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letzte Aktualisierung: 14.01.2018    
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Hertha BSC vs 1FC Union 2:2  vom 11.02.2013


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koeln vs hertha 0:2 vom 26.11.2017
Erster Auswärtssieg
2:0! Herthas Ibisevic: „Ich kann Doppelpack“
BZ vom 26.11.2017 von Carsten Priefer

Hertha jubelt über neues Sturm-Duo. Ibisevic trifft doppelt, Selke bereitet beide Treffer vor. Und endlich hat Hertha mal Elfmeter-Glück

Es hat lang gedauert, darum ist es nun um so schöner. Im neunten Anlauf holt Hertha in dieser
Saison endlich den ersten Auswärtssieg (zuvor fünf Niederlagen und drei Remis in Bundesliga und Europa League). Durch das 2:0 beim 1. FC Köln verschaffen sich die Berliner einen wichtigen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Trainer Pal Dardai (41) hatte aus den letzten fünf Spielen bis zur Winterpause drei Siege gefordert. Der erste Dreier ist jetzt im Sack! Die Helden des Spiels heißen Vedad Ibisevic (33) und Davie Selke (22) – Herthas neue Doppelspitze! Beide Tore erzielt Herthas Kapitän Ibisevic, beide Treffer bereitet Selke vor.

Ibisevic: „Ich kann Doppelpack! Wir Stürmer brauchen Tore fürs Selbstbewusstsein. Mit zwei Stürmern ist vorne mehr los, da ist es unübersichtlicher für den Gegner. Mit Davie und mir wird das immer besser, wir kommunizieren viel auf dem Feld.“

Beim Euro-Aus am Donnerstag in Bilbao (2:3) hatte Hertha noch im 4-2-3-1-System ohne Ibisevic gespielt. Jetzt holt ihn Trainer Pal Dardai (41) wieder herein und stellt auf das offensivere 4-4-2-System um. Mit Erfolg: Ibisevic hat in den letzten drei Liga-Spielen seine bisherigen vier Saisontreffer erzielt. Dardai jubelt auch über Ibisevic‘ Partner, sagt: „Selke geht viele Wege, das tut dem Gegner weh. Davon profitiert Ibisevic. Das passt! Respekt an mein Team. Nach so langer Zeit haben wir endlich ein Auswärtsspiel gewonnen und dann noch ohne Gegentor.“ Köln (zuletzt 1:0-Sieger in der Europa League gegen Arsenal London) bleibt in der Bundesliiga sieglos und mit nur zwei Punkten abgeschlagen Letzter. Die Probleme werden immer größer. Gleich elf Spieler (zehn Verletzte plus der gesperrte Sörensen) fehlen gegen Hertha. Darum muss sogar Kölns Yann-Aurel Bisseck (16) als zweitjüngster Bundesliga-Debütant aller Zeiten (nach Dortmunds Nuri Sahin ) ran. Zum Vergleich: Gegenspieler Ibisevic (33) ist mehr als doppelt so alt…

Vor einem Monat hat Köln im DFB-Pokal 3:1 bei Hertha gewonnen – doch jetzt gelingt den Berlinern die Revanche. Mit Köln hat Hertha keine Probleme. Dafür knallt Verteidiger Sebastian Langkamp mit dem eigenen Torwart Rune Jarstein zusammen (21.), muss zur Pause mit Hüftproblemen raus. Torunarigha kommt. Nur einmal wird es noch brenzlig: Kölns Guirassy (50.) schießt, der über den Rasen rutschende Rekik bekommt den Ball unabsichtlich gegen die Hand. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nimmt in ihrem dritten Bundesliga-Spiel (zum zweiten Mal Hertha) den Videobeweis zu Hilfe, entscheidet nach 132 Sekunden: kein Elfmeter! Hertha atmet tief durch. In den vorherigen 17 Spielen in der Bundesliga und Europa League gab es ja schon acht Strafstöße gegen die Berliner. Diesmal nicht. Dafür den ersten Auswärtssieg!

BZ vom 26.11.2017horizontale linie
Weihnachtsfeier´2017, zu Gast Jonathan Klinsmann #33

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Eine Weihnachtsfeier die NICHTS ausgelassen hat

Diesmal wollten Wir zu unserer Weihnachtsfeier mal was anderes, also kurzerhand ein ChinaLokal Reserviert, mit Büffet und Getränken, einen schön geschmückten Raum, Banner aufgehangen und die ersten waren auch schon ca. 17:30 Uhr vor Ort. Um 18:15 Uhr kam unser Gast Jonathan Klinsmann der Herzlichst von den Blue-Army´s empfangen wurde. Die Stimmung war schnell ausgelassen und heiter. Jonathan wurden natürlich viele Fragen gestellt die er auch souverän beantwortete wie z..B ob er als Torwart auch mehr im heutigen modernen Fußball mehr ins Feldspiel mit eingebunden wird. Denn selbst ein Oliver Kahn meinte vor kurzer Zeit das der Begriff Torwart eher zum Torspieler umgewandelt werden sollte. Leider verging die Zeit wie im fluge und nach etwa 90 Minuten verließ er uns und der Fanbetreuer. Im Anschluß hatten wir mächtig zu tun das reichhaltige Büffet zu leeren und dazu floss jede menge Bier. Mit Musik und viel Gesang klang unsere Weihnachtfeier gegen 01:00 Uhr in der Nacht aus. Im ganzen und allem ein schones Weihnachtsfest das Wir allen unseren Mitgliedern und Freunden wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure Blue-Army Inside horizontale linie

Jonathan Klinsmann
Europa League
Hertha-Coach Dardai gibt Jonathan Klinsmann Note eins für Debüt
BZ vom 08.12.2017

Zum Abschluss der Europa League gab es für Hertha wieder keinen Sieg. Doch der gute Auftritt der neuen jungen Spielergeneration sorgt für neue positive Stimmung. Im Mittelpunkt: Jonathan Klinsmann.

Noch auf dem Rasen hatte Pal Dardai dem Elfmeter- Entschärfer Jonathan Klinsmann zum starken Profi-Debüt zum Abschluss der Europa League gratuliert. „Heute war es Note eins”, sagte der Hertha-Coach nach dem1:1 (0:0) vor nur 15 686 Zuschauern gegen Östersunds FK im Olympiastadion zu Klinsmanns Leistung. „Aber er muss es erst öfter bestätigen.” Hinter Rune Jarstein und dem zur Zeit grippekranken Thomas Kraft
bleibt der 20-Jährige Nummer drei. Die ersten Monate der Eingewöhnung waren nicht leicht, zuvor hatte er nur für ein US-Universitätsteam gespielt.

Vater Jürgen sah in Kalifornien zu

Jonathan Klinsmann hatte in der 87. Minute einen Foulelfmeter von Östersunds Kapitän Brwa Nouri mit einer starken Reaktion gehalten und damit das Remis gesichert. Die Fans feierten ihn dafür. Klinsmann: „Das war ein Traum. Ich habe ich mir nicht vorstellen können, dass die Fans meinen Namen rufen. Das ich den Elfmeter halten konnte, macht mich glücklich.“ Vater Jürgen hatte die Partie zu Hause in Kalifornien verfolgt. „Er hat mir geraten, dass ich einfach mein Spiel spielen soll”, berichtete Jonathan Klinsmann. Klinsmann junior hatte vor seinem ersten Spiel für Hertha eine schlaflose Nacht verbracht, berichtete er. „Vor dem Spiel habe ich dann ein kurzes Nickerchen gemacht” – und Jonathan Klinsmann war zum richtigen Zeitpunkt putzmunter. Pal Dardai bremste nach seinem Lob dann aber energisch jeden Rummel um seinen jungen Torhüter. Der Ungar: „Wegen des Elfmeters brauchen wir keine Klinsmann-Show abziehen.“ Die Anlagen hatte Klinsmann junior im Sommer mitgebracht zu Hertha. Die körperlichen Grundlagen für den Leistungssport musste er sich in Berlin erst erarbeiten. „Er hat Erfahrung gesammelt bei der U23, war nicht immer fehlerfrei”, bemerkte Dardai. Im Training habe sich der junge Torwart dann schon besser gezeigt, alles weitere könne man aber erst nach fünf, sechs Spielen sagen, ergänzte Dardai.

Für Jonathan Klinsmann war es dennoch ein erster wichtiger Schritt in seiner noch jungen Profi-Karriere.

BZ vom 08.12.2017horizontale linie
Sorgen um das Knie
Hertha-Keeper Thomas Kraft verletzt sich im Training
BZ vom 05.01.2018

Am 13. Januar startet Hertha beim VfB Stuttgart in die Rückrunde. Zuvor gibt es den Härtetest in Bielefeld. Doch Trainer Pal Dardai bangt kurzfristig um einen Spieler.

Schreckmoment bei Hertha! Um 13.45 Uhr knallte es am Freitag im Training. Nach einer Vorlage von Valentin Stocker legte sich Mathew Leckie den Ball zu weit und rauschte in das linke Knie von Torwart Thomas Kraft (29). Berlins zweiter Keeper blieb am Boden liegen, schrie laut „Fuck, Fuck.“ Sofort winkte er Physiotherapeut Michael Becker heran, der das Knie bandagierte. Was für ein blöder Unfall. Leckie entschuldigte sich, aber Kraft humpelte mit Becker in die Kabine. Danach ging es zur Untersuchung. Trainer Pal Dardai nach dem Training: „Ich glaube er hat einen Schlag auf das Knie bekommen. Ich weiß aber noch nichts Genaues. Abwarten, ob er mit nach Bielefeld fahren kann.“ Am Nachmittag dann leichte Entwarnung. Kraft zog sich eine Knieprellung zu. Er fuhr jedoch nicht mit zum Wintercup. Jonathan Klinsmann rückte als zweiter Torwart in den 22-Mann-Kader nach. „Und wenn er ausfällt, kann auch Lusti (Fabian Lustenberger, d.Red.) ins Tor. Er kann das, er ist universell einsetzbar“, scherzte Dardai.

Hertha in Bielefeld gegen Liga-Konkurrent Köln

Hertha bestreitet am Sonnabend um 15.50 Uhr das eine Halbfinale gegen den 1. FC Köln. Gespielt wird über zwei Mal 30 Minuten. Das erste Halbfinale bestreiten Gastgeber Arminia Bielefeld und Hannover 96. Spiel um Platz 3 und das Finale folgen gleich im Anschluss. Das Turnier ist der einzige Härtetest für Hertha vor dem Rückrundenstart am kommenden Sonnabend in Stuttgart. Dardai: „Jeder Spieler muss 60 Minuten spielen, das ist eine gute Belastung. Die Pause war kurz, da ist es gut unter Druck und Wettbewerbsbedinungen wieder reinzukommen. Wir können 60 Minuten mit vollem Einsatz spielen, um einen guten Rhythmus und Tagesform für Stuttgart in der nächsten Woche zu finden.“

BZ vom 05.01.2018horizontale linie
Pechvogel Niklas Stark
0:1! Hertha verliert in Stuttgart durch ein Eigentor
von Roberto Lamprecht 13. Januar

Den Rückrundenauftakt hatten sich die Spieler von Hertha BSC sicher anders vorgestellt. In Stuttgart gab es eine Niederlage.

Diese Pleite tut weh! Im ersten Spiel nach 26 Tagen Winterpause verliert Hertha in Stuttgart durch ein Eigentor 0:1. Stuttgarts Rückkehrer Mario Gomez (32) zwingt Hertha-Verteidiger Niklas Stark (22) zu einem verrückten und schmerzhaften Treffer in den eigenen Kasten. Die Szene des Tages ereignet sich in der 78. Minute: Zweikampf zwischen Niklas Stark und Mario Gomez an der Strafraumgrenze. Der Berliner reißt den VfB-Neuzugang aus Wolfsburg um, geht dabei selbst zu Boden – eigentlich Elfmeter für Stuttgart. Doch Schiri Brych lässt den Vorteil laufen, denn im Fallen will der Verteidiger den Ball wegschlagen, löffelt ihn aber unglücklich über Rune Jarstein ins eigene Tor. Pechvogel Stark: „Ich versuche irgendwie zum Ball zu kommen, hab auch nicht gemerkt, dass ich den Ball so arg treffe. Ich dachte, ich hätte ihn nur gestreichelt.“

Stark wusste nicht, wo er war


Das Eigentor ist nicht Strafe genug. Gomez tritt Stark bei der Aktion unabsichtlich an der Schläfe. Der Berliner: „Nach dem Schlag auf den Kopf wusste ich gar nicht, wo ich war und habe Mitch Weiser gefragt was überhaupt passiert ist und warum der Gegner jubelt.“ Gomez, der in seinem ersten Spiel für den VfB frenetisch von den Fans empfangen wurde: „Für mich war die Situation eigentlich schon vorbei – Rot und Elfmeter. Aber dann ging es irgendwie weiter und der Ball rein.“ Stark: „Der Schiri hatte ja schon die Pfeife im Mund, hätte sonst Elfmeter gepfiffen.“ Gleichzeitig beendet das Hertha-Eigentor Stuttgarts Grusel-Rekord. Der Aufsteiger blieb zuvor 503 Minuten ohne Treffer. In einem mäßigen Kick gibt es noch einen weiteren Aufreger. Salomon Kalou fällt im VfB-Strafraum gegen den grätschenden Kaminski. Kann man pfeifen. Doch Brych wertet die Aktion nicht als Elfer, wohl weil Kalou einen Tick zu früh abhebt.

Trainer Pal Dardai nimmt die Pleite gefasst auf: „Keinen großen Vorwurf ans Team, wir hatten große Torchancen und hinten alles unter Kontrolle. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner aufgebaut. Ein unglücklicher Start mit einem Eigentor. Das müssen wir akzeptieren und weiterarbeiten.“ Fabian Lustenberger: „Das war kein 0:0-Spiel, wir hätten gewinnen müssen. Wir hatten die besseren Chancen – auch dafür kann man sich nichts kaufen.“ Stürmer Davie Selke: „Das Ergebnis ist sehr ärgerlich. Durch so ein Tor zu verlieren – das ist ein unpassendes Ende. Wir haben nach starker erster Halbzeit mindestens einen Punkt verdient. Dann kommt so ein Ei und wir verlieren.“ Nationalspieler Marvin Plattenhardt: „Der einzige Vorwurf ist, dass wir den Ball nicht über die Linie gekriegt haben, dann kam noch Pech mit dem Eigentor dazu. Bitter, aber es geht weiter. Wir sind heiß und frisch und hungrig auf Punkte. Die können wir dann nächste Woche gegen Dortmund holen.“

BZ vom 13.01.2018horizontale linie