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letzte Aktualisierung: 15.10.2017    
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Hertha BSC vs 1FC Union 2:2  vom 11.02.2013


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Heimsieg gegen Leverkusen
2:1! Salomon Kalou köpft Hertha zum zweiten Saisonsieg
BZ vom 20.09.2017

Eine starke erste Halbzeit und die Treffer von Matthew Leckie und Salomon Kalou reichen Hertha zum Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen. Auch wenn am Ende noch gezittert werden musste.

Solch einen Traum-Fußball haben die Fans im Olympiastadion lange nicht mehr gesehen. Nach herausragenden Offensiv-Kombinationen bezwingt Hertha vor 32.285 Zuschauern hochverdient Leverkusen mit 2:1. Das Team steigert sich langsam zu Top-Leistungen. Respekt! Ein perfektes Jubiläum für Pal Dardai. Der Ungar feiert in seinem 100. Pflichtspiel als Hertha-Trainer seinen 43. Sieg. Dardai: „Wir haben hohes Tempo gezeigt, zwei wunderschöne Tore geschossen und guten Fußball gespielt.“ Dabei war das letzte Hertha-Heimspiel gegen Leverkusen ein Desaster. Am 20. Mai siegte Bayer nach katastrophaler Hertha-Leistung mit 6:2.

Duda führt geschickt Regie bei Hertha

Doch Hertha hat sich weiterentwickelt. Ein Beispiel ist Ondrej Duda. Der Spielmacher verpasste nahezu die komplette letzte Saison verletzt, wurde bereits als Fehleinkauf bezeichnet. Gegen Leverkusen beweist er seine Qualitäten. Duda ist schnell, schwer vom Ball zu trennen und findet mit präzisen Pässen seine Mitspieler. So ist er für Hertha wie ein weiterer Neuzugang. Neu ist auch Mathew Leckie. Der Australier zirkelt aus 14 Metern in den linken Winkel – 1:0 (16.). Für den Mittelfeldspieler ist es bereits das vierte Tor im fünften Bundesliga-Spiel. Hertha tritt von der ersten Minute an selbstbewusst auf. Die beiden Punktgewinne gegen Bilbao und in Hoffenheim – vor beiden Spielen galt Hertha als Außenseiter – verleihen der Mannschaft Kraft, Selbstvertrauen und Spielwitz. Auch im Kopf sind die Berliner ihrem Gegner voraus. Einen Einwurf führt Weiser schnell aus, überrascht die komplette Leverkusener Abwehr. Ibisevic flankt den Ball in die Mitte, Kalou köpft aus sieben Metern zum 2:0 ein (24.). Nur in der Schlussphase wackelt Hertha. Brandt erzielt mit einem abgefälschten Schuss das 2:1 (84.). Volland verpasst nur knapp den Ausgleich (89.). Hertha rettet den Sieg über die Zeit. Dank zwei Traum-Toren und richtig attraktivem Fußball. Ibisevic: „Genau so wie heute wollen wir weitermachen.“

BZ vom 20.09.2017horizontale linie
Mainz vs Hertha BSC 1:0 vom 23.09.2017
Pleite in Mainz
0:1! Hertha sieht Rot gegen Schiri Stieler
BZ vom 23.09.2017 von Marcel Braune

Ein gebrauchter Tag für Hertha in Mainz. Erst einen Elfmeter nach Videobeweis bekommen, dann Kapitän Ibisevic nach einer roten Karte verloren.

Ein Elfmeter, ein Platzverweis, null Punkte! Im 101. Spiel von Pal Dardai als Hertha-Trainer haben die Berliner nichts zu feiern, verlieren in Mainz 0:1 (0:0) und rutschen auf Platz neun ab. Seine Rückkehr
an die Stätte des ersten Spiels auf der Bank (7. Februar 2015, 2:0) hatte sich Dardai sicherlich ganz anders vorgestellt. Sein Team sieht ROT gegen Schiri Stieler! Sebastian Langkamp nach der zweiten Saisonniederlage: „Wir dürfen hier auf keinen Fall verlieren. Wir waren auf einen guten Weg, haben es Mainz dann aber leicht gemacht.“ Doch Hertha verliert nicht nur das Spiel, sondern auch Kapitän Vedad Ibisivic mit Rot! In der hektischen Schlussphase knallt der Stürmer in der Luft mit seinem Gegenspieler zusammen. Dabei zieht er sich einen blutenden Cut am linken Auge zu. Deshalb will ihn Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) zur Behandlung runter schicken. Doch der Herthaner weigert sich, will, dass Stieler das Spiel schnell wieder anpfeifft. Nach einem Wortgefecht zeigt der Unparteiische glatt Rot (89.). Angeblich wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Ibisevic bestreitet vehement die Beleidigung


Ibisevic: „Ich habe gesagt ,Das ist schlecht‘. Weil ich weiterspielen wollte. Er hat verstanden ,Du bist scheiße‘. Ich bin doch kein 12-jähriges Kind! Warum sollte ich das sagen? Wir brauchen jetzt einen Lippenleser. Dann ist klar, dass ich die Wahrheit sage.“ Stieler kommentiert die Situation mit dem Hertha-Spieler so: „Was Vedad Ibisevic angeblich gesagt hat, zählt nicht. Ich weiß, was ich wahrgenommen habe und das zählt. Es wird auch keine Änderung dieser Bewertung mehr geben. Ich wäre ja froh, wenn er Recht hätte. Dann hätte ich jetzt keine Arbeit mit dem Spielbericht. Aber so war es nicht.“ Der DFB wird nun gegen Ibisevic ermitteln, eine Sperre verhängen. Der Bosnier: „Ich weiß schon, wie das ausgeht, der Schiri ist beim DFB angestellt. In diesem System ist es immer das Gleiche. Der Schiri hat immer Recht. Aber ich weiß, dass ich keinen beleidigt habe. Das hab ich dem Schiri auch so gesagt.“ Nach dem Spiel wartete Ibisevic auf Stieler, sprach mit ihm in den Katakomben der Opel-Arena. Auch bei der spielentscheidenden Situation steht der Schiedsrichter im Mittelpunkt: Karim Rekik geht an der Strafraumgrenze gegen Yoshinori Muto etwas zu ungestüm in den Zweikampf, bringt mit der Hüfte den Mainzer zu Fall. Stieler lässt erst weiterlaufen, entscheidet sich dann aber doch für den Videobeweis. Nach Anschauen der Szene auf einem Monitor an der Seitenline gibt er in Rücksprache mit Video-Assistent Benjamin Cortus Elfmeter. Rekik: „Für mich war es kein Elfer, der Gegenspieler läuft auf mich auf.“

Stieler zu seiner Entscheidung: „Der Video-Schiri meinte zu mir, dass es eine strittige Szene sei. Daraufhin habe ich es mir angeschaut. Dann habe ich gesehen, wie Herr Rekik den Arm ausfährt und habe so entschieden.“ Pech für Hertha, dass Rune Jarstein fast noch mit den Fingerspitzen am scharf unten rechts einschlagenden Elfer von Pablo De Blasis dran ist – 0:1 (54.). Dardai über den Unparteiischen: „Ich akzeptiere alle Entscheidungen. Der Schiri hat gut gepfiffen. Die Szene mit Vedad kann ich nicht beurteilen. Muss mich erst mal informieren, was passiert ist. Der Schiri hatte sicher seine Gründe.“ Die größte Chance zum Ausgleich hat Vedad Ibisivic: Wunderschön am Strafraum von Fabian Lustenberger freigespielt, schiebt der Kapitän aus zehn Metern bedrängt vom Mainzer Gbamin am langen Eck vorbei (67.). Den MUSS Ibisevic einfach machen! An dieses Spiel wird sich Herthas Spielführer ganz bestimmt nicht gerne zurück erinnern…

BZ vom 23.09.2017horizontale linie
Hertha BSC vs FCB 2:2 vom 01.10.2017
Beim 2:2 gegen die Bayern
Endlich! Haraguchi und Duda machen Dardai froh
BZ vom 02.10.2017

Beim starken 2:2 der Hertha gegen Bayern gab es bei den Berlinern zwei Gewinner: Genki Haraguchi und Ondrej Duda. Erst das Weltklasse-Solo des (eigentlich aussortierten) Genki Haraguchi
gegen bayrische Slalom-Stangen, dann der Treffer des Langzeitverletzten Ondrej Duda: Ja, den Ball hätte vermutlich jeder zweite Besucher im
Olympiastadion über die Linie gedrückt, selbst nach dem Genuss des ein
oder anderen alkoholischen Getränks in der Halbzeitpause. Und dennoch war der 1:2-Anschlusstreffer (51.) gegen die Bayern durch den Herthaner Ondrej Duda (22) nicht nur für den Spielverlauf enorm wichtig.
Ein Jahr Leidenszeit

Über ein Jahr dauerte die Leidenszeit des Slowaken, der im letzten Sommer von Legia Warschau nach Berlin gewechselt war. Königstransfer, über 4 Mio Euro Ablöse, Hoffnungsträger. Und dauerverletzt: Patellasehne, Knochenödem, Muskelfaserriss. 67 Minuten Bundesliga sammelte Duda im letzten Jahr mit drei Kurzeinsätzen zusammen. Vergangenheit, abgehakt. In dieser, noch jungen, Bundesliga-Saison hat er bereits mehr als das Vierfache an Spielzeit (293 Minuten) absolviert. Und der zentrale Mittelfeldspieler zeigt immer mehr, warum Hertha-Manager Michael Preetz (50) ihn damals verpflichtet und ihn mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet hat. Dudas Torjubel war auch eine Befreiung und zeigte, welche Last von ihm gefallen war. Und dann war da ja noch die geniale Vorbereitung durch Genki Haraguchi (26). Der sollte eigentlich schon längst für einen anderen Klub spielen. Doch weil sich im Sommer kein Abnehmer für den schnellen Japaner fand, blieb er bei Hertha, um seinen im Sommer 2018 auslaufenden Vertrag zu erfüllen. „Von diesem Tor werden die Zuschauer, die im Stadion waren, noch lange sprechen“, schwärmte Dardai. „Das war Weltklasse.“

Dardai: „Das war Weltklasse“

Insgesamt fünf Bayern-Spieler ließ er stehen und hatte dann noch den Überblick, den Ball perfekt auf den freistehenden Duda quer zu legen. Haraguchi der im letzten Jahr die Latte selbst unnötig hoch gelegt hatte („Wenn ich keine sechs Tore schieße, gehöre ich nicht in die Bundesliga“), kann sich jetzt für einen neuen Vertrag empfehlen. Entweder bei Hertha oder für einen anderen Klub. Spielt er so weiter, könnten es passieren, dass die Berliner ihm bis zur Winterpause ein neues Angebot unterbreiten. Das letzte hatte Hertha wieder zurückgezogen, weil Haraguchi zu lange mit der Unterschrift gezögert hatte. Duda und Haraguchi – zwei Spieler, mit denen Dardai vor dieser Saison nicht unbedingt rechnen konnte. Die er aber beide durch die Dreifach-Belastung sehr gut gebrauchen kann. Beide sind jetzt mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Hoffentlich kommen sie auch gesund wieder zurück nach Berlin…

BZ vom 02.10.2017 horizontale linie

Hertha besiegt sich sich selbst, schießt drei kapitale Böcke, die zur Niederlage führen!

Bock 1: Den negativen Höhepunkt einer an Ereignissen armen ersten Hälfte liefert Genki Haraguchi. Herthas Japaner verliert im Mittelfeld leichtsinnig den Ball. Beim Nachsetzen erwischt er an der Mittellinie den Schalker Guido Burgstaller mit ausgestrecktem Bein von hinten am rechten Knöchel. Schiedsrichter Benjamin Brand zieht glatt Rot für Harakiri-Haraguchi (44.). Dardai: „Es ist immer schwer, übermotivierte Spieler zu bremsen. Genki ist ein guter Junge, da steckte keine Absicht hinter.“

Bock 2: Mit zehn Mann gerät Hertha nach der Pause in Rückstand. Vladimir Darida holt Amine Harit im Strafraum von den Beinen – Elfmeter! Darida ehrlich: „Den Elfer kann man geben, ich war einen Schritt zu spät.“ Leon Goretzka vollstreckt ins linke Eck. Rune Jarstein ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann das 0:1 aber nicht verhindern (54.). Doppeltes Pech für Darida: Mit Beschwerden im linken Knie muss der Tscheche jetzt zum Arzt.

Bock 3: Karim Rekik, der bislang eine starke Saison spielte, lässt sich 20 Meter vor dem eigenen Tor von Burgstaller unnötig den Ball abnehmen. Der Schalke-Ösi umkurvt nach Pass von Naldo noch Jarstein, erzielt das 0:2 (78.). Rekik: „Ich sehe den Gegner von hinten nicht. Das war unglücklich, da müssen wir besser sprechen.“ Per Skjelbred, der für den Rot-gesperrten Vedad Ibisevic die Kapitänsbinde trägt: „Gegen so einen Gegner mit einem Mann weniger zu spielen, das war zu schwer. Das war einfach ein Sch…spiel.“ Durch die Unterzahl reagiert Dardai in der Pause. Der Ungar: „Nach der Roten Karte habe ich umgestellt, brachte unsere schnellen Leute.“ Neben Mathew Leckie kommt auch Davie Selke zu seinem Hertha-Debüt. Der Stürmer konnte dem müden Spiel aber keine Wende geben: „Ich musste viele Wege machen, weil wir einer weniger waren. Schade, ich hätte heute gerne die Fans glücklich gemacht, hat leider nicht geklappt.“

Übrigens: Vor Anpfiff gehen die Herthaner auf dem Platz geschlossen auf die Knie. Damit schließt sich der Bundesligist den Protesten der US-Footballer gegen Diskriminierung an. Manager Michael Preetz: „Wir leben in Zeiten, in denen wir uns klar positionieren müssen. Wir sind gegen Diskriminierung jeder Art, besonders gegen Rassismus.“

BZ vom 14.10.2017horizontale linie
Hertha BSC vs Schalke 04 0:2 vom 14.10.2017
Heimpleite gegen Schalke
0:2! Hertha besiegt sich gegen Schalke gleich selbst
Von Carsten Priefer und Roberto Lamprecht vom 14.10.2017

Haraguchi mit einer unnötigen roten Karte, Darida mit einem unnötigen Elfmeter und Rekik mit einem unnötigen Patzer. Nun muss Hertha in der Tabelle nach unten schauen.

Hertha, das war nichts! Gegen Erzrivalen Schalke verklatschen die Blau-Weißen 0:3 (0:0). Trainer Pal Dardai enttäuscht: „Heute ist alles schief gelaufen. Wir waren alle zu langsam, nicht frisch. Da muss ich mich fragen, was ich die letzten drei Tage falsch gemacht habe. Eine verdiente Niederlage.“