ex-Berliner (32) doppelt. Der Brasilianer zeigt einmal mehr seine Klasse und dass er fünf Jahre nach seinem Abschied dem Team immer noch gut tun würde. Der Stürmer spielte von 2008 bis 2012 für Hertha. In 110 Bundesliga-Partien schoss er 23 Tore für Hertha. Raffael: „Spiele in Berlin sind immer etwas Besonderes für mich.“ Durch die Pleite rutschen die Blau-Weißen auf den 14. Platz ab. Kapitän Vedad Ibisevic bleibt ruhig: „Wir haben aber noch genug Spieltage, um von Platz 14 wegzukommen.“ Die Partie beginnt vor den Augen von Bundestrainer Jogi Löw mit grauenhafte 20 Minuten für Hertha: Mitchell Weiser verliert erst im Mittelfeld den Ball, dann das Laufduell gegen Zakaria. Die Hereingabe des Gladbachers fälscht Weiser mit der Hacke unglücklich genau auf den Fuß von Stindl ab. Der trifft die Kugel nicht richtig, weshalb Rune Jarstein keine Abwehrchance hat – 0:1 (6.). Dann wird’s ärgerlich. Karim Rekik fälscht mit dem Arm einen Stindl-Schuss von der Strafraumgrenze ab. Schiedsrichter Dankert zeigt auf Ecke. Doch der Videoassistenten funkt dazwischen – Elfmeter und Gelb für den Holländer. Den Strafstoß verwandelt Hazard zum 0:2 (14.).

Rekik: „Für mich war das kein Handelfmeter und für die Gladbacher auch nicht. Keiner hat protestiert, die wollten schon die Ecke ausführen.“ Doch damit nicht genug. Raffael haut aus 25 Metern einen Volleyschuss unhaltbar für Jarstein zum 0:3 in den rechten Torwinkel (20.). Hertha scheinbar mausetot. Bis der Kapitän ein Lebenszeichen sendet. Weisers Nachschussversuch aus 14 Metern drückt Ibisevic zu seinem zweiten Saisontor über die Linie (28.). Auf einmal ist Hertha wach. Ibisevic scheitert aus Nahdistanz an Gäste-Torwart Sommer, der den Kopfball des Bosniers reflexartig an die Latte lenkt. (39.) Den anschließenden Eckball köpft Ibisevic an den Außenpfosten (40.). Trainer Pal Dardai: „Respekt vor meiner Mannschaft, wie sie den Rückstand runtergeschluckt hat. Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen, sie sind 90 Minuten marschiert.“ Auch nach dem Seitenwechsel ist Hertha am Drücker. Eine Flanke legt Salomon Kalou geschickt mit der Brust genau in den Lauf von Weiser, der zum 2:3 einschießt (71.). Dankert lässt die Situation per Video überwachen, aber alles sauber! Doch ausgerechnet Raffael verpasst Hertha die kalte Dusche. Nach Doppelpass mit Stindl bedient Herrmann den Brasilianer im Strafraum – 2:4 (78.). Davon erholt sich Hertha nicht mehr. Ibisevic: „Schade! Wir haben Moral gezeigt, doch am Ende war das zu wenig. Kompliment, dass wir es nach dem 0:3 noch mal probiert haben.“

BZ vom 18.11.2017horizontale linie