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letzte Aktualisierung: 21.04.2018    
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HSV vs Hertha BSC 1:2 vom 17.03.2018

Spruch des Tages 18.03.2018:
Willst Du den HSV oben sehn, musst Du
nur die Tabelle drehn

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Gladbach vs Hertha BSC 2:1 vom 07.04.2018

Gladbach vs Hertha BSC 2:1 vom 07.04.2018
Trotz zahlreicher Top-Chancen
1:2! Hertha BSC verballert in Gladbach den Sieg
BZ vom 07.04.2018 von MARCEL BRAUNE

Trotz Führung und zahlreicher Top-Chancen vergibt Hertha einen möglichen Auswärtssieg in Gladbach. Trainer Dardai war danach sichtlich angefressen.

„Unfassbar, dass wir verloren haben. Wir sind selbst schockiert“, sagte Davie Selke nach der 1:2 Pleite in Gladbach. Damit geht die Pleiten-Serie weiter. Seit zehn Jahren kann Hertha nicht mehr in Gladbach gewinnen. Dabei hätten die Berliner einen Dreier bei der Borussia holen müssen. Trainer Pal Dardai (42): „Nach diesem Spiel muss ich schlucken. Wir müssen hier klar gewinnen. Wir haben viele große Chancen gehabt, können den Gegner schachmatt setzen. So kannst du in der Bundesliga nichts holen. Taktisch haben wir intelligent gespielt. Das wir hier verlieren, ist unnötig.“ Stimmt! Lange hat Hertha das Spiel im Griff. Geht in der 40. Minute völlig verdient durch Salomon Kalou in Führung. Doch die Berliner legen nicht nach. Vier Riesen-Chancen durch Kalou, Davie Selke (2-mal) und Vedad Ibisevic landen nicht im Tor.

Selke verärgert: „Man kann dem Team nichts vorwerfen, das war ein überragendes Spiel von uns, die erste Halbzeit war Weltklasse. Das Spiel dürfen wir niemals verlieren. Die beste Mannschaft nimmt hier nichts mit, das ist schwer zu verdauen.“

Denn die Hertha-Verballerer machen Gladbach neuen Mut und drehen dank Thorgan Hazard das Spiel. Der Belgier trifft zunächst zum Ausgleich (75.) und erzielt auch den Siegtreffer per Elfer (79.). Fabian Lustenberger hatte zuvor Elvedi unnötig im Strafraum gefoult.

Dardai: „Wir waren naiv. Ich will nichts schön reden. Im Training machen wir die Tore, doch im Spiel klappt es einfach nicht.“
Marvin Plattenhardt: „Wir müssen das 2:0 oder 3:0 machen. Wir sind alle enttäuscht. Wir waren besser, hatten alles im Griff.“

Damit bleibt Gladbach Herthas Angstgegner. Erstmals verloren die Berliner fünf Mal in Folge bei den Fohlen. Zuletzt gab es acht Pleiten in den letzten neun Spielen. Dabei weckte Manager Michael Preetz noch leichte Europa-Hoffnungen, sagte vorm Anpfiff: „Der, der das Spiel gewinnt, hat die Chance, sich noch nach oben zu orientieren.“ Seit Sonnabend sind diese Hoffnungen endgültig begraben. Hertha gewann nur eins der letzten sieben Spiele, hat nun wieder eine negative Saisonbilanz (acht Siege, neun Niederlagen).

BZ vom 07.04.2018horizontale linie
Hertha BSC vs FC Köln 2:1 vom 14.04.2018
2:1 gegen Köln
Endlich ein Heimsieg! Selkes Doppelpack lässt Hertha jubeln
BZ vom 14.04.2018 von Carsten Priefer und Marcel Braune

Hertha gewinnt 2018 erstmals im Olympiastadion. Stürmer Davie Selke gelingt beim Sieg gegen Köln dabei ein historischer Treffer.

Hertha beendet den Heim-Horror! Nach 350 torlosen Minuten und fünf Spielen ohne Sieg im Olympiastadion schlagen die Berliner den Tabellenletzten Köln 2:1 (0:1). Mittelfeldspieler Valentino Lazaro: „Der Trainer hat uns in der Halbzeit ruhig und sachlich gesagt, dass Köln nervös wird und wir das noch drehen werden. Er hat Recht behalten.“ Pal Dardai: „Die Jungs haben Charakter gezeigt.“

Hertha jubelt dank Super-Selke!
726 lange Minuten muss der Angreifer auf einen eigenen Treffer warten. Zuletzt traf er am 19. Januar beim 1:1 gegen Dortmund. Gestern darf er vor 49 253 Zuschauern endlich wieder jubeln – und dann gleich doppelt. Erst trifft der Stürmer per Direktabnahme aus sieben Metern (49.). Dann schiebt er eine flache Hereingabe aus fünf Metern zum 2:1 ein (52.).

Selke: „Ich habe das Gefühl vermisst, Tore zu schießen.“

Doch beim 1:1 hat Hertha Glück! Das Tor entsteht aus einem Einwurf. Nach einem Pressschlag zeigt der Linienrichter Einwurf für Köln an. Schiedsrichter Storks überstimmt seinen Assistenten, gibt Einwurf für Hertha. Eine klare Fehlentscheidung.

1000. Tor im Olympiastadion

So feiert Hertha die Bundesliga-Tore 999 und 1000 im Olympiastadion. Mit 39 Punkten sind nun wohl auch die letzten Abstiegs-Ängste weg! Stark: Beide Treffer bereitet Marvin Plattenhardt vor. Im Kampf um einen Platz im WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw sammelt der Linksverteidiger weitere Argumente für eine Nominierung. Allerdings war die flache Hereingabe vor dem 2:1 als Torschuss gedacht. Plattenhardt gibt zu: „Beim 2:1 landet mein Schussversuch zum Glück bei Davie.“

400 Hertha-Anhänger wollen heute noch einen Sieg bejubeln. Sie fahren nach Karlsruhe, unterstützen die befreundeten KSC-Fans im Drittliga-Heimspiel gegen Rostock (14 Uhr). Mit Hansa pflegt Hertha nicht erst seit den Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel im vergangenen Jahr eine starke Rivalität.

BZ vom 14.04.2018horizontale linie
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Unser Neustes Stück Blue-Army Geschichte

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Hoffnung Statistik
Warum Hertha immer gerne gegen Frankfurt spielt
von NICOLAS SOWA BZ vom 21.04.2018

Wenn Hertha in Frankfurt antritt, geht es oft sehr torreich zu. Der letzte Sieg bei den Hessen liegt allerdings schon siebeneinhalb Jahre zurück.

Die Frankfurter Eintracht ist für Hertha immer ein gern gesehener Gegner. Gegen kein anderes Team der Liga war Hertha so erfolgreich wie gegen die Hessen. 59 Mal gab es die Partie schon in der ersten Bundesliga, 27 Mal gingen die Berliner als Gewinner vom Platz. Nur 16 Mal ging Hertha als Verlierer vom Platz. Genauso viele Unentschieden gab es zudem noch. Und wenn beide Teams gegeneinander spielen, gibt es zumeist auch viele Tore zu bestaunen. Vor zwei Jahren endete das Berliner Gastspiel am Main 3:3. Ein Doppelpack von Vedad Ibisevic reichte nicht, weil Michael Hector in der letzten Minute noch der Ausgleich für die Eintracht gelang.

Ibisevic trifft gern gegen die Eintracht

Und auch wenn Ibisevic seit 13 Bundesligaspielen ohne Torerfolg ist, ist Frankfurt für den Hertha-Kapitän stets ein gutes Pflaster. Saison- und Vereinsübergreifend traf der Bosnier dort in seinen letzten vier Partien fünf Mal. Noch kurioser ging es im Dezember 2014 zu. Damals gab es torreiches 4:4. Die Berliner lagen damals schon 3:0 und 4:2 in Führung und konnten trotzdem die Führung nicht über die Runden bringen. Zwei Tore von Alex Meier in der Nachspielzeit kosteten am Ende den Sieg. Wenn Hertha gegen Frankfurt spielt, sind Tore eigentlich immer garantiert. Nur 2003 gab es zwischen beiden Teams einmal ein torloses Remis.

In dieser Saison wird am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky, im B.Z. Liveticker) ein Torfestival aber nicht unbedingt zu erwarten sein. Die Eintracht spielt defensiv sehr kompakt und lässt nur wenige Chancen zu. Das war schon bei der 1:2-Hinspielpleite zu sehen, als Hertha zwar gut startete und in Führung ging, aber dann komplett den Faden verlor und gegen aggressive Frankfurter nur noch zu wenig Chancen kam. Und trotz der guten Gesamtstatistik. Der letzte Auswärtssieg der Berliner bei den Hessen liegt auch schon eine Weile zurück. Bei den letzten fünf Auftritten dort gab es vier Mal ein Unentschieden und eine Hertha-Pleite. Im August 2008 verließ Hertha letztmalig als Sieger den Platz. Raffael und Ebert trafen am damaligen ersten Spieltag. Am Ende der Saison verpasste Hertha unter Lucien Favre nur knapp die Champions League. Davon ist Hertha heutzutage weit entfernt, aber Hertha-Trainer Drardai will nach dem erlösenden Erfolg gegen Köln letztes Wochenende auch bei den Hessen punkten. „Wir gehen mit unserem Auswärtssystem voll motiviert in die Partie – dann werden wir sehen, was wir holen können“, sagt er.

BZ vom 21.04.2018horizontale linie
Leckie, Selke und Esswein treffen
3:0! Hertha schießt 3 Tore für 3 Millionen gegen Frankfurt
BZ vom 21.04.2018

Nach einer dürftigen ersten Hälfte dreht Hertha in der zweiten Halbzeit auf und fügt Eintracht Frankfurt einen herben Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze zu.

Da klingelt‘s in der Kasse! Hertha gewinnt im Millionen-Spiel in Frankfurt 3:0. Durch den Sieg stehen die Berliner in der TV-Geld-Tabelle jetzt fast uneinholbar vor der Eintracht. Am Ende der Saison winken dadurch 55 statt bloß 52 Millionen Euro.

3 Tore für 3 Millionen!

Los geht die Tor-Party in der 57. Minute: Selke marschiert links in den Strafraum. Frankfurts Hasebe berührt den Herthaner minimal am linken Fuß, worauf Selke etwas theatralisch zu Boden geht. Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigt sofort auf den Punkt. Selke legt sich den Ball schon zurecht, da geht der Unparteiische aber doch noch zum Videobeweis. Nach Ansicht der Bilder bleibt er aber bei seiner Entscheidung. Valentino Lazaro: „Die Warterei ist hässlich, es deckt aber auf, ob es regulär ist oder nicht. Trotzdem wäre es besser, wenn das schneller ginge.“ City-Press GbR) Selke läuft an und verwandelt mit einem strammen Schuss in die Tormitte zum 1:0. Danach rennt er jubelnd mit seinem bekannten Dreifinger-Gruß in die Berliner Fankurve.

Trainer Pal Dardai: „Ich kann nicht sagen, ob es ein 100-pozentiger Elfmeter war. Aber es ist schwierig, gegen die langen Beine von Davie zu verteidigen.“ Nach starker erster Halbzeit mit Großchancen durch Jovic (8., nach Leckie-Patzer) und Gacinovic (19., Latte nach Rekik-Fehlpass) geht den Hessen durch den Rückstand die Luft aus. Bei sehr warmen Temperaturen macht sich jetzt das schwere Pokalspiel drei Tage zuvor auf Schalke (1:0) bemerkbar. Hertha nutzt das aus, kommt durch Mathew Leckie nach Konter zum 2:0 (78.). Genau deshalb hat Dardai dem Außenspieler aufgestellt. Wieder geht Stegemann zum Videobweis, doch Leckie stand nach Pass von Kalou nicht im Abseits.

Leckie: „Ich habe ja zuletzt gesagt, dass ich ganz nahe am Tor dran bin. Ich hoffe auf weitere Treffer. Und auch, dass es noch mit der Europa League klappt.“ Dann wird es hektisch: Selke begeht gegen Hasebe im Mittelfeld ein taktisches Foul. Der Japaner schlägt daraufhin dem Herthaner den Ellbogen ins Gesicht – Rot (79.)! SGE-Trainer Niko Kovac: „Das geht in Ordnung.“ Jetzt hat Hertha leichtes Spiel. In der Nachspielzeit erhöht der gerade eingewechselte Esswein noch auf 3:0 (90.+1). Das wars!

Träumt Hertha durch den Auswärts-Dreier jetzt auch wieder von Europa? Noch trennen die Berliner fünf Punkte von Platz sechs. Dardai: „Daran denke ich noch nicht. Erstmal haben wir nächste Woche das Heimspiel gegen Augsburg, das wir auch gewinnen wollen.“ Und Per Skjelbred, in Frankfurt Herthas Kapitän: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Aber an den letzten Spieltagen geht es immer chaotisch zu, da alle Teams ein bisschen müde sind.“ Übrigens steht Geburtstagskind Mitchell Weiser (24) am Samstag nicht im Hertha-Kader. Aus Leistungsgründen bekommt der wohl zu Leverkusen wechselnde Weiser eine Denkpause, wie Hertha offiziell begründet.

BZ vom 21.04.2018horizontale linie